Ja, wir gehen wieder unterwegs - die Sonne, die wir hier in CH schon ziemlich vermissen, lockt. Wir brauchen das Sonnenlicht - also los geht's mit dem Pixxelchen. Dorthin, wo die Wahrscheinlichkeit gross ist, die Sonne anzutreffen.
Los geht's am Mittwoch, den15.1. 2025. Wir treffen uns mit Zurli's und fahren zusammen bis zum Spätzlifritz.
Zeitraum: 15. Januar 2025 bis 26. März 2025 = 71 Tage
Km total: 80518 - 87480 = 6'962
Route totale:
Durchschnittsverbrauch:
71 Tage = CHF 65.-- pro Tag (2 Personen und Hundi) - alles inklusive
Tag 1 - Mittwoch, 15.1.2025 - Oberkulm -Gland
Km gefahren heute: 80518 - 80731 = 213
Wetter: kalt trocken, westwärts sonnig
Stellplatz: Autobahnraststätte Gland Parkplatz (0Fr.)
unsere Route heute:
Endlich geht es wieder los - fast punkt 13.00 fahren wir ab. Ursi und Koni winken
allzeit gute Fahrt gewünscht
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usem füfi und wünschen uns eine gute Fahrt. Sie sind wieder unsere mega Homebetreuer - das ist einfach wunderbar - so können wir entspannt losfahren. Tausend Dank an dieser Stelle.
Wir treffen unsere Gspändli Zurli's (Bernadette, Lisebeth und Eugen) in Kerzers auf dem sonnigen Rastplatz. So schön, dass das klappt.
Von da an folgen wir dem Womo von Zurli's mit gemütlichem Tempo von ca. 90 kmh. Das passt und ist entspannt zum Fahren. Der Tag wird immer schöner: stahlblauer Himmel und goldgelber Sonnenschein - super so.
In Gland bei Rolle ist unser erster Übernachtungs-Halt. Hier hat es frei verfügbare Plätze für Womo's und LKW's. Die Stromsäule ist zwar ausser Betrieb, macht aber nix, wir brauchen eh keinen Strom.
Hier kann ich sogar mit Momo eine super Runde drehen weg vom Verkehr durch einen Fussgängerausgang auf's freie Feld. Da kann sie rennen und walen.
Mit einem kleinen Zurli-Apéro (Jägermeister) stossen wir an und dann geht's für jeden in sein warmes kuscheliges Womo,
weil: der Biswind bläst uns um die Ohren.....
(Uebrigens: bis am Abend ist der Parkplatz voll: Lauter LKW's in Reih und Glied, und ca.12 Wohnmobile......)
Bei uns im Pixxelchen gibt's dann eine Portion feine Spaghetti (vorgekocht gestern von Wiliam) - sie schmecken wieder mal herrlich.
Guter Reiseanfang - alle zufrieden. Morgen geht die Reise dann gemütlich weiter auf den französischen Nebenstrasse. Gute Nacht in die Runde.
Tag 2 - Donnerstag, 16.1.2025 - Gland - Grane
Km gefahren heute: 80731 - 81030 = 299
Wetter: kalt trocken, sonnig
Stellplatz: Domaine Distaise, Grane bei Bauer Chambron (7€)
unsere Route heute:
Weiterfahrt heute punkt 09.19 Richtung Frankreich. Es ist kalt und windig.
Stellplatz Grane auf dem Bauernhof
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Zurlis und wir sind fit für die Weiterfahrt. Eugen wieder der Vorausfahrer, klappt alles sehr gut. Ein Zwischenhalt gibt es in Aix les Bains, wo wir uns kurz die Beine vertreten und den Sonnenschein geniessen. Momo kann auch kurz rumdüsen.
Weiter geht es zu "Eugens" Tankstelle La Bayanne in Alixan, wo unsere Wohnmobile ihren Kraftstoff erhalten, damit wir auch morgen wieder weiterfahren können...... und das erst noch zu einem recht angenehm im Tarif.
Weil wir ja alles ohne Maut fahren, zieht sich die Fahrt etwas in die Länge. Für die knapp 300 km heute brauchen wir fast 7 Stunden. Zurli's mit Anhänger fahren höchstens 90km/h und die vielen 30er Beschrängkungen in den Dörfern und Städtchen tragen auch nicht grad zu zügigem Fahren bei.... So erreichen wir den für heute ausgewählte Uebernachtungsplatz bei Bauer Chambron in Grane so gegen 16.15 Uhr. Dieser Platz ist uns schon bekannt - ein super Ort, gut, abseits schön gelegen, ohne Autobahn- und LKW-Lärm. Nur der Hofhund bellt ab und zu mal.
Wir können hier wieder die goldenen Abendsonnenstrahlen erhaschen.
Dann gibt's ein feines Znacht, ein kurzes gute Nacht Gespräch mit Zurli's und dann geht's auch schon ab ins Bettchen. War doch ein langer Fahrtag.
Tag 3 - Freitag, 17.1.2025 - Grane - Salses
Km gefahren heute: 81030 - 81361 =331
Wetter: Kühl, stetig wärmer, supersonnig, stahlblauer Himmel
Stellplatz: Motorhome Area Salses (17€)
unsere Route heute:
Ein Rauhreif liegt über dem Stellplatz und es ist recht kalt. Ein klarer
Sonnenaufgang in Grane mit Rauhreif
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Himmel und ein wunderbarer Sonnenaufgang erfreut uns am Morgen. Fast schade, diesen schönen Ort schon wieder zu verlassen.
Kurz nach neun sind aber alle wieder in der Startlöchern und es geht weiter. Eugen übernimmt wieder die Führung.
Zuerst fahren wir wieder alles auf Alternativrouten. Ueberland kein Problem, aber in den Städten Nimes und in Montpellier wird es dann doch anstrengend und wir kommen nicht voran. Zuviele Auto's unterwegs? Klar, es ist Freitag, könnte was ausmachen.
Nach einem kurzen Brunzhalt erwägen wir dann doch, nach Montpellier die Autobahn zu nehmen. Und siehe da, das geht wunderbar easy und so kommen wir auch flott voran. Ein Mittagsrast wird eingeschaltet, Beine vertreten und etwas Kleines gehäberlet und schon geht die Fahrt weiter nach Salses.
Das Wetter ist übrigens hammermässig: knallblauer Himmel, weit und breit keine Wolke (oder Ähnliches) zu sehen - schon fast unheimlich schön.
Wirklich, das fällt heute allen auf (smile).
Wir erreichen den toll gepflegten Stellplatz in Salses, wieder bei vollem Sonnenschein und heute können wir tatsächlich noch draussen sitzen und die Wärme reinziehen. Wie schön.
Willi macht gleich eine Velofahrt mit Momo (und der Drohne), um die schöne Burg in Salses aufzunehmen. In erster Linie war es aber für Momo, denn sie hat ein Zückerli verdient, nachdem sie die heutige lange Fahrt mit wenig Auslauf sehr geduldig mitgemacht hat.
Hier auf dem Stellplatz gibt's Duschen, WC's, Waschmaschinen und Abwaschgelegenheit. Ist also wie ein Campingplatz eingerichtet. Wirklich super gemacht. Also sofort goge Düschele heute Abend - sogar mit schön warmem Wasser. Hier gibt's nix zu meckern.
Wir kochen uns eine frische Gemüsesuppe mit Wienerli aus der Heimat und so geht der schöne Tag schon wieder dem Ende zu. Natürlich nicht ohne den von Eugen spendierten Abendschnaps ins Womo geliefert: einfach herrlich, der liebe Eugen.
Ich glaube, heute pfüselen alle gut - bis morgen Ihr Lieben.
Tag 4 - Samstag, 18.01.2025 - Salses - Spätzlifritz
Km gefahren: 81361 - 81764 = 403
Wetter: immer etwas wärmer (15 Grad), Sonne
Stellplatz: Spätzle Fritz in Sant Rafael del Riu (0€) im Nachtessen inkl.
unsere Route heute:
Heute Fahrtag Nummer 4. Zeitig geht's wieder los, 09.10 Uhr. Alle sind
Zwei Kumpels beim Spätzlifritz
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bereit und zwäg. Gleich bis Perpignan auf der französischen Autobahn. Willi testet das neue Zahlgerät an der Zahlstelle. Es funktioniert. Eigentlich ganz kuul, denn man muss nicht immer fast durch Fenster fallen, um das Ticket zu lösen und bei der Ausfahrt dasselbe in Grün beim Bezahlen. Jetzt piepst's und gut soll sein. Schauen wir dann mal, ob's geklappt hat mit der Abbuchung. Die Barriere ging auf jeden Fall auf.
Das Wetter ist wieder optimal zum Reisen. Die
Temperaturen steigen stetig, heute bis zu 16 Grad. Im Ebro Delta ist der Wind etwas spürbar, aber es ist ok zum Fahren. Eugen hat heute etwas Stalldrang und toppt die Geschwindigkeit teilweise so, dass wir uns ranhalten müssen, um ihm auf den Fersen zu bleiben. Smile.
Gut kommen wir in Sant Rafael del Riu beim Spätzlefritz an. Und nein, wir sind nicht die Einzigen..... Der riesige Platz ist schon recht gefüllt, wir staunen immer wieder.
Gegen Abend kommen noch ein paar richtig grosse Flaggschiffe aus Germoney. Echt krass. Das Pixxelchen verschwindet grad, da so ein Flaggschiff direkt vor unserer Nase parkiert. Ein lustiger Anblick.
Bigschiff trifft auf Klein aber fein
Tag 5 - Sonntag, 19.01.2025 - Spätzlifritz - Morella
Km gefahren: 81764 - 81841 = 77
Wetter: immer etwas wärmer (18 Grad), Sonne
Stellplatz: Zona Autocaravanas Morella (0€)
unsere Route heute:
Heute geht es ohne Zurli's weiter. Sie sind schon etwas früher wir als losgefahren.
uralte Olivenbäume in Canet lo Roig - Calla mittendrin
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Wir nehmen es heute gemütlich. Unser Ziel ist Morella in den Bergen. Hätte nicht gedacht, dass wir heute noch Schnee sehen. Aber mit Willi ist man davor nie sicher..... (grins).
Zuerst durchqueren wir die Olivenhaine - in dieser Gegend hat es eine Menge uralter ehrenwerter Olivenbaume. Unheimlich schön anzusehen: verknorzt und sie könnten sicher eine spannende Geschichte erzählen.
Auf engen Wegen kurven wir durch die Plantagen hindurch und sehen uns diese wunderbaren alten Zeitgenossen an: Oliveres Millenàries La Jana in Canet lo Roig.
Morella ist unser heutiges Etappenziel, noch etwa 40 km zum Fahren. Wir können den schönen Stellplatz der Stadt nutzen. Von hier hat man einen imposanten Blick auf den Ort Morella und das Castell de Morella.
Dort fahren wir mit den Vello's gleich hin. Warm anziehen, Momo einpacken und los geht's. Kurze Fahrstrecke bis in den Ort und dann besser gleich die Vello's parken, denn es ist sehr stotzig hier.
Erst kurz ein Apérööli und dann geht der Fussmarsch los hoch auf das Castell. Etwas schnaufen und viele Treppen steigen, aber es lohnt sich: ein super Weitblick hier über die Berge und über das Städtchen Morella. Man wusste offenbar früher schon ganz genau, wo man sich so ein Castell hinbauen muss......
Den ganzen Tag haben wir eitel Sonnenschein, aber dieses Städtchen ist so ineinander verschachtelt gebaut, dass nur die äusseren Häuser etwas davon abbekommen. Und früh am Mittag ist alles schon im Schatten. Auf jeden Fall in der Winterzeit.
Aber auf dem Stellplatz ist's noch mega sonnig und wir geniessen dort den Tag voll aus. Willi geht dann nochmals los und besucht das Dino-Museum, das erst um 16.00 Uhr öffnet und macht noch Drohnenaufnahmen vom Viadukt.
Also alles in allem ein gelungener schöner und interessanter Tag. So darf es gerne weitergehen.
Tag 6 - Montag, 20.01.2025 - Morella - Escucha
Km gefahren: 81841 - 81973 = 132
Wetter: regnersich, um die 8 Grad, bewölkt
Stellplatz: Stellplatz Escucha (0€)
unsere Route heute:
Wie bitte? Es regnet. Grins, tatsächlich tropft's morgens auf's Pixxeldach......
Andorra in den spanischen Bergen Provinz Teruel
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Wie kann das sein Frau von der Lein....... Kein Problem. Wir ändern unseren Plan und beschliessen einfach, heute weiter zu fahren. Hier in Morella haben wir ja alle Punkte besucht und gesehen, die wir uns notiert haben und ausruhen brauchen wir ja nicht - wir sind ausgeschlafen.
Also bereiten wir und gemütlich auf die Abfahrt vor und Willi plant die Route quer durch die Berge in der Provinz Teruel..
Hier sind wir zwischendurch sogar auf 1200 müM bei ungefärhr 5 Grad - der Schnee ist gefühlt nicht weit weg. Naja, schauen wir mal, ob wir noch in einen Schneesturm hineinkommen (grins).
Wir fahren durch uns völlig unbekannte Gebiete - einsam, fast kein Verkehr und immer wieder wunerbar zu sehen, was für verschiedene Gebiete Spanien immer wieder zu bieten hat. Es sieht hier ein wenig aus wie in Australien (so stell ich mir das auf jeden Fall vor.... ).
Wir wollen unterwegs noch was einkaufen, denn wir leben bisher immer noch von unseren Vorräten von zuhause. Während der Fahrt (Carla Driver) sagt Willi dann zu mir: wir fahren kurz nach Andorra, dort hat es eine Einkaufsmöglichkeit. Ich: waaaas? Andorra?
Er meint natürlich nicht das Land Andorra, sondern ein Ort unterwegs, der sich auch Andorra nennt. Da ist offenbar der einzigste Laden, ein DIA, wo wir in dieser abgelegenen Gegend was poschten können. Das tun wir dann auch.
Der Kühlschrank und das Schnausiböxli sind nun wieder gefüllt und es kann weitergehen nach Escucha, wo auf 1074 müM unser heutiger Uebernachtungsplatz sein wird. Ein tiptopper Platz mit allem drum und dran für wiederum Null Euro. Ein einsamer Kastenwagen steht hier, also sind wir zu zweit heute Nacht.
Willi kocht ein lecker Menue (Rösti, Spinat und Spiegelei) - herrlich.
Es ist hier schon deutlich länger Tag, bis fas 18.50 Uhr ist es noch hell, so können wir noch ein wenig guggen und sehen den dritten Womobilist auf den Platz fahren. Wer weiss, wer da noch alles kommt.
Morgen soll dann wieder eher Spanienwetter sein, damit meine ich natürlich sonniges Wetter..... (Ist ja auch nicht mehr so klar wie einst......)
Tag 7 - Dienstag, 21.01.2025 - Escucha - Teruel
Km gefahren: 81973 = 82052 = 79
Wetter: regnersich, um die 8 Grad, bewölkt
Stellplatz: Parking Cuartel Guardia Civil, Teruel
unsere Route heute:
Heute Morgen werden wir anstelle eines krähenden Hahns durch 2
Viadukt bei Alfambra
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bellende Hunde in der Nachbarschaft geweckt. Aber wir sind Hundefreunde und das Gebell stört uns nicht besonders. Wenn es dann allzu bunt wird, stimmt Momo in die Konversation mit ein.
Wir beginnen den Tag wie as usual mit einem Momo-Spaziergang und dem Zubereiten des Frühstücks mit all den gesunden Säften und Wässern. Dann steht ein ganzes Programm an Servicearbeiten an wie Wasser tanken, Toilette leeren, Abwasser ablassen und so weiter und so fort.
Nach dem Frühstück machen wir uns ohne Hast auf den Weg zu unserem nächsten Ziel: TERUEL, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der autonomen Region Aragonien.
Wir sind hier in Escucha auf 1100 MüM und fahren auf der geplanten Route auf 1400 MüM, was Carla wegen des Wetters ein bisschen Sorgen macht. Aber ausser dem bedeckten Himmel und einzelnen Nebelfeldern ist der Anstieg auf die Sierra Just keine grosse Herausforderung.
Wir fahren auf dieser Route entlang einer geplanten aber nie fertiggestellten Eisenbahnstrecke zwischen Teruel und Alcañiz. Dies Ist eine Teilstrecke eines Grossprojekts, das Baeza in Spanien mit dem 850 km entfernten Saint Girons in Frankreich verbinden sollte. Die Vollendung des gesamten Projekts scheiterte unter anderem an der Finanzierung und an politischere Instabilität. Nur gerade 90 Km zwischen Lleida und La Pobla de Segur wurden fertiggestellt und sind heute noch in Betrieb.
Zurück zu unserem Teilstück von Teruel nach Alcañiz: Hier wurde mit dem Bau der Strecke in den 1920er Jahren begonnen. Bahnhöfe, Viadukte, Tunnels und Trasses wurde erstellt. Während des Spanischen Bürgerkriegs 1936 bis 39 wurden dann die Arbeiten eingestellt. Einige Bahnhöfe stehen entlang der Strasse und fallen nach und nach in sich zusammen und stehen als Ruinen in der Pampa. Unser Interesse für Fotos zu schiessen und die Drohne einzusetzen ist geweckt. Dies bedingt aber auch abseits der asphaltierten Strassen zu fahren und zwar auf Naturstrassen mit roter Erde.
Da es etwas regnerisches Wetter ist, sieht der Pixxel eher wie ein 4x4-Fahrzeug aus mit rot gefärbten Rädern und Spritzern....
In Teruel fahren wir dann zuerst in eine Autowaschanlage um die Naturfarbe Weiss unseres Pixxelchens wieder voll sichtbar zu machen.
Dann geht es auf einen der 3 Womo-Stellplätze. Wir wählen denjenigen neben der Guardia Civil aus, auf dem wir schon im 2017 mal gewesen sind. Hier hat es weder Strom, noch Wasser, noch Entsorgung. Wir brauchen aber heute davon nichts.
Nach einem kleinen Vesper gibt es zur Erholung ein Nickerchen, bevor wir dann mit den Fahrrädern in die Stadt zu eine City Tour fahren. Anfangs scheint die Stadt mehr oder weniger einwohnerlos zu sein. Dies ändert sich dann aber nach der Siesta-Zeit ab 16 Uhr. Plötzlich herrscht ein reges Treiben auf den autofreien Strassen.
Wieder zu Hause im Pixxelchen geniessen wir den Abend. Es war ein erlebnisreicher Tag, auch wenn uns die Spanische Sonne mit ihren wärmenden Strahlen fehlte.
Hier noch ein Video von Alfambra teilerstellte Eisenbahnbrücke
https://youtu.be/MA5DnE7E4iM
Tag 8 - Mittwoch, 22.01.2025 - Teruel - Huerta del Marquesado
Km gefahren: 82052 - 82184 =132
Wetter: trübe, Regen und windig, Nebel auf den Bergen
Stellplatz: Parking Autocaravans Huerta del Marquesado (0€)
unsere Route heute:
Nach einer eher unruhigen Nacht in Teruel (es hat irgendwo geknallt und
Mömchen ist müde - zu wenig geschlafen?
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unser liebes Mömchen kam ein wenig von der Rolle - erst nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir dann alle wieder schlafen........ ganz nach dem Motto: alle für einen, einer für alle.
Am Morgen aber sind alle trotzdem fit die Weiterfahrt. Herti Tüppe halt.
Noch kurz ein frisches Baguette holen in der Bäckerei nebenan und los geht's.
Die Route führt uns weiter durch das bergige Gebiet der Provinz Teruel.
Via Albaracin, einem schmucken Kleinstädtchen, führt die Route durch ein wirklich verlassenes und wunderschönes Gebiet, das aussieht wie ein riesiger Jura in der Schweiz. <
Wir sind hier praktisch alleine unterwegs. Die Strassen sind bestens befahrbar und wir erreichen den höchsten Punkt der heutigen Fahrt mit doch ansehnlichen 1670 Meter über Meer.
Es regnet immer wieder und ich bin sehr froh, dass dieser Regen nicht in Schnee ausartet. Bei plus 5 Grad bleibt es zum Glück bei "nur" Regen.
Etwas garstig halt - smile.
Einen kurzen Halt gibt's beim "Nacimento del Rio Tajo (Quelle des Rio Tajo).
Bei Wind und Regen vertreten wir uns hier kurz die Beine und gönnen uns ein kleines Vesper im warmen Pixxelchen.
Ich wollte hier noch von diesem Quellwasser etwas mitnehmen, aber leider ist es zu weit, bei diesem Hudelwetter zur einer zugänglichen Wasserstelle zu gelangen.
Unterwegs aber finden wir, oh Wunder, einen Quellpunkt, wo wir spontan anhalten und den Wasserkanister frisch ab Berg füllen können. Wunderbar. Passt ja mal wieder perfekt.
Wir erreichen nach einer eindrücklichen Fahrt den Ort Huerta del Marquisado, Provinz Cuenca, Kastilien, wo ein riesiger Stellplatz auf uns wartet. Heute sind wir wirklich die einzigsten, die hier übernachten. Allein auf weiter Flur in den Spanischen Bergen.
Der Ort ist bekannt für sein Vorkommen an natürlichem (soweit noch möglich) Mineralwasser: die Fuente Liviana.
Das grosse Mineralwasser-Unternehmen füllt die Wässer hier ab und verteilt sie landesweit.
Wir haben ja unseren Kanister mit Trinkquellwasser bereits gefüllt - freuen wir uns auf diesen Genuss.
Zum Z'nacht kocht Willi dann ein feines warmes Süppchen, das wunderbar zum prasselnden Regen auf's Pixxeldach passt. Mmmhhhh - es duftet herrlich..
Tag 9 - Donnerstag, 23.01.2025 - Huerta del Marquesado - Corell Rubio
Km gefahren: 82184 - 82429 = 245
Wetter: trocken, schöne Wolken und sonnig, herrlich
Stellplatz: Parking Autocaravans Corell Rubio (0€)
unsere Route heute:
Nach Regen, Wind und Nebel erwartet uns heute morgen schon der
Alarcòn Ein- und Ausfahrt
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Sonnenschein. Welche Freude. Wir machen uns reisefertig und wollen noch kurz zum Beck (wird im Internet als sehr speziell gut angepriesen) um ein frisches Brödali zu kaufen. Aber ohalätz, diese Bäckerei ist leider nicht (mehr) offen. Hier scheint sowieso alles wie ausgestorben - so wohl auch der Beck......
Na dann geht's los ohne Brot. Carla als Driver - Willi als Navi. Das funktioniert perfekt. Endlose gute Strassen, wo wir im Schnitt mit 80 km fahren können, liegen vor uns. Interessantes Gelände und super Wetter mit vielen wirklich tollen Wolkenbildern. Hierzu spezielle Fotos.
Wir bleiben immer etwa einer Höhe von ca. 900 müm doch ohne Regen macht alles gleich einen viel freundlicheren Eindruck und niemand denkt mehr an Schnee.
In Alarcòn legen wir einen Zwischenhalt ein. Dies ist ein mittelalterliches Bergdorf, mit einer Festungs- und Burganlage aus dem 14./15. Jahrhundert. Hierher führt nur ein Weg: hinein und der gleiche Weg wieder hinaus - also eine Sackgasse - zu erreichen nur durch ein enges Tor.
Also fahren wir durch dieses Tor ins Zentrum des Ortes, wo wir einen perfekten Wohnmobilparkplatz vorfinden. Weil nicht viel los ist hier, sind alle 5 Plätze noch frei. Pixxel wieder mal ganz alleine vor Ort.
Es ist super schön hier, alles gepflegt und aufgeräumt. Wir sind in diesem schmucken Ort Alarcòn heute wohl die einzigen Touri's/Besucher. Die Strassen sind leer und im einzigen Café, das offen ist und wo wir unser Apérööli nehmen, sind nur Einheimische anzutreffen. Diese Menschen sind aber alle sehr freundlich, reden sehr viel und das unglaublich schnell. Es ist Amüsant zuzuhören und so gut wie nix zu verstehen.
Wir machen unsere Fotorunde und fahren wieder aus dem Ort hinaus, um auf der Gegenseite auf einem grossen Platz noch mit der Drohne schöne Bilder zu machen. Es ist superschön und wir bleiben grad hier zum gemütlichen Mittagshalt mit einem kleinen Mittagslunch.
Unser heutiges Ziel ist noch etwa 130 km weit entfernt und führt uns über herrlich leere Strassen durch eine Weite Ebene mit vielen Weinreben und Mandelbäumen. Kuul so zu fahren und wir können den Himmel beobachten, wo nun wirklich spezielle Wolkenformationen zu sehen sind. (siehe Foto's).
In Corall Rubio steht uns wieder ein Gratisparkplatz bester Güte zur Verfügung. Mit vier weiteren Womo's (eines aus dem St. Gallischen) verbringen wir hier die Nacht. Es ist sehr ruhig hier, fast schon einsam.
Ein für uns megaschöner Tag neigt sich dem Ende entgegen: noch kurz ein Willi-Menu gezaubert, die täglichen PC-Arbeiten ausführen und dann ab ins Bettchen - heute sogar das erste Mal auf dieser Reise ohne heizen.
Nein, das ist dann doch nicht so. Je später die Nacht, umso kühler wird es und so schmeissen wir die Heizung wieder an: wir wollen ja nicht frieren.
auf der Fahrt heute
Toreingang Alarcòn
Parkplatz Alarcòn
Willi liest grad s'WA usem Füfi - smile
Alarcòn
Bild von Katze mit Maus an der Wand
hier gab's frische Brödali's
in Alarcòn
vor den Toren von Alarcòn bei der Ausfahrt
gegenüber Alarcòn
Blick auf Alarcòn
Willi mit Drohne
Drohnenaufnahme Alarcòn
nochli Selfie machen.....
Corall Rubio Stellplatz
Gespräch mit den St.Gallern auf dem Stellplatz
Tag 10 - Freitag, 24.01.2025 - Corell Rubio 2
Km gefahren: 82429 = 0
Wetter: kühl am Morgen, sonnig16 Grad
Stellplatz: Parking Autocaravans Corell Rubio (0€)
Nach dem Frühstück entscheiden wir uns spontan, noch eineNacht hier
In der Früh in der Prärie von Corall Rubio
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in Corall Rubio zu bleiben. Der Ort ist perfekt zum Verweilen. Wir wollen keine grossen Sprünge machen und vor Ort etwas chillen und Sonne tanken. Momo kann hier auch frei rumschnufeln und ab und zu anderen Hunden Grüezi sagen.
Um uns noch ein wenig Bewegung zu verschaffen, geht es zu Fuss ins Dörfchen Corall Rubio. Der Ort scheint auf den ersten Blick auch wie menschenleer zu sein, aber gegen "spanisch" Mittag, dh 13.00 Uhr herum, kommen die Menschen hervor und besuchen das einzige Beizli vorort zum Bier oder Mittagessen. Wir sind da mitten drin. Ganz witzig.
Wir entdecken noch einen kleinen Dorfladen, der offen ist. Hier gibt es Brot, Früchte und Gemüse und sonst noch allerhand Krimskrams zu kaufen. Wie ein Tante Emma Laden - einfach und sehenswert. Wir kaufen der kleinen zwirbligen Verkäuferin auch ein paar Gudeli's ab und sie freut sich sehr darüber.
Dann gehen wir zum Stellplatz zurück, ein Kaffee wird gebrüht und das neu erworbene Guetzli wird dazu verspiesen, natürlich draussen an der Sonne.
So lassen wir es uns heute einfach und gemütlich sehr gut gehen.
Mach die Welt, wie sie dir gefällt - das tun wir gerade und sind sehr dankbar dafür.
Jetzt, wo ich den Bericht schreibe, ist es kurz vor 18.00 Uhr und die Sonne steht noch hoch am Himmel. Das sind doch zuversichtliche Aussichten.
Morgenstimmung heute
in Coral Rubio hängt die Wäsche draussen
altes Waschhaus in Coral Rubio
inneres vom alten Wäschehaus
Dorfbild Coral Rubio
Kirche im Dorf
ein Beizli in Coral Rubil
Willi holt uns ein Apérööli
man beachte den Weinachtsbaum.... hihiii
plötzlich tauchen die Menschen hier auf
sönnele...
auch Willi und Mo sind am Plegere
Abenstimmung 18.16 Uhr
Tag 11 - Samstag, 25.01.2025 - Corell Rubio - Pinosos (Los Pinos)
Km gefahren: 82429 - 82589 = 160
Wetter: etwas bedeckt, 16 Grad, etwas Wind kommt auf
Stellplatz: Camp el Tranquilo Los Pinos (17€)
unsere Route heute
Losgefahren wird heute in Corall Rubio um 10.30 Uhr. Das ist so meist
in Camp-Tranquillo El Pinos
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unsere Zeit, an der wir abfahrtbereit sind. Gibt halt am Morgen immer einiges zu tun.
Eine schöne Fahrt in Richtung Fortuna los Baños liegt vor uns. Noch kurz eine leere Gasflasche gegen eine volle austauschen und einen Zwischenhalt in Jumilla einschalten. Dort poschten wir im Mercadona einige Vorräte für die kommenden Tage.
In Fortuna, wo wir heute einfach auf gut Glück hinfahren, sind wir überrascht: der schöne mit Palmen bestückte Parkplatz vor dem Camping Fuente, der bisher immer als Warteplatz genutzt werden konnte. ist abgesperrt.
So ein Mist aber auch. So geht unser Plan natürlich nicht auf. Denn der Camping ist voll und auf dem uns angebotenen Innenparkplatz im Camping wollen wir nicht stehen, da ist ist es gelinde gesagt unschön.
Eugen und seine beiden Damen kommen grad mit den Vello‘s um's Eck und erkennen uns sofort. Kurze Begrüssung und gleichzeitig wieder Verabschiedung. Wir sehen uns ja bald wieder: ab Dienstag haben wir ein Plätzli hier in Fortuna auf sicher reservieren können.
So ziehen wir weiter nach Pinoso auf einen lauschigen kleinen Camp-Place, den Willi kurzspitz ausfindig gemacht hat. Supersicht hier und ein schönes freies Plätzchen wartet auf uns. Zur Feier des Tages, wir haben Kohldampf, gibts ein feines Raclette mit dem frisch eingekauften Gouda- und Roquefort-Käse. Auf unseren mit Kerzli betriebenen Rechaud funktioniert das einwandfrei.
Jetzt noch ein ausgiebiger Verdauungsspaziergang mit Momo und die Gegend erkunden - das tut gut und die gute Laune ist eh schon da.
Unterdessen ist es schon bald 17.00 Uhr und der wind bläst über den Camp-Place. Im Pixxelchen ist es schön warm mit dem heute neu erworbenen Butangas und wir geniessen den Abend noch bei einem feinen Käffchen und einem spanischen Madeleine.
Übrigens: Hier auf dem Platz sind, Duschen, Abwaschplätze, warm Wasser, Waschmaschinen und natürlich Toiletten vorhanden. Wirklich alles sauber und gut - staune immer wieder, was die Spanier in dieser Hinsicht fertigbringen. Für 17€/Nacht kann nicht gemeckert werden.
Tag 12 - Sonntag, 26.01.2025 - Pinosos (Los Pinos) 2
Km gefahren: 82589 = 0
Wetter: schön bei 17 Grad
Stellplatz: Camp el Tranquilo Los Pinos (17€)
Sonnenstrahlen wecken uns. Was für eine Freude. Gemütlich starten wir
Radtour nach el Pinos (Pinoso)
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den Tag - heute haben wir viel Zeit an einem wiederum sehr schönen Ort - Dank Willi‘s guten Stellplatz-Recherchen.
Zuerst wird unser daily Frühstück eingenommen und Hausarbeiten erledigt 😉 und dann einfach den Tag geniessen.
Mit den Vello‘s radeln wir nach Pinoso zum Apéro. Via Raspay über holprige Steinwege kommen wir durch gepflegte Landschaften mit den ersten blühenden Mandelbäumen. Auch extravagante und alte Villen zieren das Gebiet. Je nachdem mehr oder weniger schön, die alten auf jedenfalls viel stilvoller als die neuen.
In Paredón halten wir bei einer einladenden Gartenwirtschaft an, wo es heute das erste pequeña cervesa gibt. Tolles Beizli namens El Cortijo wo heute viele Leute zum Z'mittagbüffet herkommen. Muss irgendwie bekannt sein hier.
Weiter geht es für uns bei bestem Radlerwetter nach Pinoso. Dort können wir nicht widerstehen und ein zweites Apérööli steht an. Sonnenschein lädt herzlich ein.
Im ganzen treten wir heute 28km in die Pedalen - ganz ansehnlich finde ich - es gohd immer chli ufe und abe.....
William hat ein Steak im Kühlschrank liegen, das er knusprig zum Znacht brutzeln will - also ist das Thema: "wer kocht heute" auch schon vom Tisch. Calla wäscht dafür ab…..
Mega war's heute, darf gerne so weitergehen🧡
Tag 13 - Montag, 27.01.2025 - Pinosos (Los Pinos) 3
Km gefahren: 82589 = 0
Wetter: schön bei 23 Grad
Stellplatz: Camp el Tranquilo Los Pinos (17€)
Wir bleiben noch eine Nacht hier.
Unterwegs rundum Pinoso
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William gefällt es hier sehr gut - es ist wirklich ein schönes Plätzchen.
Eine kleine Mittagsvellotour durch die Mandelbäume folgt mit einem Apérööli im Restaurant Isabella.
Noch kurz die Wäsche waschen, die in kürzester Zeit trocken ist.
Bei ca. 23 Grad und Wind ist das kein Wunder. Glätten müssen wir nicht, nur no zämelegge….
Nachher ist Dolce far niente angesagt. Eifach nochli sii.
Tag 14 - Dienstag, 28.01.2025 - Pinoso- Fortuna 1
Km gefahren: 82589 - 82620 =31
Wetter: windig und wieder recht kühl trotz ab und zu Sonne
Stellplatz: Camping Fortuna los Baños Fuente (17€)
unsere Route heute
Es ist die Zeit gekommen, diesen schönen Camp hier in Pinoso zu
altbekannt: Camping Fuente los Baños
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verlassen. Eigentlich schade, denn dieser Ort ist von mir aus gesehen als kleiner Geheimtipp zu verstehen. Für ein nächstes Mal auf jeden Fall im Speicher.
Wir haben es nicht eilig heute, denn in Fortuna können wir sowieso erst ab 12.00 Uhr reinfahren. Eine schöne Fahrt durch die Spanische Landschaft der Region Murcia führt uns nach Fortuna City, wo wir noch kurz im DIA anhalten, um Cervesa für Willi und sonstige Kleinigkeiten für den Kühlschrank einkaufen wollen.
Dann, ziemlich pünktlich kurz vor der Mittagssiesta hier, um 13.00 Uhr, fahren wir in Fuente ein. Einchecken und den wirklich einzigen leeren Platz beziehen, der hier noch zu ergattern ist.
Beim Rundgang wird sichtbar: fast der ganze Platz ist voll von Deutschen Campern, und zwar von grossen Deutschen Campern - abartig und unglaublich - aber wahr.
Wir können also nicht unseren Favortienplatz beziehen sondern stehen im Innenbereich mit Aussicht auf viele Nachbarn rundum und auf eine "schöne" Mauer. Grins, aber für die vier Tage wird's schon gehen.
Eugen, Berna und Elisabeth treffen wir zur Begrüssung an und wir sind natürlich im Schnuz eingerichtet.
Alles gut verschliessen und befestigen, es weht ein garstiger Wind, der grad alles umwindet, was draussen nicht niet- und nagelfest ist.
Am Abend beehren wir die "Schweizerabend-Runde" mit unserer Anwesenheit. Hat man doch diesen wöchentlichen Anlass neu auf Dienstag verlegt, weil die Schweizer Camper am Montagabend lieber "einer gegen Hundert" schauen wollen als gemütlich zusammenzusitzen. Was für ein Gradmesser ist das denn, liebe Schweizer......... Echt lustig. (seit x Jahren war immer der Schweizer Abend am Montagabend....)
Alslo, mit vielen News bestückt, die wir aus der Abendunterhaltung vernehmen, gehen wir etwas später als sonst ins Bettchen -
Buenas Noches a todos.
Tag 15 - Mittwoch, 29.01.2025 - Fortuna 2
Km gefahren: 82620 = 0
Wetter: milder und sonnig
Stellplatz: Camping Fortuna los Baños Fuente (17€)
Heute haben wir mit Zurlis zum Zmittag um 14.00 Uhr abgemacht. Das ist
das ist Perdo - es geht ruckzuck im Molinico - keine Geduld nötig
(übersetzt: weder das Essen kommt in Dosen, noch die Kellner fliegen-Geduld bitte)
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hier Spanische Zeit für's Mittagessen.
Mit den Vello's radeln wir ins Molinico zu Pedro, wo uns ein geselliger Nachmittag bevorsteht.
Mit einheimischer Speisekarte (Tagesmenue a là España) geht es ruckzuck.
Pedro el jefe hat's voll drauf: wir bekommen einen runden Tisch mitten im Restaurant. Das Restaurant ist zwar voll, aber Pedro platziert kurzerhand ein paar Gäste um und schon haben wir fünf und Momo einen perfekten Platz. Obwohl in Spanien die Hunde nicht mit ins Restaurant dürfen, drückt Pedro ein oder zwei Augen zu..... (Er kennt uns halt noch vom letzten Jahr und weiss, dass Momo restaurant-tauglich ist......)
Nun wird aufgetischt:
Gemischter Salat bis genug mit feiner Chnoblisauce, Cervesa, 2 Flaschen Vino Tinto, Agua Minerale, Vorspeisensuppe, Huhn/Fisch mit leckeren Pommes, diverse Desserts mit einer Flasche Whisky gleich auf den Tisch gestellt, Kaffee, Carajillo's und eine Runde Cognac/Amaretto auf's Haus.
Alles wird perfekt serviert mit Charme und Freundlichkeit von
Pedro himself.
Am Schluss kommt die Rechnung: kaum zu glauben. Das ganze kostet für uns 5 Personen gerade Mal 96€. Das macht pro Person noch nicht mal 20€. Und es war echt alles perfekt.
Mit guter Laune und gefülltem Bauch radeln wir wieder "nach Hause", wo es bei Zurlis noch einen Absacker gibt, der unser Gesprächsstoff ist uns noch lange nicht ausgegangen.
Erkenntnis des Tages: Wir stellen fest: uns geht es gut, das Leben ist schön und wir sind dankbar für diese schönen Stunden, die wir gemeinsam erleben dürfen. Kann nicht oft genug erwähnt werden.
Tag 16 - Donnerstag, 30.01.2025 - Fortuna 3
Km gefahren: 82620 = 0
Wetter: Wind und sonnig
Stellplatz: Camping Fortuna los Baños Fuente (17€)
Am Morgen ist es ruhig und windstill. Unser Platz liegt ziemlich im
Wüste Mahoia
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Schatten, sodass wir die Morgensonne nicht erhaschen können. Das ist jetzt im Winter schade, denn es ist halt kühl im Schatten und die Sonne täte gut.
Calla macht eine Vellorunde in die City von Fortuna und kommt bei vollem Gegenwind wieder retour. Auch Willi war mit Momo Radeln in der Wüste Mahoia und ist unterdessen auch wieder zurück..
Jetzt stürmt es richtig. Nix mit draussen sitzen.
Tag 17 - Freitag, 31.01.2025 - Fortuna 4
Km gefahren: 82620 = 0
Wetter: Wind und sonnig angenehm
Stellplatz: Camping Fortuna los Baños Fuente (17€)
Wir radeln gegen High Noon eine Runde nach Fortuna. Es ist kühl und zum
es Fonue bis Zurli's
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Teil sonnig. Kurz den neuen Supermercato Consum (braucht‘s den wirklich in Fortuna?) angucken und dann zum Chinesen. Willi braucht noch etwas Kettenöl und etwas zum Dämmen. Der Chinese hat alles für kleines Geld. Jetzt hat Willi keine Ausrede mehr: die kleinen Kleinigkeiten im und um‘s Pixxelchen können jetzt erledigt werden (smile).
Bei Peque dann laden wir uns selber zu einem Käffchen und Carrejillo ein.
Dann gibt‘s vom Jefe noch ein Bierchen und eine Muschel dazu - sehr aufmerksam. Morgen am Markttag kommen wir wieder.
Um 15.00 Uhr sind wir bei Zurli‘s zum Fondue eingeladen. Einfach immer köstlich mit den drei Zurl‘s. Wir haben Spass. Dann kommen spontan noch die Nachbarn reingeschneit und es läuft rund wie immer.
Wieder ein schöner gemeinsamer Anlass - herzlichen Dank Euch Lieben.
Am späteren Abend wird noch alles rund ums Pixxelchen ein bisschen zusammengeräumt, denn morgen verlassen wir den übervollen Camping Fuente. Da es momentan keine Alternative zu unserem jetzigen Platz gibt, der uns wirklich nicht zusagt, setzen wir morgen nach dem Marktbesuch in Fortuna unsere Reiseroute in Richtung Westen fort.
Wer weiss, vielleicht landen wir ja auf dem Retourweg noch einmal hier in Fuente?
Tag 18 - Samstag, 01.02.2025 - Fuente - Abarán
Km gefahren: 82620 - 82664 =44
Wetter: sonnig angenehm
Stellplatz: Camping Aureo Abaran, Barranco Molax (25€)
unsere Route heute
Heute ist Markttag in Fortuna und Abreisetag in Fuente. Wir räumen den
die Radlertruppe in Fortuna
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Platz (ist ja bei uns alles Routine - funktioniert Hand in Hand mit Innen- und Aussenarbeiten) und verabschieden von unseren Stellplatznachbarn.
Der Himmel ist stahlblau, der Wind hat nachgelassen und so stellen wir uns ein ideales Wetter vor. Wir fahren bis zum Restaurant El Molinico zu Perdo, der uns grosszügigerweise auf seinem riesigen Parkplatz parken lässt. Das haben wir gestern mit ihm so abgemacht.
Von hier aus radeln wir die etwa 2km nach Fortuna rein, weil hier am Markttag nicht viele Parkplätze zur Verfügung stehen.
Wir sind zeitlich gut drin - auf dem Markt ist es noch ruhig und wir können uns wunderbar umsehen. Einiges Gemüse und Obst frisch von den Bauern wird eingekauft und dann geht's zum Marktplatzcafé, wo sich der harte Kern der CH-Campers sich bei Peque am Stammtisch trifft. Natürlich stossen auch Zurli's dazu - die Sangria's werden aufgetischt.
Zurück bei Pedro, ihr ahnt es schon, gibt es einen weiteren Abschiedshalt mit Zurli's - Pedro kreiert für uns ein perfektes Apéroplättli zum Schnausen mit frischen grünen rohen Bohnen direkt ab Feld. Hihi schon fast vegan, wenn da das Pata Negra nicht wäre......
Hier nun trennen sich unsere Wege zum Zweiten - Zurli's radeln zurück nach Fuente und wir starten den Pixxel in Richtung Abarán.
Eine kurze Fahrt und wir sind auch schon da. Ein ganz neuer kleiner Camping und Stellplatz Barranco Molax inmitten von kargen Bergen erwartet uns. Nach dem Einchecken, der kleine Stellplatz ist schon besetzt, dürfen wir uns zwischen zwei Ferienhäuser hinstellen - ganz nette Geste von der Platzwartin.
Hier ist alles neu, sauber und bestens eingerichtet: gute Dusche, (Sprudelbad und Swimmingpool wären auch nutzbar), Abwaschstellen und Waschmaschine vorhanden. Ganz super gemacht.
Hier lässt sich tiptop übernachten. Nach einer warmen Suppe geniessen wir hier einen lauschigen gemütlichen Abend in wohliger Wärme im Pixxel. Wieder ein schöner erfüllter Tag.
Gute Nacht - schlaft schön und träumt was Schönes.
Tag 19 - Sonntag, 02.02.2025 - Abarán - Riopar
Km gefahren: 82664 - 82808 = 144
Wetter: sonnig und kalt
Stellplatz: Stellplatz Riopar (0€)
unsere Route heute
El Sol - die Sonne - weckt uns am Morgen in Abarán. Das ist schon mal
eingepackt wie mitten im Winter - Beizli in Riopar (es isch jo Winter..)
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sehr gut. Es hat in der Nacht etwas genieselt - jetzt ist der Himmel wieder knallblau. Eine frische Brise bläst uns um die Ohren und lässt uns doch den warmen Pulli anziehen.
Unsere Tour geht weiter. Wir entscheiden uns heute für das Ziel: die Quelle des Mundo in Riopar.
Die Fahrt führt uns durch's Gebirge im spanische Hinterland (Region Albacete) - wie könnte es auch anders sein. Man muss halt zwischendurch mal wieder etwas Schnee sehen und Kurven fahren. Wir treffen ganz selten ein Womo an, auch sonst sind die Strassen ziemlich leer. Zum Fahren so sehr angenehm.
In Riopar angekommen, wollen wir zuerst zu der Qelle des Mundo fahren. Die ist etwa 4 km vom Dorf und Stellplatz entfernt. Die Strasse wird etwas enger, aber oben ist ein grosser Parklplatz, wo wir den Pixxel hinstellen und mit den Vello's die letzte Strecke zurücklegen könn(t)en.
Die zweite Möglichkeit ist, den Fahrweg direkt zur Quelle mit dem Pixxel zu nutzen. Der ist aber eng und der zugehörige Parkplatz eher klein.
Aber was sehen wir: eine ziemlich langer Stau mit spanischen PW's, die alle an die Quelle fahren wollen. Da der Weg dahin speziell ist, lässt man die Auto's nur sequentiert fahren. Das könnte also etwas dauern, bis wir da dran kommen........
OK, wir entscheiden uns kurzerhand um und verschieben diesen Abstecher auf morgen Montag. Dannist es bestimmt etwas ruhiger hier.
Wir kehren also um, fahren auf den Stellplatz in Riopar und marschieren dann ins Dorf, um unseren täglichen kleinen Apéro nachzuholen. Für William gibt's dann noch eine Portion Jamon dazu. Das Restaurant platzt aus den Nähten, denn alle hier scheinen Siesta machen zu wollen. Richtig was los hier. Gemütlich - und freundlich werden wir bedient.
Wir sitzen draussen (mit Hund) eingemummelt fast wie im Winter, denn es ist echt kalt hier - sind wir doch schon wieder mal auf über 1000 MüM.
Ich finde es immer wieder richtig spannend und witzig, wo es uns immer wieder hinführt - Willi ist halt immer für eine Überraschung gut (smile).
Tag 20 - Montag, 03.02.2025 - Riopar - Cazorla
Km gefahren: 82808 - 82950 = 142
Wetter: kalt und sonnig
Stellplatz: Stellplatz Cazorla Andalusien (0.-€)
unsere Route heute
Wir erleben wieder was Neues. Hier „friert“ uns das Gas ein. Wir haben in
wunderbare Aussicht in Iznatoraf über die schönen Andalusischen Olivenhaine
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Corell Rubio eine Flasche Butangas gekauft. Funktionierte prima bis heute Morgen. Draussen ist es „Raureif-kalt“ und deshalb kann das Butangas nicht mehr fliessen, obwohl es noch genug in der Flasche hat. Die Heizung stellt immer wieder ab. Für’s Frühstücks-Ei, den Kaffee und den Tee hat es noch gereicht. Jetzt warten wir einfach, bis die Sonne alles wieder etwas aufwärmt.
Nacimiento del Riú Mundo - dahin fahren wir jetzt. Eine kurze Fahrt, wir sind heute alleine hier im Gegensatz zu gestern. Die Strasse ist besser als gedacht und der Parkplatz grösser als gedacht.
Eines fällt auf: hier sind alle Fichten voll von Prozessionsraupen - viele viele Nester klammern sich an die Äste der Bäume. Und diese kleinen Tierchen sind nicht ganz harmlos, vor allem für Hunde. Deshalb bleibt Momo im Pixxel.
Der berühmte Wasserfall hier, also der Ursprung des Rio Mundo, zeigt sich eindrücklich. Eine tolle Stelle, die es sich lohnt anzuschauen. Mit den Foto's kann man zwar einige Bilder einfangen, aber genau so wie es wirklich ist, kann trotzdem nicht vermittelt werden. Also: selber anschauen ist besser.
Jetzt geht die Reise weiter und schon bald fahren wir in Andalusien ein. Hier sehen wir vor lauter Olivenbäumen die Olivenbäume nicht mehr. Alle Hügel, Ebenen und Berge sind übersäht mit Olivenkulturen. Es zeigt sich alles heute bei bestem Reisewetter - die Landschaften sind grün und man merkt, dass hier genug Wasser vorhanden sein muss. Eine sehr schöne Gegend.
Während der Fahrt fällt uns ein Ort oben auf einem Hügel auf: Iznatoraf. Noch nie davon gehört, sieht aber von weiten spannend aus.
Also da fahren wir unplanmässig hin. Bergauf, was denn sonst, durch enge Strassen das Dorf hoch, bis es nicht mehr geht. Hihiii, bitte wenden ist angesagt. Für uns kein Problem. Auf engstem Raum wird gewendet und wir wagen es, nochmals in eine kleine Gasse reinzufahren, wo dann grad zwei nette Arbeiter am Holzaufladen sind. Da weit und breit keine Parkmöglichkeit vorhanden zu sein scheint, fragen wir die beiden kurzerhand, ob wir auf ihrem kleinen und vor allem flachen Areal kurz stehen dürfen - claro war die spontane Antwort. Sehr freundlich und nett von den beiden Herren. Die Diskussion funktionierte über das Händi mit dem Übersetzer.. grins - mein Spanisch ist eher Italienisch und das verstehen sie hier halt nicht....
So können wir diese eigenartige an den Berg gebaute Ortschaft anschauen und bestaunen. Eine Kirche, eine Bäckerei und ein Cafe finden wir hier, zudem viele kleine engen schmale Gässlein mit bunten Blumen und Pflanzen. Echt sehenswert.
Nach dem obligaten Cervesa in der kleinen Bar mit mal wieder sehr schnell spanisch sprechenden Einheimischen geht es dann weiter in Richtung unseres heutigen Stellplatzes in Cazurla.
Willi wählt die Route durch die Olivenhaine - dadurch kommen wir nicht so schnell voran, können uns aber diese eindrückliche Gegend hautnah und eins zu eins reinziehen. Das war schön.
In Cazurla führt uns der Weg durch den Ort hoch, wo wir auf einer Art Terrasse einen tollen Platz beziehen können. Ohne alles zwar, aber mit fantastischer Aussicht über die hügeligen Olivenhaine und Berge. Herrlich. Jetzt schauen wir mal, ob uns die Heizung heute Nacht warmhalten kann - lassen wir uns überraschen.
Tag 21 - Dienstag, 04.02.2025 - Cazorla - Baeza
Km gefahren: 82950 - 83006 = 56
Wetter: angenehm und sonnig
Stellplatz: Stellplatz Baeza (0€)
unsere Route heute
Die Nacht war kalt aber das Gas hat funktioniert. Also alles gut.
In La Iruela bei Cazorla - altes Castell
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Wir machen in der Früh einen Spaziergang nach La Iruela - Nachbargemeinde von Cazorla. Dies ist schon wieder eine Ciudad am Hang gebaut, mit einem alten schönen Castel. Für uns ein ziemlich stotziger Anstieg - das geht in die Wädli….
Das Castel kann heute leider nicht besichtigt werden: wegen zu geschlossen. Machen wir halt ein paar Bilder von aussen und oben.
Einen Apero gibt’s auch nicht - Beizli cerrado = geschlossen.
Wir kehren zum Pixxel zurück, machen uns abfahrtbereit und steuern noch den riesigen neuen Mercadona in Cazorla an zum Einkaufen an. Hey, was für ein Gebäude und was für ein riesiger Parkplatz für dieses kleine Städtchen. Alles scheint soeben aus dem Boden gestampft worden zu sein - alles pikfein sauber und neu.
Die Fahrt geht nun weiter nach Baeza. Soweit das Auge reicht Oliveiras Oliveiras Oliveiras. Die Strassen sind extrem holprig mit sehr vielen Löchern im Belag. Es schüttelt und rüttelt und wir müssen kurz ein paar "Klapperstellen" im Womo beheben - dort klappert's doch sonst nie.....
In Baeza wechseln wir die nun leere Butangasflasche wieder gegen eine volle Propan aus, die kostet hier notabene gerade mal 14.90€ (in CH 50 SFr.)
Der Stellplatz ist mitten im Städtchen, wir haben eine sonnige Parzelle und tanken selber grad ein bisschen Vitamin D auf. Stuhl nach draussen und kurz innehalten.
Ein Stadtrundgang folgt. Mit den Vello's radeln wir über die Kopfsteinpflaster-Gassen in's Städtchen hinein. Überall sind Teile von alten Gebäuden, alte Tore und Gemäuer zu sehen. Dieses Städtchen hat eine Geschichte zu erzählen.
Die Stadt erhebt sich aus einem weiten Olivenhain und entlang ihrer Kopfsteinpflastergassen stehen einige der am besten erhaltenen Renaissancegebäude Europas. Nicht umsonst wurde Baeza (Provinz Jaén) zum Welterbe der Unesco erklärt. Diese Zeitreise darf man sich nicht entgehen lassen.
Natürlich leben wir heute und nicht in der Renaissance, darum genehmigen wir uns hier und heute wiederum ein kleines Cervesa auf einer sonnigen Stadtcafé-Terrasse, um unsere Auszeit zu feiern. Passt wieder alles gut ineinander - Danke für den schönen Tag.
Tag 22 - Mittwoch, 05.02.2025 - Baeza - Los Baños de la Encina
Km gefahren: 83006 - 83047 = 41
Wetter: warm und sonnig
Stellplatz: Aera Campingcars Relax Los Baños de la Encina (15€)
unsere Route heute
Heutiges Zwischenziel: Linarés. Auf einem grossen PP halten wir und
Willi auf dem Castillo
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schauen uns um - es ist nicht das was wird dachten. Wir finden den Punkt auf der Karte, den wir meinten: Baños de la Encina. Also Motoren wieder an und de restlichen 20 km noch fahren.
Das Wetter ist heute herrlich: 18 Grad, leichte Brise, stahlblauer Himmel.
In Los Baños de la Encina verpassen wir die kleine Abzweigung zum Stellplatz: stattdessen fahren wir ins Städtchen rein und die zuerst breite wunderschönem Kopfsteinpflasterstrasse wird enger und enger. Das hatten wir doch schon...... Also auch hier ist irgendwann fertig: ein Auto steht mitten auf der Strasse parkiert - keine Chance, daran vorbeizukommen.
Willi Driver: bitte wenden - mitten im Ort. vorne Auto, hinten Auto, aber alle winken und lassen uns das Wendemanöver vollenden. Einige Male hin- und hersagen und dann steht der Pixxel 180 Grad gedreht.
Das sind hallt so kleine Herausforderungen, die wir zum Glück auch immer wieder lösen können. Es gibt ja bekanntlich immer eine Lösung.
Wir bedanken uns bei den geduldigen Fahrern (ich nehm an Einheimische) und im Nu stehen wir unterhalb des Ortes auf einem prima Stellplatz. Top. Mit Blick auf die schöne Burg, mit Wasser, Strom, Duschen etc. Für 15€. Nette junge Leute begrüssen uns herzlich. Muy bien.
Wir beschliessen sofort, hier mindestens 2 Nächte zu bleiben - es ist sehr schön hier. Wir setzen uns gleich an die Sonne und reläxen - mega.
Mit den Vello's wagen wir dann den steilen Anstieg in die schon wieder auf dem Hang gebauten kleinen Stadt Baños de la Encida. Das Ortszentrum ist als Conjunto histórico-artístico anerkannt.
Danke an unsere Ebikes, die es uns ermöglichen, die heftigen Steigungen in diesem Ort zu meistern.
Oben angekommen erfreuen wir uns am schönen Anblick der typischen weissen Häuser, alle gepflegt und herausgeputzt. Der Ort ist bestückt mit alten Gebäuden, Kirche (Iglesio de san Matteo) und Burg (el Castillo), die wir uns ansehen können. In die Burg hinein können wir sogar heute gratis rein, mit Hund - Klasse. Bei diesem Wetter ist es eine Freude, diesen Rundgang zu machen.
Der heutige Tag war wieder ganz herrlich. Am Morgen wussten wir noch nicht so recht, wo wir heute landen und plötzlich läuft's und wir finden schon wieder so einen Top-Ort. Ich finde es hammerhaft.
Tag 23 - Donnerstag, 06.02.2025 - Los Baños de la Encina 2
Km gefahren: 83047 =0
Wetter: warm und wunderbar sonnig 20 Grad
Stellplatz: Aera Campingcars Relax Los Baños de la Encina (15€)
Der Hahn in Nachbars Garten ist heute unser Wecker. Ein klarer Morgen
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begrüsst uns. Kein Wölkchen am Himmel - knallblau.
Nach dem Zmorge satteln wir die Bikes und machen uns auf den Weg zum Stausee unterhalb von Baños. Ein seeehr holpriger Fussweg führt uns zum Aussichtspunkt im bergigen Umland. Von dort aus überblicken wir den grossen Stausee. Willi kann dröhnelen und der Himmel bildet den perfekten Hintergrund für schöne Föteli's.
Auf dem Retourweg radeln wir natürlich nochmals den Stutz hinauf ins Dorf Baños, denn wir mögen diesen lauschigen Ort irgendwie sehr gerne.
Im Beizli, das gestern geschlossen war, scheint die Sonne voll in die Terrasse rein und wir können nicht anders als einkehren. Der freundliche Wirt bringt uns das Cervesa und zwei leckere Tapas. Er gibt uns eine riesige Ochsenherz-Tomate mit - sie wiegt 880 Gramm und kommt aus seinem privaten Garten. Ein Mega Ding.
Gestärkt und zufrieden radeln wir „heimwärts“ zum Pixxelchen und geniessen den Tag noch auf dem geselligen Stellplatz. Auch heute kommen im Lauf des Nachmittages noch 3 Wohnmobile dazu. Also sehr übersichtlich und gemütlich.
Und weil‘s so schön ist, will William endlich mal draussen im Freien kochen und den Fisch knusprig bröötle, der in der Gfüri auf's verarbeiten wartet. Schmeckt super und so rundet dieses Diner den Tag kulinarisch wunderbar ab.
Tag 24 - Freitag, 07.02.2025 - Baños de la Encina - Fuencalient
Km gefahren: 83047 - 83223 = 176
Wetter: Schleierwolken - sonnig, dann etwas Regen
Stellplatz: Stellplatz ehem. Camping Fuencaliente (6.-€)
unser Route heute
Es fällt uns schwer, den schönen Ort Baños zu verlassen. War wirklich mega hier.
wir landen heute auf diesem verlassenen Campingplatz
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Anderseits zieht es uns weiter und wir sind gespannt, wo wir heute landen werden.
Wir haben zwar ein Ziel im Visier, nordwestlich von Cordoba, aber bis dahin können sich bei uns die Pläne wieder ändern....
Wir fahren abseits der Autobahn durch eine komische und gelinde gesagt unschöne Gegend von Andalusien in Richtung Cordoba. Die Städte Bailén, Mengibar, Arjona und Porcuna waren wirklich sehr enttäuschend. Industrie, alles verhangen mit Rauch, Smog und sonstigem Nebel. Der komische Geruch blieb lange im Pixxel haften. Mir gefällt es hier also absolut gar nicht. Was für ein Unterschied zu Baños und den vorherigen Gegenden.
Aber dann kommt der erste Lichtblick des Tages: In Cañete de los Torros haben wir ein kleines Hüngerchen und ein kleines Cervesa-Manko, sodass wir die Route verlassen und hier im Ort bei einem sympathischen Beizli mit grossem Parkplatz anhalten.
Wir werden sogleich beäugt von den sehr laut diskutierenden einheimischen Gästen - lustige Begrüssung. Wir setzen uns auf die Terrasse und im Nu sind wir mitten in ein intensives Gespräch mit einem der Gäste und der Wirtin involviert. Mit Hilfe vom Übersetzer (Händi), Händen und Gestik klappt das ganz gut.
Wir werden mit Cervesa, Café's Americano und Tapa's freundlichst bedient.
Dann kommt noch ein junger Mann dazu und hilft mit seinen Englischkenntissen noch zusätzlich beim Übersetzen - einfach köstlich. Ich freu mich immer riesig über solche spontanen schönen Begegnungen.
Die Wirtin lädt uns sogar dazu ein, dass wir auf ihrem Parkplatz übernachten und im Restaurant Essen könnten.
Wie kuul ist das denn schon wieder. Ich liebe diese Spanier auf dem Lande - sie sind so charmant zu uns.
Unsere Kosumation hier: zwei Café Americanos, ein Cervesa und drei Tapas kosten gerade mal 5.- € - wer's nicht glaubt kann selber herkommen und es testen- es lohnt sich in jeder Hinsicht....
Wir wollen aber noch etwas weiterfahren in Richtung Nordwesten, und Willi hat unterdessen rausgefunden, dass das heutige Tagesziel, ein Camping in Villafranca de Cordoba, gar noch nicht offen ist.
Mit Hilfe des "Camping-Apps" findet heute ausnahmsweise Calla mal einen Stellplatz, der uns beiden sofort gefällt - in den Bergen der Region La Mancha, einsam bei einem ehemaligen Campingplatz.
Also geht die heutige Reise weiter bis Fuencaliente in die verlassene Bergwelt. Scheint eine interessante Gegend zu sein, findet Willi heraus. Was für ein Glück wir doch haben. - also zweiter Lichtblick des Tages.
Oder klappt es etwa mit unserer Bestellung im Universum? (würden Ungläubige fragen).
Angekommen finden wir einen superschönen umzäunten Stellplatz vor. Ein Holländer steht hier, sonst alles leer. Beim Portal ist es etwas tricky um reinzukommen. Gelingt aber irgendwie. Wir fahren rein - Superstellplatz - alles gut.
Calla bereitet ein kleines Vesper zu mit der Ochsenherztomate und dem Superschafskäse aus Baños. Herrlich.
Als es dann ums Wasserholen geht, haben wir ein Problem: Calla weiss nicht, wie das hier funktioniert. Willi kommt zu Hilfe und es gelingt uns dann, dass wir uns beide ausserhalb der Umzäunung aussperren und das Ticket mit dem Eintritts-Code im Pixxel liegen bleibt....
Na toll, was mache wir jetzt? Die Holländer schauen fern und sehen uns nicht, wie wir vor dem Tor stehen und winken und fuchteln. Hihiii, das wird lustig.
Willi findet im verlassenen Anmeldegebäude einen festen Gegenstand, mit dem er die Türfalle des schweren Tores bewegen kann und sich das Tor öffnen lässt. Huch, nochmals Glück gehabt.
Gleich darauf beginnt's zu regnen - zum Glück sind wir wieder im warmen Pixxel und freuen uns über diesen intensiven schönen und zugleich lustigen Tag. Muchas Gracias a todos.
so fängt der Tag heute an
Morgenspazier in "unserer" Sackgasse in Baños
in Cañete los Torros - Wirtin mit unseren beiden Gesprächspartnern
es ändert sich der Himmel
Superfahrt durch die Region La Mancha
Fuencaliente - es wird bewölkter
der ehemalige Camping Fuencalient
etwas üben, um überhaupt reinzukommen
Riesen Stellplatz zu zweit belegt (NL und CH)
Momo hat freie Bahn hier
Stellplatz nicht ohne "Code" verlassen wäre besser.... hihiiii
Ochsenherz als Tapa mit Schafskäse und Seetal-Anke
schmeckt also hammerhaft
Tag 25 - Samstag, 08.02.2025 - Fuencaliente 2
Km gefahren: 83223 = 0
Wetter: schön, mit wieder mal speziellen "Spuren" am Himmel
Stellplatz: Stellplatz Camping Fuencaliente (6.-€)
Wir bleiben heute noch hier - wir machen eine Radtour zu den Wasserfällen
Fuencaliente
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und den Wandmalereien, für die diese Gegend hier bekannt ist. Ein Wander- und Ausflugsziel, das beliebt zu sein scheint.
Die Gegend ist hügelig und die Radtour führt zuerst mal wieder über holprige Mountenbikewege, genannt Ruta de Don Quijote. Langsam gewöhnt man sich an die Löcher und Steine auf den Pfaden.....
Zuerst besuchen wir die Cueva de la Batanera. Wunderbarer Punkt mitten in den den Zistrosen. Ein klarer Wasserfall und Wandmalereien bekommen wir hier zu sehen. Kurz innehalten und die frische Bergluft einatmen.
Da wir von hier aus mit den Rädern nicht zum zweiten sehenswerten Punkt, Entrepinturas peña escrita gelangen, fahren wir den ganzen Berg wieder runter und auf der Gegenseite wieder hoch. Jujuuuuu.
Es lohnt sich - hier sind die Malereien noch deutlicher sichtbar. Wen das interessiert, kann das im Netz nachlesen.
Das Wetter ist perfekt für eine solche Radtour, sonnig und eher etwas frisch, dann kommen wir nicht so ins Schwitzen mit dem berghoch- und bergrunterradeln.
Es sind zwei wirklich tolle Aussichtspunkte mitten in der Natur - siehe Foto's. Wir treffen auch einige Spanier an, die sich heute zu Fuss auf diese Ruta de Don Quijote begeben.
Zum Abschluss fahren wir dann wieder ins Tal runter und belohnen uns selber mit einem Besuch im ziemlich einzigen Restaurant in dieser Gegend, das laut Bewertungen im Internet bekannt scheint für gutes Essen.
Wir wählen ein Menu aus und der Kellner lässt uns ziemlich lange warten, bis er uns etwas serviert. Kein Vergleich mit der netten Wirtin von gestern in Cañete de los Torros. Willi meint, der Kellner sei etwas "bekifft" oder so...... Na ja, seis 's drum. Wir haben traditionelles Essen bekommen und es hat geschmeckt.
Jetzt noch den letzten Rest zum Pixxel radeln und schauen, ob wir wieder in den Platz reinkommen. Nach dem Zwischenfall von gestern könnte das noch eine Überraschung werden. Das Sackmesser haben wir sicherheitshalber dabei und müssen es tatsächlich benutzen, um die Türfalle des Eingangstores aufzukriegen. Mich nimmt nur Wunder, wie andere Leute diese Situation handhaben.
Vor dem Tor steht lustigerweise ein Wohnmobil aus NL, das nicht reinkommt. Die flotten Holländer hatten offenbar auch Schwierigkeiten mit Einchecken und beschlossen kurzerhand, vor dem Tor zu übernachten. Ist hier und heute kein Problem - es kommt keiner mehr dazu.
Ich glaube, Willi, Mömchen und ich schlafen heute Nacht wie die Engelchen - genügend Bettschwere haben wir auf jeden Fall. Gut's Nächtle Ihr Lieben.
Tag 26 - Sonntag, 09.02.2025 - Fuencaliente - Hinojosa del Duque
Km gefahren: 83223 - 82383 = 160
Wetter: schön, mit speziellen "Spuren" am Himmel
Stellplatz: Area Campingcars Hinojosa del Duque (0.- €)
unsere Route heute
Über ein riesengrosses Hochplateau Sierra de Alcudia in den spanischen
Spezial-Auftritt nur für uns: Spanischer Caballero mit Junghengst
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Bergen geht unsere Reise heute weiter in Richtung Almadén - Sierra Morena. Erstes Dorf nach ca. 60km Fahrt: Alamillo. Megafahrt, fast ganz alleine hier unterwegs - hier sehen wir auch mal Kühe, Pferde, Schafe und Stiere auf den grossen Weiden rundum.
Heute fällt auf: ein Maler, vielleicht Dali oder van Gogh, bemalen den Himmel modern Art. Mache mal wieder ein paar Schnappschüsse dazu....
Wir haben heute ein Zwischenziel eingegeben - Cabeza del Buey. Ups, hier reicht‘s grad mal für ein kleines Cervesa, denn es passt nicht für uns zum Bleiben. Wir surfen zu zweit in den Camperapps herum - in dieser Gegend sind halt sehr wenig Stellplätze verfügbar. Wir werden trotzdem fündig: in Honojosa del Duque. Dieser Ort liegt in der Provinz Andalusien und passt wie angegossen. Grosser Stellplatz am Rande des Dorfes - hell und freundlich.
Kurze Verschnaufpause und schon geht die heutige Erkundungstour zu Fuss los. Kirche avisieren und wir sind mitten im Geschehen.
Da das Wetter heute wieder sehr angenehm ist (mal abgesehen von den „Kondensmilchstreifen“), setzen wir uns nach dem Fussmarsch direkt vor der Kirche auf die grosse Terrasse des Restaurants von Ramón.
Noch sind wir alleine hier. Kaum haben wir uns hingesetzt, tauchen zwei Gruppen Touri‘s auf und gesellen sich dazu. Gemütlich ist‘s. Ramón entpuppt sich als perfekter und charmanter Gastgeber (grad das Gegenteil vom Kellner von gestern). Wir unterhalten uns, wieder mithilfe des Übersetzer-Apps, und werden wohl bald zu Profi's der spanischen Sprache.....
Erst bei Sonnenuntergang geht‘s zurück zum Pixxelchen, wo William das Koch-Szepter übernimmt und was Leckeres zum Z'nacht zaubert.
Ein wunderbarer Tag mit perfektem Abschluss neigt sich hier dem Ende zu. Würde man meinen - aber:
Weit gefehlt - das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange:
Calla hört Hufgetrappel - ein wunderschönes Pferd geht stolz am Stellplatz vorbei. Nix wie hin und Foto machen. Als Dank kommt der Caballero mit seinem jungen Hengst auf den Stellplatz und demonstriert seine Künste direkt vor dem Pixxelchen - wouw das ist nun noch der finale Höhepunkt des Tages!
Muchos Graçias por el día perfecto.
so geht's los heute
nach 60 km das erste Dorf Alamillo
dann durch das enge Dorf Guadalmez
in die neue Provinz Badajoz
uber eine Stauseebrücke bei Capilla
in Cabeza del Buey - studiere wo dure.....
wir landen in Hinojosa del Duque
Kirchplatz, noch menschenleer
kaum sind wir da, kommen noch Gäste... (smile)
Ramón der Wirt freut sich
Ramon wollte Foto haben
hier werden Daten ausgetauscht
Hintergrundbild des Stellplatzes
Caballero kommt zu Besuch
Tanzender Junghengst
Parade vor dem Pixxelchen
Willi's Dinner hoy
Tag 27 - Montag, 10.02.2025 - Hinojosa del Duque - El Real de la Jara
Km gefahren: 82383 - 83541 = 158
Wetter: von diesig bis schön
Stellplatz: Stell-Parkplatz El Real de la Jara (am Rande de Dorfes) (0.- €)
unsere Route heute
Nachdem Willi bei Ramòn das Brotgeholt hat, können wir z'mörgelen und
Schafe machen uns Platz in den Eichenhainen der Sierra Morena
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starten dann so langsam die Motoren für die heutige Fahrt. Es geht weiter Richtung Westen. Zuerst wollen wir noch Gas kaufen, aber nur Propan. Und hier hat man vermehrt Butan. In Llerena findet Willi einen Repsol Vertretung, die das gewünschte Gas an Lager hat. Willi bringt es sogar fertig, eine zweite Flasche (ohne Eintauschflasche) zu ergattern. Das ist kuul.
Auch fahren wir noch einen Stellplatz an, um Abasser zu entsorgen und die Toilette zu leeren. Wasser können wir leider nicht tanken. Wir haben ja noch.......
Wir erleben heute wieder eine wundervolle Fahrt durch die langgestreckten Eichenhaine , Hügel und Weiden. Am Anfang der Fahrt lag überall ein grauer Schleier über der Landschaft - richtig diesig und unangenehm. Es war kein Nebel, eher eine Sonnenfinsternis mit Dunst.
Je weiter wir aber gegen Westen zogen, desto besser wurde die Sicht und die Sonne gewinnt: wir haben wieder blauen Himmel mit richtig schönen Wolken. Super Reisewetter.
Wir kommen bis El Real de la Jara in der Sierra Morena auf diesen Wegen - gehört wieder zur Provinz Andalusien. Ganz kleines in weiss gehaltenes Dorf, sauber und freundlich zeigt sich das Dorfbild.
Auf einer breiten Strasse neben dem Schulgebäude etwas abseits sind 5 Parkplätze für Wohnmobile eingerichtet. Der Strom funktioniert zwar nicht und auch sonst hat es hier nichts - egal, wir haben ja vorgesorgt.
Wir radeln gleich eine schöne Tour durchs Dorf, besichtigen die schöne Burg oberhalb und kehren, wie könnte es auch anders sein, in der gut besetzten Dorfbar ein. Ein frisch gezapftes Cervesa und ein Apéro des Hauses wird uns serviert. Hier läuft offenbar der ganze Tag der Fernseher mit irgendwelchen Fussballmatches, man versteht hier sein eigenes Wort nicht. Niemand schaut, aber der Fernseher läuft...... So sind eben die Sitten überall ein wenig anders.
Wieder zurück im Pixxel gibt es später den Rest der Riesentomate mit Resten von gestern - alle sind zufrieden und wir geniessen den ruhigen Abend im Pixxelchen.
Zitat für heute für ganz besonders liebe Leute: Alles was du brauchst, um Ziele zu erreichen ist bereits in dir - vertraue auf dich.
Tag 28 - Dienstag, 11.02.2025 - El Real de la Jara - El Rocio
Km gefahren: 83541 - 83727 = 186
Wetter: trübe, nasskalt und windig
Stellplatz: Camping El Rocio (24€)
unsere Route heute
Der heutige Tag beginnt etwas anders als sonst: Wir bekamen gestern
durch die Berge dem Meeresspiegel zu
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Abend einen etwas unschönen Bericht aus der Heimat, der uns "z'underobbsi" gemacht hat. Deshalb sind wir etwas dünnhäutig heute.
Wohl auch aus diesem Grunde ist beim Laden einer Software ein kleiner Fehlgriff am Händi mit grosser Wirkung (Simcard gelöscht) passiert, der uns Unannehmlichkeiten beschert. Keine Verbindungen mit dem Händi mehr möglich..... Krass, wie wir doch abhängig geworden sind von diesen Wahnsinns-Händi's........
Wir ändern kurzfristig unsere Reisepläne, suchen einen Camping mit W-Lan, damit wir wenigsten die Trubels mit dem Handy in Ordnung bringen können (via Wifi und Swisscom). Leider gelingt uns das aber nach mehreren Versuchen nicht. Müssen wir morgen weiterschauen.
Die Reise führt uns südwärts via Zufre, Minas de Riotinto, Zalamea, Valverde del Camino, Moguer, Mazagon, Huelva nach El Rocio.
El Rocío ist ein kleiner Ort in Spanien direkt am Nationalpark Coto de Doñana in der Provinz Huelva. Er gehört zum Gemeindegebiet von Almonte.
Die Strecke besteht fast nur aus Löcherstrassen, die unser Womo so richtig durchschütteln lassen. Es rumpelt wie verrückt. Wind und Regen kommen obendrauf. Eigentlich wohl eher ein Tag zum Vergessen.....
Aber auch solche Tag kann es bei uns geben, die uns dann klarmachen, wie schön wir es doch meistens haben. Und solche Tage braucht es wohl, um für die guten doppelt schätzen zu können.
Morgen sehen wir weiter - wir wünschen allen eine gute Nacht mit Zuversicht und Mut und Dankbarkeit.
Tag 29 - Mittwoch, 12.02.2025 - El Rocio 2
Km gefahren: 83727 = 0
Wetter: wunderbar
Stellplatz: Camping El Rocio 2 (24€)
So liebe Leute, jetzt muss ich Euch kurz was erzählen:
Heute Morgen seh im Händi, das über W-Lan läuft, einen Bericht aus der Küstenregion Isla Crisitna, hinter Huelva, wohin wir eigentlich gestern fahren wollten., wäre die Geschichte mit dem Händi nicht gewesen......
Dort hat gestern Abend ein heftiger Sturm getobt, Bäume wurden entwurzelt, Häuser abgedeckt und vieles mehr.
Diesen Artikel hab ich mir aus dem Netz kopiert:
Betrifft Region Isla Cristina: dort herrschte gerade Weltuntergangstimmung. Hochwasser, überschwemmte Straßen, umgeknickte Holzstrommasten und Bäume zeigten ein Bild der Verwüstung an. Ein Wirbelsturm musste kurz vorher hier gewütet haben. Auf der Strecke nach Ayamonte dasselbe Bild. (Bericht und Bild von Haco-Video)
Soll mir noch mal jemand erzählen, es gäbe keine Schutzengel oder gäbe keine Vorsehung. Hier an dieser Stelle sei mein allergrösster Dank ausgesprochen, dass wir hierher nach El Rocio geführt worden sind. Es hat alles einen Grund - Zufälle gibt es nicht.
Tag 29 - Mittwoch, 12.02.2025 - El Rocio 2
Km gefahren: 83727 = 0
Wetter: wunderbar
Stellplatz: Camping El Rocio (24€)
Ein strahlend schöner Tag erwartet uns. Sonne pur wärmt schon am frühen
El Rocio - die Sandstadt
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Morgen unser Pixxelchen auf und im Nu sind die letzten Reste des gestrigen Regens verschwunden.
Wir fahren heute nach El Rocio mit den Vello's. Aber ehrlich gesagt ist es dort besser, wenn man zu Fuss oder zu Pferd unterwegs ist. Der ganze Ort ist mit Sand bedeckt, es gibt keine befestigten Strassen, überall alles nur Sand. Und im Sande vellofahren hat so seine Tücken......
Daher sind die verbreitetsten Verkehrsmittel hier die Geländewagen und die Pferdefuhrwerke.
Die überwiegend zweistöckig errichteten Gebäude und große Sandplätze lassen den Eindruck einer verlassenen Westernstadt entstehen, da viele Gebäude der Bruderschaften auch nur zur Wallfahrt zu Pfingsten bewohnt beziehungsweise belebt sind.
Ein Käffchen auf dem Hauptplatz vor der Kathedrale ist ein Muss - und Momo hat viel zu tun mit vielen freilaufenden einheimischen Hundi's, die sich für sie interessieren.....
Zurück im Pixxelchen wird ein schmackhaftes Maccaronigericht gekocht , Willi und Momo brutzeln sich noch ein Entrecôte dazu. Ist das erste Mal auf dieser Reise, dass wir draussen dinieren können, und das erst noch bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune. Haben wir es doch noch fertiggebracht, das Händi wenigsten zum Telefonieren wieder auf Vordermann zu bringen. Olàlà - solàlà.
Tag 30 - Donnerstag, 13.02.2025 - El Rocio 3
Km gefahren: 83727 = 0
Wetter: wunderbar
Stellplatz: Camping El Rocio (24€)
Wir brauchen den heutigen Morgen zum Händi richtig resetten. Ein
immer wieder schön El Rocio Haupplatz
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enormer Zeitaufwand. Erst wieder mit Swisscom, die verweisen uns nun an Apple. Nach Versuchen bei Apple (ungezählte) klappt alles wieder. Nun haken wir diesen Faupax ab.
Wir nutzen den Tag um nochmals nach El Rocio zu radeln und dort den Ort einfach zu geniessen. Es ist wieder ein wundvoll sonniger Tag bei gefühlten 20 Grad.
Die nette Wirtin von gestern freut sich über unseren erneuten Besuch in ihrem gutbesuchten zentralen Restaurant - mitten vor der Eremita-Kirche.
Dort stossen wir auf den geglückten Händi-Restart (nach 3 Tagen) an und können entspannt das Cervesa mit frischen Oliven geniessen.
Auf dem Camping zurück ist es schön ruhig, wir strecken unsere „weissen“ Beine der Sonne entgegen und lassen uns bescheinen. Diese Momente sind die wirklichen Geschenke des Lebens. Danke dafür.
Tag 31 - Freitag, 14.02.2025 - El Rocio - Loulé
Km gefahren: 83727 - 83914 = 183
Wetter: wunderbar
Stellplatz: Sítio do Trevo - Motorhomepark (6€)
unsere Route heute
Jetzt geht die Reise weiter, gestern haben wir uns entschlossen, ein Stück
in Portugal Algarve angekommen
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über die Autobahn zu fahren, um nach Portugal Algarve nach Loulé zu kommen. Das soll ein sehenswerter Ort sein mit einem schönen Markt, jeweils am Samstag.
Gesagt getan. Die Autobahn in Spanien ist auch ein Holperweg, man muss die Geschwindigkeit auch hier drosseln, ist besser für's Womo......
In Portugal hingegen sind die Fahrbahnen deutlich besser und wir kommen gut in Loulé an.
Der erste avisierte Stellplatz beim Lidl passt nicht, der zweite, ein Parkplatz , ebenfalls nicht.
Der dritte ist super: ein kleiner privater neuer schnuckeliger Stellplatz im Aufbau, von drei Geschwistern ins Leben gerufen. Toller Platz, etwas schwierig zu erreichen über einen fast unbefahrbaren Schotterweg mit vielen "Glünggen", aber diese Anfahrt lohnt sich. Uns gefällt es hier bestens.
Die Betreiber(innen) sind sehr freundlich, können englisch und sind sehr kommunikativ. Die junge Frau erzählt uns von dem Unwetter, das hier getobt hat von einigen Tagen (habe darüber berichtet am 12.2.2025).
Der ganze Platz sei unter Wasser gestanden - es habe in zwei Stunden soviel geregnet wie sonst nicht in einem ganzen Monat. Das sei nicht normal gewesen........
Der Platz ist ca. 5km von der Stadt Loulé entfernt, und wir entschliessen uns, heute auf dem Platz zu bleiben. Wir bringen den Pixxel ein wenig auf Vordermann nach dem sandigen Aufenthalt in El Rocio. Das ist schnell erledigt, Garage aufgeräumt und alles wieder von Sand befreit eingeräumt.
Dann Tisch und Stühle raus, kleines Versper an der Sonne und ein entspanntes Sünnele bei gut 20 Grad.
Morgen geht es dann an den Markt und in die sehenswerte City, natürlich per Vello.
Tag 32 - Samstag, 15.02.2025 - Loulé 2
Km gefahren: 83914 = 0
Wetter: bewölkt, schön warm, etwas Wind
Stellplatz: Motorhomeplace Sítio do Trevo - (6€)
Portugal hat uns eine Stunde Zeit geschenkt: hier ist es eine Stunde früher
Loulé Markthalle
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als zb in Spanien und CH. Das bringt uns tatsächlich etwas aus dem Tages-Rhytmus - schmunzel.
Wir stehen zu früh auf, es ist noch dunkel und haben am Morgen wahnsinnig viel Zeit.....
Wir fahren mit den Räder los um in die City von Loulé zu gelangen. Willi Bike-Routenführer. Er hat aus Versehen die Wanderroute auf dem Handi aktiviert, was zur Folge hat, dass wir durch's Dickicht und Gebüsch auf einer Schmalspurbahn die Vello's halt zum Teil stossen müssen.....hiihiiii lustig ist's.
Trotzdem kommen wir über Umwege in der heute vielbesuchten Innenstadt von Loulé an. Viele Leute wollen wohl heute den Markt besuchen, ein geschäftiges Treiben erwartet uns. Wir schauen uns zuerst mal um, bevor wir uns auf den Markt und die in riesige Markthalle begeben. Urgemütlich ist es hier, alle scheinen viel Zeit mitzubringen, keine Hektik ist spürbar und wir treffen lauter höfliche Menschen an.
Wir schlendern zuerst über den Gemüsemarkt und weil es dann so langsam Zeit wird für unser tägliches Apérööli, setzen wir uns direkt am Markt in ein nettes Café und beobachten, was uns da vor die Linsen kommt: mit andern Worten: wir guggen und machen so einige Streetfoto's.
Dann trennen wir uns, Willi geht in die Markthalle, weil da natürlich Perro's nicht rein dürfen. Ich halte mit Momo die Stellung im Strassencafé.
Anschliessend gibt es einen Wechsel und ich gehe in die Markthalle, kaufe dann einige Kleinigkeiten für den schon wieder leeren Kühlschrank ein, die wir dann mit den Vello's auch nach Hause transportieren können. Also nicht zuviel schnausen, gell.
Nach dieser gemütlichen Tour geht's auf einem viel einfacheren Weg wieder zurück zum Pixxelchen, wo wir von den Stellplatzbetreibern zum Cerveja eingeladen werden. Sie geben uns sogar von ihrem selbstgekochten Mittagessen etwas zum "Probieren" ab. Also ich bin immer wieder fasziniert über so viel Gastfreundlichkeit auch hier von dieser jungen Portugiesischen Familie. Zusammen sitzen wir an der stellplatzinternen Bar und führen, so gut es geht, eine lustige Unterhaltung, dank sei schon wieder dem Übersetzungs-App und unser aller "Englischkenntnisse". Einfach köstlich und "gfreut"
Ein gefüllter Tag mit vielen Eindrücken, bestem Wetter und netten Meschen geht nach einem gefühlt ellenlangen Tag dem Ende zu. Herrlich.
Was uns hier noch auffällt: ein extremes Hundegebell, aus mindestens zwei Richtungen, erreicht diesen Platz fast den ganzen Tag (und Nacht).
Hier hat es scheinbar einige Shelter , wird uns gesagt - möchte nicht wissen, wie das da abgeht. Wohl ein Thema für sich.
Tag 33- Sonntag, 1.02.2025 - Loulé - Praia Falesia - Salir
Km gefahren: 83914 - 83973 =59
Wetter: bewölkt, schön warm
Stellplatz: Area Autocaravanas Salir (0€)
unsere Route heute
Der erste Blick nach draussen eröffnet uns klare Luft, blauen Himmel und
Praia Falesia Praia dos Tomatos
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volle Sonne - what a moment. So geht Aufstehen leicht. Raus aus den Federn und in den neuen Tag starten.
Nach dem Frühstück sind wir schnell abfahrtbereit - es soll heute als erstes an die Praia Falesia zwischen Quarteira und Albufeira gehen: es nennt sich dort Praia dos Tomatos. Natürlich verabschieden wir uns noch gebührlich von unseren sympathischen Stellplatzbetreibern: André, Daniela, Carolina und Sarah. Sollten wir nochmals wiederkommen, ist der Platz sicher zu aller Zufriedenheit fertiggestellt. Wir wünschen dem Jungen Team auf jeden Falle gutes Gelingen.
Die heutige erste Etappe ist relativ kurz. Bevor wir aber auf dem angegebenen grossen Parkplatz bei der Praia dos Tomatos ankommen, muss unser Pixxelchen noch eine harte Probe bestehen: eine solche Anfahrt gibt es wahrscheinlich nur einmal. Eine circa 1km lange Schotterstrasse, die nun wirklich aussieht wie eine Bienenwabe, mit lauter Dellen und Löchern, sodass hier nur seeeehr langsam (3kmh) gefahren werden kann. Radler überholen uns - sogar sind die Fussgänger sind schneller als wir. Das ist witzig.
Willi führt aber den Pixxel profimässig und unbeschadet auf den riesigen Parkplatz direkt vor dem wunderschönen Strand dos Tomatos. Sofort düsen wir los an den Strand und können hier wirklich unsere Seele baumeln lassen, wie man so schön sagt. Herrlich. Das Meeresrauschen, die Brise, der rötliche Sand und die Roten Felsen bieten eine einmalige Kulisse. Und auch Momo checkt, dass sie mal wieder am Strand ist und rast wie irre hin und her und hat sofort ein paar Hunde, mit denen sie rennen kann.
Wir bleiben eine ganze Weile an diesem schönen Strand, steigen dann die Felswand mit Hilfe eines Holzstieges hoch und geniessen die Aussicht auf das warme saubere Meer (Atlantik).
In Ermangelung eines geöffneten Café's machen wir unseren heutigen Apéro einfach selber, setzen uns an die Sonne vor dem Pixxel und kreieren unseren eigenen Vesper - manoman, wie ist das schön. Das Wetter spielt perfekt mit bei 20 Grad und milder Brise lässt es sich hier gut aushalten.
Wir könnten hier problemlos übernachten - das ist heute aber nicht unser Plan: wir wollen noch ein Stück weiterfahren, wieder etwas ins Innere des Landes nach Salir. Dort hat Willi einen guten Übernachtungsplatz entdeckt in dieser urigen kleinen Ortschaft namens Salir.
Dort angekommen treffen wir auf einen relativ neuen Stellplatz mit allem drum und dran (Strom, Wasser, Entsorgung) für mal wieder Null Euro. Es gibt sie auch in Portugal, diese tollen kostenlosen Stellplätze.
Wir stellen uns auf einen der drei noch freien Plätze (von 25) und radeln gleich los ins kleine Dorf Salir. Und was erwartet uns hier: ein Kirchenweihfest in vollem Gange. Ich muss schmunzeln - voll ins Schwarze getroffen wieder einmal. Es riecht hier nach Holzfeuer und Gebratenem.Die Einheimischen versammelt auf dem Kirchenplatz mit Musik, Markt und Gesang. Wir mischen uns kurz unter die Leute und riechen dann ziemlich nach Rauch des Holzkohlengrills. Wir lassen die Leute feiern, kehren noch kurz im kleinen Restaurant ein, trinken einen Kaffee und ein Cerveja portujesa und berappen dies mit 2.30 €. Irgendwie halt eine andere Welt hier auf der iberischen Halbinsel.
Weil Willi nun einen grossen Kohldampf hat, macht er sich sofort ans Kochen als wir zurück im Pixxel sind. Als cooking Willi ist er jederzeit für eine Überraschung gut - obrigado.
Wie man sieht, ist auch dieser Tag wieder voll beladen mit aus meiner Sicht tollen Höhepunkten. Es ist jeden Tag spannend, was kommt und abends können wir alles Revue passieren lassen.
Gute Nacht alle Ihr Lieben.
ein schöner neuer Tag beginnt
Momo will bleiben
Rumpelweg nach Praia Falesia
durch grosse Glunggen
dann am lauschigen Meer
barfuss im Sand am Strand
Momo im Schuss mit Kollege
Küstenbild rote Erde Praia dos Tomatos
rote Erde
Küstenfelsen
Praia Falesia
Buschröschen blühen
heutiger Übernachtungplatz Salir
Kirchenfest Salir
Kirchenfest Salir
Willi cooking
Result
Tag 34- Montag, 17.02.2025 - Salir 2
Km gefahren: 83973 = null
Wetter: bewölkt und kühl
Stellplatz: Area Autocaravanas Salir (0€)
Heute morgen beim Griff zu den Zitronen im Gefrierfach merken wir, die
Blick auf Salir
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„Gfrüüri“ tut nicht mehr. Alles angetaut. Der Kühlschrank ebenfalls out of order. Was ist denn da los?
Ok, was ist zu tun? Willi checkt ein paar Einstellungen und stellt fest, dass ev. die Umschaltung von Gas auf Strom gestern nicht geklappt hat und wir das nicht bemerkt haben.
Also alles kontrollieren, alles wieder auf Urfrequenz zurücksetzen und los geht das Mopped.
Es braucht etwas Geduld um festzustellen, ob alles wieder „tut“.
Deshalb beschliessen wir kurzerhand, unseren Aufenthalt in Salir um einen Tag zu verlängern und uns das Dorf Salir nochmals genauer anzusehen.
So geht es nach dem Z‘morge nochmals hoch ins Dorf. Willi hat noch ein kleines Museum entdeckt, wo etwas über die alte Burg von Salir in Erfahrung zu bringen ist.
Also nix wie auf’s Vello und los geht’s. Das Wetter passt auch. Der erneute Rundgang lohnt sich, denn dieser Ort ist echt rural und voller kleiner Überraschungen, die wir gestern noch gar nicht wahrgenommen haben.
Wir treffen ab und zu auch Leute vom Stellplatz an und sitzen sogar im Strassencafé zusammen. Natürlich reden wir miteinander - und wen wunderts: natürlich auf nederlands.......
Zurück im Pixxel die Frage: wie sieht’s auf mit dem Kühlschrank? Hat er die Kurve wieder gekriegt?
Ja, hat er - alles ist wieder ok. Zum Glück.
Nun werden die angetauten „Objekte“ verarbeiten: es gibt Erdbeerkonfi, Ragout und Gemüse. Neue Zitronen für den traditionellen Morgendrink hab ich mir im Dorfladen auch schon gekauft. Also alles gelöst.
Nach all diesen „Taten“ wird jetzt gechillt, gelesen und "gehändelt"- wir haben uns selber grad viel Zeit geschenkt.
Weisheit des Tages: Lösungen sind einfach - Geduld hilft.
Im Museum
Museum Salir
mutige Momo auf Glasboden im Museum
im Museum
etwas Schieben angesagt
Kirchenplatz ist heute leer
Dorfbild Salir
Privathaus, ich dachte es sei ein Lädeli.....
putzige Gassen
Wandmalerei
Blick auf Salir
neuer Nachbar auf dem Stellplatz
who is the boss?
Wanderung auf roten Strassen
Richtung Berg von Salir
aus dieser Frucht gibt's heute Abend ein Dessert mmmhhh
Tag 35 - Dienstag, 18.02.2025 - Salir - Aljazur
Km gefahren: 83973 - 84074 = 101
Wetter: bewölkt und Regen
Stellplatz: Camping Serrão Aljazur
unsere Route heute
Der Morgen heute zeigt sich bewölkt. Wir frühstücken, machen unsere
Baaatsch - heute ist es naaasssss
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Servicearbeiten. Gestern Abend haben wir gesehen, dass fünf Camper vor dem Stellplatz in der Warteschlaufe stehen, weil der Platz voll ist. Kein Wunder also, dass unser Plätzchen, kaum sind weggefahren, schon wieder besetzt ist.
Eine wundersame Fahrt durch gebirgiges Portugal von Salir via Silves nach Aljezur. Der Weg führt uns durch einsame Wälder mit unzähligen Eukalyptusbäumen und Korkeichen. Die roten Steine und der rote Boden geben dem Ganzen eine besondere Note.
Wir haben bisher Glück mit dem Wetter. Es ziehen aber immer mehr Wolken auf, aber es bleibt trocken.
In Aljezur fahren wir gleich den Campingplatz an, der ziemlich abseits des Ortes liegt. Der Plan ist, einchecken und los mit den Rädern. Daraus wird wohl nix, denn der Himmel öffnet seine Schleusen und verpasst unserem Pixxelchen ein intensive Ganzkörperwäsche und uns eine Zwangspause - smile - wie schade. Da gibt‘s nichts anderes als warten.
Gegen 16.00 Uhr soll's besser werden. Momo und ich versuchen es mal mit einer Runde zu Fuss, sind aber im Nu wieder zurück, tropfnass.
Willi wagt es eine Stunde später mit dem Vello und meldet sich mal ab - mit Momo natürlich. Er schafft es tatsächlich ans Meer runter zu radeln, wird aber auch ziemlich nass. Es gibt dann einige Fotos, von Regen Meer und Wellen.
Morgen werden wir das Meer bei Sonnenschein besuchen. So ist es nun bestellt.
Tag 36 - Mittwoch, 19.02.2025 - Aljazur - Luz
Km gefahren: 84074 - 84119= 45
Wetter: schön und warm
Stellplatz: Turiscampo Luz (28€)
unsere Route heute
Herrlich geschlafen - absolut ruhiger Ort mitten in den Bäumen. Als erstes
Camping Turiscampo am Abend
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Blick aus dem Fenster: yess, das schöne Wetter hat uns wieder. Das schon mal die sehr gute Nachricht. Willi fragt so ganz beiläufig, tut der Kühlschrank heute richtig? Calla öffnet das Gefrierfach: Uuppps, schon wieder alles angetaut… er läuft wieder nicht.
So, jetzt ist guter Rat teuer, oder doch nicht? Wir hantieren nochmals am Kühlschrank rum und merken, händisch springt er wieder an. Es muss also irgendwie an der Gaszufuhr oder an der Umschaltung von Gas auf Strom liegen. Jetzt bleibt uns nix anderes übrig als den Camper-Aid-Service Algarve anzurufen. Wir können einen Termin ausmachen für Freitag in Luz. Das heisst: erneute Planänderung. Luz liegt neben Lagos am Meer, das bedeutet für uns wieder eine 90Grad Wendung geografisch gesehen. Kurzerhand reservieren wir uns einen Stellplatz in Luz, wo dann am Freitag der Camper-Aid hinkommt.
Wir packen hier in Aljezur unsere sieben Sachen zusammen und sind zeitig abfahrbereit. Wir wollen aber noch kurz mit dem Pixxel an den Strand Praia Ambrosina fahren.
Grööl: wir wagen es, tun es und Willi legt dann ein Veto ein: nein, auf dieser b-scheuerten Strasse 5km fahren mit einem Womo, nö, das will Willi nicht, denn die Strasse ist in einem extrem üblen Zustand. Willi streikt, wendet den Pixxel und wir steuern direkt den neuen Standort in Luz an.
Auch gut, das Wetter ist wieder vortrefflich und wir landen auf einem für unsere Begriffe viel zu pompösen Camping. Keine Vorurteile, wir bleiben. Wir erhalten ein nettes Plätzchen, werden auch sehr kompetent und freundlich bedient, obwohl es hier zu und her geht wie in einem Bienenstock: ein Kommen und Gehen wie am Laufband.
Wir arrangieren uns mit der neuen Situation und freuen uns über das sonnige Plätzchen, kochen leckeres Risotto mit Gemüse und lassen uns von den Sonnenstrahlen bescheinen. Flexibel bleiben ist unser heutiges Motto und eine ruhige Reisesequenz einschalten.
Wir unternehmen tatsächlich nix Grosses mehr, ein Spaziergang gegen Abend über den Turiscampo ins angrenzende Dorf Espiche, wo wir unseren Apéro vom Morgen nachholen mit einem kleinen Käffchen beim "gut bewerteten" Inder Sunita's Castle.
Der scheint noch einige Gäste zu erwarten, an den schön gedeckten Tischen zu erkennen - ist halt erst 18.30 Uhr und Essenzeit am Abend beginnt hier frühestens um 19.30 Uhr. Eventuell etwas für Morgen Abend für uns? Wir werden sehen.
Morgens in Aljazur - man beachte den blauen Himmel
keine Strasse für den Pixxel - Willi kehrt um
neuer Platz in Luz
Abendspazier nach Espiche - zwei Momo's
portugiesische Briefkästen
Katze sieht Momo
der Inder in Espiche
beim Inder, auf der leeren Terrasse
Ausgang beim Inder in der Abendbeleuchtung
Tag 37 - Donnerstag, 20.02.2025 - Luz 2
Km gefahren: 84119 = 0
Wetter: schön und warm
Stellplatz: Turiscampo Luz (28€)
Heute radeln wir nach dem Frühstück nach Luz. Da wir nach spanischer Zeit
Praia de Luz
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agieren, haben wir immer eine Stunde Vorsprung auf die Portugiesen. Die Praja de Luz ist klein, übersichtlich und megaschön. Noch wenige Menschen sind unterwegs und wir haben den ganzen Strand fast für uns. Ich marschieren barfuss, Willi mit den Schuhen, bis zum schwarzen Felsen hinaus. Momo kann rumtoben und rennen, köstlich anzusehen. Auch hier wieder mit vielen Hundehspändli‘s.
Bei dieses herrlichen Wetterverhältnissen lässt es sich gut aushalten hier an der Praja de Luz. Langsam aber sicher wird derStrand etwas voller, und im Wasser tummeln sich nun viele Sportler auf Surfbrettern
Nachdem Willi‘s Schuhe, Socken und Hosen eine schöne frische Welle abbekommen haben, als er mir Modell gestanden ist für ein Portrait, können wir uns ins Strandcafé setzen und alles trocknen lassen - wir haben ja Zeit.
Die Zeit vergeht im Nu - wir wollen aber noch auf das Riff hinauf radeln.
Kaum sind wir losgeradelt, erhalten wir einen Anruf vom Camperaid, der jetzt grad Zeit hätte, bei uns vorbeizuschauen. Na dann, flexibel wie wir sind, drehen wir um und radeln in Rekordzeit retour zum Camping, wo der liebe Benjamin schon bereit steht zur Kühlschrank-Reparatur.
Alles klappt bestens, der Defekt ist schnell gefunden und alles funktioniert wieder wie neu.
Klasse. Benjamin ist ein junger mutiger Auswanderer aus Deutschland, der hier mit Frau und Kind eine neue Existenz aufbauen will. Dieser Sektor "Camper reparieren vor Ort" ist sicher eine Marktlücke hier in Portugal und auch in Spanien, und wenn jemand so gute Kenntnisse hat wie Benjamin, ist es sicher auf dem richtigen Weg. Ich glaube, dieser Junge Mann tut genau das Richtige. Wir wünschen ihm auf alle Fälle alles Gute.
Uebrigens ist er einer dieser jungen Menschen, die ziemlich genau wissen, was heutzutage so läuft. Sein Grund, aus Deutschland auszuwandern hat mich sehr beeindruckt. War super interessant, mit ihm zu diskutieren - mich hat das sehr gefreut. Ich glaube, wir bleiben in Kontkat.....
Da der halbe Nachmittag nun doch schon vorbei ist, bleiben wir schön "zuhause", kochen noch ein feines Znacht und erledigen unsere tägliche to-do-Liste. Ja,ja das gibt es auch in der Auszeit - und das ist auch gut so.
Es war ein sehr gefreuter Tag - morgen setzen wir unsere Fahrt fort: wohin, das entscheiden wir definitiv erst morgen. Es kommt stark auf das Wetter an, wir bleiben lieber in sonnigen Gegenden als ins Nass reinzureisen.......
Schaumemool.
Kirche in Luz
über die Sandsteine an den Strand Luz
Bucht von Praja de luz
Praja de Luz
Meer ist Faszination
Blick nach Luz
Momo hat schon wieder neu Freunde
Run
Meer und Gebirge
Portrait von William
Hier gibts nasse Füsse ......
noch ein Selfie
Fotograf mit Fischer
Cerveja
Camperaid Benjamin am Werk
Tag 38 - Freitag, 21.02.2025 - Luz - Odeceixe
Km gefahren: 84119 - 84189 = 70
Wetter: bewölkt, sonnig, abendsRegen
Stellplatz: Odeceixe (10€)
unsere Route heute
Kühlschrank läuft, Termin war gestern statt heute - also kann's weitergehen.
Praia de Odeceixe
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Wir sind schlüssig geworden, dass es nochmals nordwärts an die West-Atlantiküste geht. Odeceixe unser Ziel.
Kurzer Halt zum Einkaufen, Kühlschrank wieder füllen und die schöne Fahrt geht los. Wir fahren nochmals durch das wunderschöne Naturschutzgebiet Alenteyo und Costa Vicentina rundum Aljezur, via Rogil nach Odeceixe.
Dies ist ein sehr kleiner Ort, der sich in meinen Augen wieder mal als Perle entpuppt. Der Stellplatz ist auf den ersten Blick nicht gerade ein Hingucker, aber je länger wir hier stehen, umso mehr Charisma entwickelt sich.
Hier könnte wieder mal ein Ort sein, wo man ein Buch oder seine Memoiren niederschreiben könnte......
Wir radeln sogleich an den ca. 4km entfernten kleine Praia de Odeceixe. Schöne Radtour durch ein Sumpfgebiet mit kleinem See bis zu einer kleinen Sandbucht am wellenstarken Atlantik, genannt Miraduoro de Maravilha. Wir sind fast alleine hier, promenieren über der sauberen Sand am Strand und lassen uns von den rauschenden Wellen bezirzen. Die See steigt unmerklich und erwischt uns mit seiner Flut: und diesmal stehe ich bis zu den Knien im Meerwasser..... fast haut es mich um - herrlich. Beim Rücklauf des Wassers wird es einem fast trümmlig und der Sand unter den Füssen entschwindet...... What a Feeling.
Hier können wir heute schöne Bilder schiessen, Willi kann seelenruhig dröhnelen und Momo kann wieder Rennrunden drehen mit diversen anderen Hundekumpels. Heute kommen wir alle voll auf unsere Kosten.
Eine kleine Bar hat auf und wir erhalten da ein Käffchen mit einer hiesigen Spezialität Pastel de Nata. Wir lassen es uns gut gehen, geniessen die Sicht auf die Bucht und hören dem Rauschen des Meeres zu.
Auf der Rückfahrt durchqueren wir noch den Ort Odeceixe, von der Kirche bis zur alten Windmühle hoch - seht steil hoch.... Ein sympathisches Dorf mit Pflastersteinstrassen und vielen Café's und Restaurants. Es könnte eventuell sein, dass hier im Sommer oder so doch einiges los ist. Wir aber können jetzt alles in Ruhe betrachten, kehren dann zum Stellplatz zurück, wo nun noch einige Büssli und Womo's dazugekommen sind.
Was für ein intensiver Tag mal wieder - vielen Dank dafür.
noch ein paar lustige Bilder
Tag 39 - Samstag, 22.02.2025 - Odeceixe - Lousal
Km gefahren: 84189 - 84313 =124
Wetter: sonnig und warm
Stellplatz: Parking Autocaravanas Lousal (0€)
unsere Route heute
Heute Morgen fahren wir mit dem Pixxel nochmals an den Strand von
in Santiago do Carém - Mirobriga
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Odeceixe. Es ist so eine schöne Stimmung hier, die wir uns nochmals reinziehen wollen. Wir sind früh dran, darum ist noch niemand am Strand - einsam am Meer ist doch super.
Danach hat Willi für heute eine Fahrt nach Santiago do Cacém herausgesucht. Hier sind die Ruinas Romanas de Mirobriga zu sehen. Und das interessiert Willi - er als ehemaliger Neandertaler (das sagt er selbst vonsich....)
Die Fahrt dahin ist wieder mal sehr beeindruckend. Wir fahren in Landschaften Portugals, die wir gar nicht kennen: Bäume über Bäume, Korkeichen und Föhren in einem riesigen Ausmass und einfach wunderschön anzusehen. Hier in Portugal ist ja die Korkeiche besonders beliebt, die Korkproduktion ist hier sehr bekannt. Die Landschaften in dieser Gegend sind prächtig, weitläufig und zum Teil weit und eben. Alles nicht weit vom Atlantik entfernt. Dieser Distrikt heisst Setubal, Region Alentejo.
In Santiago do Cacém parkieren wir von der Ruinenenstätte auf einem tiptopen Parkplatz. Hier können wir uns noch einen Kaffee selber brauen mit einem Patel da Nata dazu, Willi hat diese in weiser Voraussicht heute beim Bäcker in Odeceixe gekauft. Lecker.
Dann öffnen sich die Tore und wir können diese echt schöne Stätte der alten Römer besuchen. Herrliches Wetter untermalt dieses Unterfangen auf beste Art und Weise - auf einem sagenhaften Terrain mit Weitsicht bis an den Atlantik. Auch Mömchen kann mit und frei herumlaufen, das ist kuul.
Diese Besichtigung dauert eine ganze Weile, wir nehmen uns die Zeit - wir wollen aber noch ein Stück weiterfahren nach Lousal, wo Willi für heute einen Stellplatz ausgesucht hat.
Der Ort ist etwas abseits, der Stellplatz gut besucht und gut eingerichtet. Wir schnappen uns das äusserste Plätzchen an der Sonne und sind sofort auf den Vello's: wir haben ja noch gar kein Apérööli gehabt heute und dies wird sogleich in der Bar in Dorf nachgeholt.
Wieder so ein Ort, wo die Einheimischen sich in der Bar treffen, es geht sehr laut zu und her. Nun hat aber Willi ein Hüngerchen und bietet sich an, zurückzuradeln und zu kochen. Das wird natürlich sogleich akzeptiert. Calla macht sich an die Schreibarbeit und sortieren der Bilder, das dauert ja bekanntlich auch immer etwas länger..... smile.
Tag 40 - Sonntag, 23.02.2025 - Lousal 2
Km gefahren: 84313 = 0
Wetter: sonnig und warm
Stellplatz: Parking Autocaravanas Lousal (0€)
Wir bleiben heute noch hier - es ist Sonntag und wir lieben es unterdessen,
schöne alte Eisenbahn aus vergangenen Zeiten
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auch mal einen Stehtag einzuschalten - es ist entspannend und wo es schön ist, kann man ja wohl auch einen Tag länger stehen.
Willi besucht am Morgen das Museum der alten Pyritmine vor Ort, ich mache den Haushalt (hihiii).
Danach geht's mit den Flyern durch die schöne Gegend. Wir sehen Megalite, schöne Eichenwälder so weit das Auge reicht und drei einsame kleine Dörfer und Weiler. Das sind wirklich die drei einzigen Dörfer weit und breit hier in der Umgebung.
Wir fahren bis Ermidas, touren da durch das Dorf, dreimal um den kleinen Kreisel, bis wir das Restaurant finden, was offen ist. Hier soll es portugiesische Spezialitäten geben.
Wir wollen heute nicht kochen sondern mal so was ausprobieren. Ein komisches Gericht wird aufgetischt: Hörndli mit Tomatensauce mit Fischgeschmack und Fischstücken darin - (wäääh).
Da wir uns sprachlich nicht ausreichend verständigen konnten, war das halt das Resultat. Für Willi ist es in Ordnung (es hat Hörndli drin und die mag er sehr gerne), für mich eher nicht.
Aber solche Erfahrungen gehören einfach dazu und schlussendlich kommt die Köchin selber an den Tisch und offeriert uns einen riesigen Dessertteller. Im wahrsten Sinne eine ganz süsse Geste wie ich finde........
Die Zeit verstreicht wieder wie im Fluge und wir radeln wieder "heimwärts" und entdecken noch einen schönen Stausee, den man für die Pyritmine angelegt hat und eine alte Eisenbahn, die wohl auch die besten Jahre hinter sich hat. Ein gutes Fotoobjekt.
"Zuhause" gibt es noch ein Sonnenbad im Sommerdress, bis es dann gegen Abend etwas abkühlt. Hier auf dem Platz habe ich das Gefühl, wir stehen im Jura. Es ist sehr rural, Schafe sind ganz nahe und man hört deren Glocken bimmeln, Hühner gackern und Grillen zirpen. So richtig heimelig finde ich - viva la vida.
Tag 41 - Montag, 23.02.2025 - Lousal- Beja
Km gefahren: 84313 - 84387 = 74
Wetter: sonnig und warm
Stellplatz: Camping Beja (7€)
unsere Route heute
Nach einer eher etwas unruhigen Nacht mit viel Hundegebell und
auf der Burg von Beja
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unergründlichen Geräuschen aus Nachbars Wohnmobil machen wir uns bereit für die Weiterfahrt nach Beja. Beja ist eine kleine Stadt, immer noch in der Region Alentejo.
Die Fahrt dahin scheint über eine unendlich lange gerade Strasse zu führen, wo mindestens auf der halben Fahrt Bauarbeiten ausgeführt werden - die Strasse ist wieder mal grottenschlecht - rote Ampeln und lange Wartezeiten sind das Resultat. Deshalb tuckerlen wir mit geminderter Geschwindigkeit durch das längst nicht mehr so schöne Gebiet dieser Region Alentejo. Die schönen Bäume fehlen, dafür zeigen sich vermehrt wieder Olivenhaine.
Beja ist eine alte Stadt, deren Wurzeln bis in die keltische Zeit zurückgehen. Ihr Wahrzeichen ist eine wunderschön erhaltene Burg, deren Turm man erklimmen kann. Das ist natürlich auch der Plan.
Wir kommen auf dem lustigen Campingplatz gut an, checken unkompliziert ein und suchen uns ein Plätzchen aus. Hier gibt es keine Parzellen, jeder kann sich hinstellen wo und wie er will.
Also ein paar Mal hin und her und der Pixxel ist eingeparkt. Irgendwie schnuggelig hier. Die Bewertungen über diesen Campingplatz sind zwar nicht sehr positiv, aber ich finde diese Bewertungen eher störend als hilfreich, denn oft stimmen diese mit der eigenen Wahrnehmung gar nicht überein. Unser Eindruck ist tiptop in Ordnung und darum geht es.
Also vom Womo sogleich umsteigen auf's Vello und los geht es in die City von Beja. Das Wetter ist super angenehm, wir radeln mit Gilet und kurzärmligen T-Shirts - kleines Sight-Seeing durch's Städtchen. Dann kurz einen Blick auf die Burg werfen, die aber bis um 14.00 Uhr noch geschlossen ist.
Also haben wir noch schön Zeit für unseren heutigen Apéro. Gemütlich setzen wir uns ins Strassencafé des Restaurants von Luiz da Roche, wo wir freundlich bedient werden.
Calla entdeckt noch einen lustigen Shop, wo noch kurz reingeschnuppert wird, bevor wir dann die Burgbesichtigung machen. Willi bekommt hier noch ein Paar neue Laufschuhe, da die alten völlig durchgelatscht sind. Passt.
Von der Burg aus haben wir eine schöne Aussicht über die Gegend rundum Beja, Willi geht hoch, Momo darf nicht mit, also bleibt Calla auch in den unteren Gefilden. Eine sehenswerte Befestigung aus alten Zeiten, schön anzusehen, geschichtlich sehr interessant.
Wir haben Zeit, ja das stimmt. Wir stellen aber fest, dass die portugiesische Zeit ebenfalls wie im Fluge vergeht. Dieses Phänomen ist also nicht nur typisch für unsere Breitengrade, sondern das trifft auch hier zu. Wer hätte das gedacht...... smile.
Zurück im Pixxel bleibt noch etwa anderthalb Stunden Zeit, die Sonne auszukosten, einen Kaffee zu brühen und die leckeren Churro's vom Churros-Stand in der Stadt zu verköstigen. Lecker haben's gschmeckt.
Bratkartöffelchen und Spiegelei ist dann das Nachtessen, das nach einem erfreulichen Gespräch mit unseren lieben Nachbarn in der Schweiz, auf den Tisch gezaubert wird.
Übrigens, wir freuen uns sehr über die guten Nachrichten - denn geteilte Freude ist doppelte Freude.
Tag 42 - Dienstag, 25.02.2025 - Beja - Monsaraz
Km gefahren: 84387 - 84485 = 98
Wetter: am Morgen Regen, dann sonnig und warm
Stellplatz: Stellplatz am See Monsaraz(0€)
unsere Route heute
Mit Regen fängt der Tag an - mit einem perfekten Sonnenuntergang am
am Stausee von Monsaraz
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Stausee von Monsaraz endet er. Unser Ziel heute ist heute Monsaraz, ein bekannter Ort, ca. 100 km von Beja entfernt. Bei leichtem Regen fahren wir ab, die Gegend ist wieder sehr schön, leicht hügelig, wieder mit sehr vielen schönen Bäumen, Olivenhainen und Mandelbäumen in voller Blust. Insgesamt eine sehr harmonische Strecke mit mal wieder guten Strassenverhältnissen.
Monsaraz liegt in der Region Alentejo Kreis Reguengos, im Osten von Portugal. Was für ein prächtiger Ort erwartet uns hier.
Der Himmel tut sich je länger je mehr auf, zuerst mit einer tollen Wolkenstimmung am Himmel, dann wird immer mehr blauer Himmel sichtbar. Vor uns erscheint ein hoher Hügel mit der Burg von Monsaraz oben drauf: ein herrliches Bild,
Wir stechen zuerst kurz an den Stausee hinab, sehen dort unser Übernachtungsplätzchen an und fahren dann den Hügel hoch auf die Burg. Hier sind viele Parkplätze vorhanden, auch für Wohnmobile.
Wir parken hier und gehen den letzten Rest zu Fuss in das winzige Örtchen Monsaraz hinauf.
Wieder einer dieser weissen Orte (alle Häuser in weiss gehalten) - mit dem zunehmenden Sonnenschein blendet es uns fast. Sehr romantisch angelegt das Ganze. Enge Gässli, Pflastersteinstrassen und ganz viele kleine Shops und Restaurants und Café's. Es ist sicher gut, dass wir jetzt zu dieser Jahreszeit hier sind, denn es hat nicht viele Menschen (sprich Touristen) hier. Das ist entspannend und gemütlich, sich alles hier anzusehen.
Auf die Burg klettern wir mal hoch über steile Stufen (nicht SUVA-gerechte Tritte übrigens) - aber wir schaffen das sogar in den Barfuss-Schuhen.
Der Ausblick ist mal wieder Hammerhaft - echt. Und hier herrscht eine absolut tolle Stimmung (Frequenz) - wohlig und freundlich.
Der Dorfrundgang ist kurz und witzig, eine Gruppe englischer Touri's kommt uns entgegen und die finden alle Momo so "cute". So bekommt Momo heute eine zusätzliche Portion Streicheleinheiten......
Wir fühlen uns hier sehr wohl, setzen uns in ein Gartenbeizli und ein Käffchen sei uns gegönnt.
Anschliessen fahren wir wieder an den Stausee: hier ist es einfach, ich möcht fast sagen, himmlisch. Ich kann nicht aufhören, Fötli's zu machen.
Wir stellen uns direkt an den See und geniessen dieses tolle Feeling. What a day again today - ich bin (fast) sprachlos. Seht selbst.
Zur Feier des Tages werde ich von Willi fürstlich bekocht: Rösti, Rüebli, Champignonsauce und für Liebhaber ein (zwei) kleine Lammkoteletten.
Es hat wieder mal sehr gut geschmeckt. Momo bekommt auch eine spezielle Hunderation ab. Und weil es so lecker war, hat Calla den Abwasch übernommen - der hat doppelt so lang gedauert wie das Kochen - megasmile....... Nein, Scherz, alles gut - es war einer dieser Tage, die wohl für immer im Gedächtnis haften bleiben. Ein grosses Dankeschön hierfür.
Wolken heute unterwegs
Tag 43 - Mittwoch, 26.02.2025 - Monsaraz - Moura - Serpa
Km gefahren: 84485 -84589 = 104
Wetter: sonnig und warm
Stellplatz: Stadt-Camping Sepa (12€)
unsere Route heute
Wollen wir wirklich diesen Bestplace hier hier in Monsaraz verlassen?
Moura - Stadt mit Herz
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Ja, es geht weiter. Heute stehen die beiden Städtchen Moura und Serpa auf dem Programm. Eine weitere prächtige Fahrt durch portugiesische Weiten, wo viele kilometerlang kein Haus, kein Dorf sondern nur Bäume, Olivenbäume und grosse grüne Landflächen zu sehen sind. Ab und an ein weisses Dörfchen mit engengepflasterten Gassen. Hier leben die Leute noch nicht dicht an dicht..... Platz genug um diese schöne Natur geniessen zu können. Ueber sind auch kleine Stauseen angelegt, die sich perfekt in die Natur anpassen und bei Trockenheit Wasser liefern können - clevere Sache.
In Moura parken wir den Pixxel auf dem kleinen Stadtparkplatz und gehen fussläufig durch das Städtchen. Wir sind wieder schön früh dran und haben keinerlei Zeitdruck. So schön.
Die Burg wird besichtigt, das können wir inzwischen richtig gut, klimmen die hohen Stufen hinauf und wieder runter als ob das unser Alltag wäre.... smile -ist ja auch bald, würden aufmerksame Leser meinen......
Auch kurz durch die klitzekleine Altstadt, ein Käffchen darf nicht fehlen und weiter geht die Fahrt bis nach Serpa. Auf einer Anhöhe wenige Kilometer vom Ufer des Guadiana entfernt, dem großen Fluss im Süden Portugals, liegt dieses Städtchen Serpa. Das sind noch knapp 40 km.
Hier haben wir uns einen kleinen Camping ausgesucht, wo wir am Strom anschliessen können. Es geht immer noch um den Kühlschrank........
Der Stadtcamping Serpa kann das bieten und liegt erst noch ganz zentral. Klein aber fein, gerade passend für uns. Wir schnappen uns das für uns passende Plätzchen und schon sind wir hier daheim.
Willi macht sich sofort, da der Kühlschrank schon wieder Faxen gemacht hat und wir ihn gestern ganz abgestellt haben, dran, ihn höchst persönlich selber wieder auf Vordermann zu bringen. Klappe öffen, ein Stossgebet sprechen und siehe da, das Ding läuft - auch das Gefrierfach - mit Gas.
Heiliger Sankt Blasius, wie ist das denn jetzt gegangen? Oh Wunder, Willi kann offenbar viel mehr, als er selber weiss - wie kuul ist das denn.
Wir basteln uns nun ein leckeres wohlverdientes Mittagsvesperlein, das wir auf dem sonnigen Womovorplatz einnehmen können und freuen uns über den kleinen aber feinen Erfolg mit der Kühlerei. Manchmal ist alles ganz einfach...
Anschliessen starten wir den Stadtrundgang durch Serpa, wo, wie könnte es anders sein, auch wieder eine grosses Castell mit uralten guterhaltenen Stadtmauern zu bewundern und zu besteigen ist. Auf einer Anhöhe wenige Kilometer von dem linken Ufer des Guadiana entfernt, dem großen Fluss im Süden Portugals, liegt das Städtchen Serpa. Also heute sind wir alle drei gut bewegt möchte ich hier mal festhalten.......
Ein tiefer, inspirierender Schlaf mit schönen Träumen könnte durchaus erholsam und wohltuend sein - dann sind wir morgen wieder fit für neue Erlebnisse.
Allen da draussen auch eine gute Nacht gewünscht - von Herzen.
Tag 44 - Donnerstag, 27.02.2025 - Serpa 2
Km gefahren: 84589 = 0
Wetter: bedeckt, abends kommt der Regen
Stellplatz: Stadt-Camping Sepa (12€)
Tag 2 in Serpa. Easy peasy. Heute haben wir uns wieder ein Zeitfenster
ein neuer "Momo-Halter" in Serpa
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geschaffen: da es heute Abend regnen soll, wollen wir den noch sonnigen Tag hier in Serpa verbringen, dann können wir noch mal eine Runde mit den Vello's radeln, etwas einkaufen und den Tag in voller länge gemütlich draussen verbringen.
Auch gibt es ja immer einige Arbeiten zu erledigen, wie z.B. etwas waschen, Ordnung machen im Pixxel, Ordnung machen in der Garage und so weiter und so fort.
Und natürlich darf dann das traditionelle Apérööli nicht fehlen. Das gönnen wir uns aber erst am Nachmittag im Städtchen - im kleinsten der geöffneten Gaststätten, mitten auf dem Trottoir.
Und so kommt es wie es kommen darf, ein Gespräch entwickelt sich mit freundlichen Gästen, die hier offenbar nebenan wohnen und uns auf Englisch wundervoll unterhalten. Ich liebe solche Diskussionen, die sind meist interessant und wir können immer etwas daraus über den hiesigen Ort erfahren und natürlich auch über die hiesigen Menschen......
Käse und Olivenöl sind das grosse Thema - davon leben die meisten Meschen hier.
Übrigens, wir haben in Erfahrung gebracht, dass morgen in Serpa und ganz Portugal gestreikt wird, weil die Bevölkerung nicht mehr zufrieden ist mit der Regierung, da eine Teilbevölkerung dermassen in die Armut getrieben wird. Kommt einem das etwa bekannt vor? Mehr sag ich dazu jetzt nicht.
Wir verabschieden uns von den netten Portugiesen im Café, radeln unsere Tour zu ende und bereiten uns im Pixxel, es regnet übrigens schon, unser gemütliches Raclette (mit lecker Gouda-Käse) in den Kerzenpfännchen zu. Das das dauert zwar etwas länger, ist aber urgmüetli und gibt noch die besseri Luune - riecht ihr den Käse und den Chnobli?
Tag 45 - Freitag, 28.02.2025 - Serpa - El Viso de Alcor
Km gefahren: 84589 - 84812 = 223
Wetter: Regen
Stellplatz: Parc de la Muela, El Viso de Alcor
Der Stellplatz hier in Serpa hat heute morgen dieses Plakat am Tor:
geschlossen wegen Streik
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Da haben wir ja grad noch Glück gehabt, dass wir hier stehen konnten.....
Der Regen hat nun tatsächlich eingesetzt, mehr oder weniger bleibt das so den ganzen Tag. Da wir das eingeplant haben, machen wir daraus einen "Regen-Fahrtag". Unsere allgemeine Zielrichtung geht gegen Osten nach Fortuna, wo wir bis spätestens am 7.3.2025 nochmals hinfahren wollen.
Wir kommen gut voran, überqueren erneut die spanische Grenze, wo wir nochmals in Andalusien einreisen und dieses Gebiet in Richtung Sevilla durchqueren.
Was uns auffällt, dass es heute, und es ist doch Freitag, extrem ruhig ist auf den Strassen. In den Ortschaften, wo wir ab und zu hindurchfahren, scheinen die Supermärkte geschlossen zu sein - so sieht es jedenfalls en passant aus.
Als wir dann an unserem heutigen Übernachtungsplatz ankommen und wir uns kurz im Ort umsehen, erklärt uns eine Dame, dass heute (28.2.) El Dia de Andalucia ist - der Unabhängigkeitstag von Andalusien. Na dann, schauen wir mal, was da noch kommt heute Abend.
Der Stellplatz ist gut besucht, bis am Abend sind alle 18 Plätze besetzt. Mich wundert es immer wieder, woher und wohin all diese Womo's des Weges sind. Aber an solchen Regentagen sieht man halt die Menschen eher nicht, die da mit ihren Wohnmobilen unterwegs sind. Alle sitzen schön am Schärme......
Unser morgiges Ziel ist Ronda, wohin wir nochmals (wir waren schon einmal hier) einen Abstecher machen wollen - und zudem ist hier am Sonntag ein grosser Markt, zur Freude von Calla.......
Tag 46 - Samstag, 1.03.2025 - El Viso del Alcor - Ronda
Km gefahren: 84812 - 84935 = 123
Wetter: bewölkt und schön angenehm
Stellplatz: Area de Autocaravanas Ronda (23€)
unsere Route heute
Genau heute vor 6 Jahren waren wir hier in Ronda - ist das nicht wundersam?
auf dem Aussichtspunkt von Ronda
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Aber alles der Reihe nach. Am Morgen ziemlich zeitig verlassen wir El Viso del Alcor und nehmen die kurzweilige Strecke nach Ronda unter die Räder. Alles läuft prima, die Strecke bietet viel Abwechslung landschaftlich und strassenbelagstechnisch gesehen..... Unser Pixxelchen federt aber die unebenen Stellen einfach weg - kombiniert mit der sanften Fahrweise von Willi merkt man fast nichts von den vielen Rillen und Löchern.....
In Ronda steuern wir schnurstracks den Stellplatz mitten in der Stadt an, stehen im Nu ganz zuvorderst in Reih und Glied - fast Tür an Tür. Aber das macht hier gar nichts - wir gehen ja eh auf Citytour.
Schon bald stehen wir mitten in der Shopping Meile von Ronda, wo es, so haben wir es auch in Erinnerung, sehr gemütlich, gepflegt und gesittet zu und her geht. Wir lassen vorerst die Vello's stehen und marschieren zu Fuss durch die überschaubare Menschenmenge an all den vielen Geschäften, Café's und Mercado's vorbei.
Alsdann laden wir uns selber zu einem Käffchen mit Churro's (mit Schoggibelag) ein - und stellen dankbar fest, dass es uns doch wirklich gut geht. Wir schätzen das sehr - denn es ist in keinsterweise selbstverständlich.
Anschliessend schauen wir uns die ganze Stadt mit den Vello's an und machen einige gelungen Foto's.
Das Wetter ist heute wirklich sehr gütig, denn der angesagte Regen bleibt aus, dafür gibt es Wolken und Sonnenschein. Das macht alles um vieles (noch) schöner.
Als wir wieder im Pixxel sind, stellt Willi verblüfft fest: auf den Tag genau vor 6 Jahren, am 1.3.2019 waren wir zum ersten Mal hier in Ronda - ich finde das sehr bemerkenswert. Dies war uns zuvor gar nicht bewusst. Ist doch krass, oder?
Zum Abschluss des herrlichen Tages verwöhnt uns Willi noch mit einem leckeren Risotto mit frischen Tomaten und Käse. Das hat wunderbar geschmeckt. Für Momo gibt es klaro ein separates Momo-Menue.....
PS: Willi Detektiv hat noch herausgefunden, dass der FC Aarau die Tabelle der Challenge-League anführt nach dem heutigen Sieg - dies sei hier noch löblich erwähnt
on t he way today
perfekte Kulisse in Andalusien Malagagebiet
Andalucia
Andalucia
Andalusien
Andalucia
Stellplatz Ronda dicht an dicht..
Ronda 2019
Ronda 2025
Ronda Shop
Momo da - hahaaaa
Käffchen mit CHurro's
Transporter in Ronda
Ronda Kiche
ein Ronda-Vous mit dem Torro.....
Ronda Park
Aussicht vom Rondapark aus
Selfie
William's Risotto
Tag 47 - Sonntag, 2.03.2025 - Ronda - Setenil
Km gefahren: 84935 - 84989 = 54
Wetter: Regen und Regen
Stellplatz: Freistellplatz am Rande der Strasse Setenil
unsere Route heute
Heute kommt der angesagte nun doch noch: der Marktbesuch fällt aus, da
in Setenil
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heute kein Markt abgehalten wird. Bei Regen no mercado.... So einfach ist das hier.
Das bedeutet Planänderung: wir fahren nach Setenil, einem kleinen Dorf, das für sein spezielles Dorfbild sehr bekannt ist. Das Dorf ist in den Felsen hineingebaut - ein Anziehungsmagnet für die Spanier und Touristen.
Setenil de las Bodegas zählt zu den reizvollsten Orten im Norden der Provinz Cádiz. Die weißen Häuser schmiegen sich in und über die Felsen des Tals, welches das Flüsschen Guadalporcún in den Stein gegraben hat.
Es regnet echt heftig heute, wir ziehen aber diesen Plan durch in der Hoffnung, dass es auch mal wieder schöne Sequenzen gibt an diesem Tag.
Über Umwege erreichen wir den Ort, finden den Womo-Parkplatz und stellen uns mal hier hin. Abwarten, bis der Regen aufhört und dann geht es zu Fuss nach Setenil rein.
Wir sind sehr überrascht: hier ist ein kleiner Volksauflauf, wir dachten erst, es ist ein Fest hier oder so. Aber nein, alle kommen wegen diesem speziellen Dorfbau hierher. Hier wird fleissig eingekehrt in die vielen verschiedenen Restaurants, alles voll besetzt. Ein reges Treiben.
Wir machen einen Dorfrundgang bis hinaus zum Aussichtspunkt und sehen uns diese spektakulären Felsen an.
Dann versuchen wir ein Plätzchen für ein Cervesa zu ergattern - ein Tisch wird frei - hinsetzen und das rege Treiben ein wenig beobachten.
Dann beginnt es wieder zu regnen, es wird kühl und unangenehm und so wir kehren zum gemütlichen Pixxel zurück.
Momo ist völlig durchnässt und voll groggi und unsere Begeisterung hält sich auch in Grenzen. Wir sind eben verwöhnt und bei Regen sind solche Ausflüge halt nur halb so schön.
Trotzdem war es wieder ein Tag voller Überraschungen - wir lassen diesen Tag im schön warmen Pixxelchen friedlich ausklingen - allen eine gute Nacht gewünscht Ihr Lieben.
Tag 48 - Montag, 3.03.2025 - Setenil - La Vinuela (Malaga)
Km gefahren: 84989 - 85149 =160
Wetter: schön, Gewitter, schön
Stellplatz: Camping La Viñuela
unsere Route heute
Neuer Tag - neues Glück. Wir entschliessen uns, nochmals einen Rundgang
Eine wettermässig abwechslungsreiche -Fahrt in Richtung Malaga
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in Setenil zu machen in der Annahme, dass heute keine Leute (Touri's) in den Gassen der Ciudad anzutreffen sind. Und so war es auch, zumindest in der ersten halben Stunde. Alles leer, keine Gäste in den Restaurant's ausser ein paar Einheimische - alles schön anzusehen.
Ein Carrejilio gib'ts für uns im schönsten Restaurant unter dem Felsen, und wir beobachten, was sich so tut.
Es dauert in der Tat nicht lange, da kommen sie schon, die heutigen Touri's. Ein "Carvoll" Menschen mit Händi's ausgerüstet flanieren nun an uns vorbei - herrlich hier zu sitzen und alles zu beobachten. Es ist also egal, ob Sonntag oder Montag, hier kommen wohl täglich die Touristen her.
Für uns ist es jetzt Zeit, die Reise fortzusetzen. Wir starten den Pixxel in Richtung Malaga, wo wir in Benagalbon auf einen Stellplatz fahren wollen. Am Meer. So meinen wir.
Die Fahrt führt wieder durch's Gebirge - das Wetter ist noch gut. Je näher wir aber Richtung Malaga kommen, umso unheimlicher wird die Wolkenfront. In der Nähe von Ardales dann sind wir mitten im Gewitter: die Bäche kommen innert kürzester Zeit reissend daher und Donner und Blitz sind die Begleiter. Wir legen vorsichtshalber eine Fahrpause ein und lassen dieses Wolkenband über uns hinwegziehen - eine gute Entscheidung wie wir finden. Denn wir sehen nicht mehr viel von der Strasse trotz Scheibenwischer, der zu Höchstform aufläuft. Es prasselt der starke Regen aufs Pixxeldach, sodass wir das eigene Wort nicht mehr verstehen......
Endlich lichtet es - unsere Fahrt geht weiter. Wir kommen, fast wie ein Wunder, nun in eine ganz andere Wetterlage hinein. Die Temperatur steigt, der Himmel wird blau, die Sonne scheint. Was für ein Unterschied - krass. Natürlich super so.
Unser auserwählte Stellplatz stellt sich als "Niete" heraus. Fast unmögliche Anfahrt (eng und Schotterwege). Hier wollen wir nicht bleiben - das ist sofort klar. Nicht schön, nicht am Meer und viel zu viel Klamauk rundherum. Nix für uns.
Also parken wir kurzerhand den Pixxel am Strassenrand in Strandnähe, gehen kurz über den Sand ans Meer, nehmen einen Augenschein und stellen fest, dass wir definitiv schon zig schönere Strände besucht haben als diesen hier am Mittelmeer. Nicht unser Ding.
Kurz ein Mittagslunch an der Sonne und schon haben wir einen neuen Übernachtungsort auserwählt. La Viñuela am Pantano de Viñuela (Stausee) ist das neue Ziel. Hier beziehen wir auf einem Minicamping einen Stellplatz, wo wir den Pixxel nur knapp auf die sehr kleine Parzelle manövrieren können, aber trotzdem für uns tiptop passt.
Wir machen noch eine Momorunde am Stausee und entspannen uns dann dann ganz zufrieden im Pixxel, denn unterdessen ist es stockdunkel draussen geworden. Gut's Nächtle.
Still in Setenil
welche Ruhe im Vergleich zu gestern in Setenil
Setenil ohne Gäste
Calla und Momo alleine hier?
der Run kann beginnen
da kommen sie
die neuen Gäste
Der Beobachter
den Kellner freut's
Ausgangs Ciudad noch ein freundliches Hundi
auf in die Wolkenfront
schon naht der Regen
uupppsss
noch mehr Regen
kleine Bäche ganz gross plötzlich
schön Bäume unter Wasser
welch ein Unterschied in Benagalbon
Strand Benagalbon - sieht hier recht schön aus
Ciao Benagalbon
Grüezi Viñuela
am Pantano de Viñuela
Tag 49 - Dienstag, 4.03.2025 - La Vinuela - Orgiva
Km gefahren: 85149 - 85289 = 140
Wetter: schön und bewölkt
Stellplatz: Area Autocaravanas Sierra y Mar in Orgiva
unsere Route heute
Beizeiten reisen wir in Veñuela am Morgen ab. Die Reise geht heute hübeli-uuf und
auf dem Weg nach Alhama de Granada
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hübeli-ab, ganz nach Willi‘s Gusto. Wir umfahren grosszügig die Region Granada. Diese durchaus sehenswerte Gebier gefällt mir persönlich nicht besonders. Von der Natur her gesehen mega, aber hier scheinen die Menschen keinen besonderen Draht zur Natur zu haben. Überall liegt Abfall herum, Plastik, Büchsen, Bierflaschen etc. pp. Und fleissig wird Gift gespritzt gegen Unkraut oder was auch immer.
Wir durchqueren ein grosses Plateau mit riesige Flächen von Artischocken und Spitzkohl. Hier ist wohl ein Anbau-und Logistikzentrum dieser Kulturen zu sein. Dieses Gemüse möchte ich aber so lieber nicht verzehren...... Ein Hauch von Unbehagen mit negativer Energie kommt bei mir an - das ist meine persönliche Einschätzung hier - muss aber nicht für andere zutreffen......
Wir entdecken hier auf unserer heutigen gebirgigen Strecke mehrere grosse Stauseen, die verschieden voll sind. Hier scheint es nicht so viel zu regnen wie in vorherigen Gebieten, deshalb wird vorgesorgt.
In Orgiva haben wir unser heutiges Nachtlager geplant. Der Stellplatz ist voll in Ordnung. Wir radeln bewegungstechnisch (gut für unseren Body) eine Runde durch den Ort, der nicht sehr spektakulär zu sein scheint, aber trotzdem sympathisch rüberkommt.
Der täglich Abstecher ins Café darf natürlich auch heute nicht fehlen. Willi bestellt ein Menu, er hat Kohldampf: der Teller quillt fast über so gross ist das Cotelett…..
Jetzt können wir noch ein wenig chillen, die Sonne strahlt, der Wind bläst und wir strecken die kurzbehosten Beine der Sonne entgegen - bisschen Farbe kann nicht schaden.
Und Willi repariert noch den Wasserhahn, der schon lange undicht ist - gucken wir mal, was dabei rauskommt. Eine Gummilösung, sagt er… also eine Notlösung - aber das ist egal, rund um den Wasserhahn ist es jetzt wieder trocken. Wenn wir wieder in Oberkulm sind, wird's dann richtig repariert.
Tag 50- Mittwoch, 5.03.2025 - Orgiva - Velez Rubio
Km gefahren: 85289 - 85579 = 290
Wetter: Regen und schon wieder Gewitter
Stellplatz: Stellplatz Velez Rubio
unsere Route heute
Kurz und bündig: in Orgiva machen wir uns bei noch trockener Witterung
Durch die Elephantenwände Region Murcia
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startklar. Wir fahren nochmals durchs Gebirge in Richtung Almeria - der Regen setzt ein - eine neblige, regnerische Fahrt findet seinen Lauf heute.
Eher trübe halt als erfreulich, doch auch diese Wetterverhältnisse finden hier in Spanien statt - es ist nicht immer nur Bilderbuchwetter.
Übrigens: ich wollte in der Region Almeria noch ein Video machen: dort sind ja die kuriosen Treibhäuser mit was für Gemüse auch immer zu sehen: kilometerlang ein Treibhaus am andern - ein gespenstisches Bild, bei Regen erst recht.
Leider hab ich wohl vor lauter Schreck den Videoknopf nicht richtig gedrückt - das Video sollte wohl einfach nicht sein…..
Hier ein Bild aus unserer Gopro - man's andeutungsweise.
Noch ein Bild aus Google.
Wir dürfen trotzdem dankbar sein, dass wir gut und heil an unserem heutigen Ziel ankommen. Denn auf der Autobahn von Almeria Richtung Murcia fahren wir an einen Unfall heran: auf der gegenüberliegenden Seite liegt ein Laster, der von unserer Fahrbahnseite her durch die Mittelplanke gerast und auf der Gegenfahrbahn gekippt ist.
Dort entsteht innert Kürze ein riesiger Stau - wir können nur hoffen, dass es beim umgekippten Laster und Stau bleibt… und nicht mehr passiert ist.
Aus den Aufnahmen der Gopro (Video) haben wir das mit den durchbrochenen Leitplanken eruieren können…..
Da es heute nur regnet, gibts nichts weiter gross zu berichten. Ein kleines Z'nacht wird noch gekocht und gemütlich gespeist im Pixxelchen, sonst ist Schicht im Schacht. Man könnte fast sagen: ein Fahrtag zum Abhaken.
Natürlich noch eine Momo-Runde und dann ab ins warme Bettchen.
Gute Nacht Ihr Lieben.
Noch ein "Übrigens": am 10.3.2020 waren wir schon hier in Velez Rubio, bei schönstem Wetter, direkt vor der C-Geschichte…..
Tag 51- Donnerstag, 6.03.2025 - Velez Rubio - Murcia
Km gefahren: 85579 - 85712 = 133
Wetter: RegenRegenRegen
Stellplatz: Stellplatz Murcia Village dann Murcia Stadion
unsere Route heute
Heute wieder ein heftiger Tag. In Velez-Rubio hat es praktisch die ganze
hier gelingt es noch hindurchzufahren, bei der nächsten Mure müssen wir wenden
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Nacht gereget. Beim Morgen-Gassigehen werden Willi und Momo pflätschnass. Wir brechen nach dem Frühstück auf, um in Richtung Murcia/Fortuna voranzukommen, denn etwas zu unternehmen fällt auch heute wieder buchstäblich ins Wasser.
Wir starten via Nebenstrassen. Keine gute Idee. Wir landen bei äusserst heftigen Niederschlägen vor einer unüberwindbaren Mure (Rambla), die voller Kraft über die Strasse fliesst - kein Durchkommen für den Pixxel.
Calla Driver. Es ist echt heftig, ein mulmiges Gefühlt im Bauch. Aber wir bleiben in der Ruhe, wenden den Pixxel auf engstem Raum. Das können wir mittlerweile gut. Bitte wenden würde das Navi sagen.
Beim Retourfahren überqueren wir wieder die vielen Tümpel, Pfützen und kleinen Murgänge. Macht nicht wirklich Spass, denn wir wissen nicht, wann die nächste Weg-Überschwemmung bevorsteht.
Bis wir dann endlich wieder auf eine etwas grössere Strasse kommen, dauert es eine gefühlte Ewigkeit - es regnet und regnet unaufhörlich.
Wir erreichen die Stadt Lorca, wo wir links und rechts nur überlaufene Flächen sehen und eine stehende Wolke gibt alles, was an Wasser zur Verfügung steht. Krass.
Wir haben sehr viel Glück, können dieses Städtchen noch einigermassen gut durchqueren, um anschliessend auf die Autobahn zu fahren.
Aber kurz nachdem wir diesen Ort passiert haben, ist hier Ende Gelände - die Rambla überläuft und viele Teile von Lorca stehten unter Wasser. Das haben wir im Nachgang erfahren. Wir erhalten später viele Meldungen von Überschwemmungen und Landunter von den Orten, wo wir gerade eben durchgefahren sind. Heftig.
Auf der Autobahn Richtung Murcia fahren wir gemässigt über die vollnasse Fahrbahn und bleiben schön auf der rechten Spur. Überholen is nicht....
Endlich lässt der Regen etwas nach, die Spannung ebenfalls und so kommen wir einigermassen locker in Murcia auf dem riesengrossen Stellplatz an.
Was ist denn hier los? Dieser riesige Stellplatz ist propevoll - keine Lücke mehr für uns. Wir stellen uns kurzerhand auf den Parkplatz des Einkaufszenters nebenan und schnaufen erstmal tief durch. Wouw, was für ein irres Erlebnis.
Jetzt gibt's erst Mal etwas zu Trinken, wärmen die Reste vom gestrigen Abendessen auf und sind sehr froh und dankbar, hier eine wohlverdiente Verschnauf- und Mittagspause einlegen zu können.
Wir sind jetzt wieder etwas entspannter, gehen hier, wo wir uns ja auskennen (wir sind schon mehrmals hier gestanden) einen Carajillo trinken. Die Chefin der Kaffeestube gibt uns gleich die ganze Cognacflasche auf den Tisch: sie sieht vielleicht, dass wir das nötig haben? (smile).
So, jetzt geht es noch kurz in den Petshop, den Momo ebenfalls kennt - sie weiss genau den Weg dahin - sie zieht voran und steht schwupsdiwupps im Hundeladen. Klar, dass es hier was Leckeres für Momo zum Knabbern gibt.(diese Bilder sind von 2024, da wars warm und schön)
Auf dem Parkplatz, wo wir jetzt stehen, versucht nun ein Typ mit Mofa, alle diese Wohnmobile auf den offiziellen Stellplatz rüber zu drängen. Leider ist dieser Stellplatz wirklich voller als voll (es stehen momentan mindestens 200 Fahrzeuge statt 100 auf dieser Stellfläche....) und so bleiben alle, auch wir, doch hier stehen.
Der offizielle Stellplatz ist übrigens dermassen voll, weil die meistern Camper von der Küste her geflüchtet sind, um dem Unwetter und den Überflutungen zu entweichen.
On Top kommt jetzt der uniformierte Securitasdienst auf's Parkett und verweist uns und andere höflich aber bestimmt vom Platz - wir dürfen hier auf keinen Fall stehen bleiben, ansonsten kommt die Pozilei und es gibt Ärger und Busse.
Na dann, es ist unterdessen schon nach 20.00 Uhr, fahren wir halt auf das Freigelände beim Fussballstadion. Da ist noch viel Platz.
So, das ein Bericht der etwas anderen Art. Heute mal wieder volles "unprogrammiertes Programm" - smile. Wir hatten doch heute ganz andere Pläne - aber manchmal muss man eben sehr flexibel sein und sich den Umständen anpassen, wenn es nicht anders geht.
Wir hoffen nun auf etwas geruhsamere Tage ab Morgen in Fortuna Fuente.
so beginnt die Fahrt heute
und so gehts weiter
hier fahren wir noch durch
dann das
Ende Gelände hier
kein Durchkommen mehr
zuviel Wasserkraft
bitte wenden
so sieht diese Stelle bei schönem Wetter aus (google)
Felder bei Lorca
alle unter Wasser
voll krass
Murcia beim Einkaufszenter Thader
dann beim Fussballplatz
und Momo macht alles vertrauensvoll mit - sones Schätzi
Tag 52- Freitag, 7.03.2025 - Murcia - La Alcayna - Fortuna Baños
Km gefahren: 85712 - 85754 = 42
Wetter: Bewölkt, angenehm
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
unsere Route heute
Heute mal wieder ein Erwachen ohne Regen - es ist bewölkt und die
unser Aufenthaltsort für einige Tage - Fortuna Baños
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Temperatur ist sehr angenehm - ohne Heizen auch im Pixxel. Das ist schon mal super. So starten wir in den Tag mit unserem täglichen Powerdrink, Powereggs und dem Lupinen-Käffchen.
Noch Tanken hier in Murcia, einkaufen in La Alcayna (Molina de Segura) und dann den lieben Pedro imMolinico in Fortuna besuchen. Es ist schon wieder Zeit für den ersten Apéro........
Das der Plan des Vormittages. Alles passt wunderbar und wir erreichen anschliessend unser Tagesziel Camping Fuente. Unser Platz ist frei und wir haben seit langem wieder mal Zeit, Musse und gute Wetterbedingungen um draussen vor'm Pixxel gemütlich zu plegeren. Tut gut.
Momo ist lustig. Sie hat sofort erkannt, wo wir uns befinden: sie macht sich mit William sogleich auf die Pirsch, um die Hasen zu sichten und teilweise auch deren Spuren im "Garacho" zu verfolgen. Ziemlich ausser Atem und mit viel Durst kehrt sie dann zum Pixxel zurück......
Sie hatte natürlich den GSP-Tracker an - Willi weiss dann immer, wo sie rennt, wenn sie ausser Sichtweite ist.........
Kann sein, dass wir morgen mal etwas länger schlafen - wir haben ja nun einige Stehtage vor uns - das heisst viel Zeit und Musse. Lassen wir uns überraschen, was das spanische Wetter in dieser Zeit mit uns vor hat - wir bleiben zuversichtlich. Hasta mañana.
Tag 53- Samstag, 8.03.2025 - Fortuna Baños 2
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: Bewölkt, abends Regen
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Markttag
kleiner harter Kern - die restlichen Damen kommen noch.....
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Markttag in Fortuna. Wir, der CH-Stammtisch, treffen uns auf dem Marktplatz in Fortuna, bei Peque. Carrejillo's sind heute angesagt anstelle eines Cervesa's. Alle in Wind- oder Regenjacken gehüllt.
Kühl wird's auch noch wegen des Windes.
Ab und zu zeigt sich die Sonne, sie hat heute leider keine Chance, die Wolken zu beseitigen. Am Abend dann der tägliche Regen.
Tag 54- Sonntag, 9.03.2025 - Fortuna Baños 3
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: Bewölkt schön angenehm
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Sonntag - schööner Tag - klarblauer Himmel am Morgen - nach dem
Momo auf einem Elefantenhügel
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Frühstück sünnele - nachmittags Velotour nach Mahoya mit Willi und Käthi (also mit zwei Willi's). Wir gehen da Paella schmausen. Bei Peque - in Mahoya - war urgemütlich, draussen, viele nette Menschen, viele Katzen, leckere Gemüsepaella in riesen Pfanne. Haben tatsächlich alles ausgefrümslet - kein Krümel bleibt übrig.....
Dann noch eine Runde mit den Bike's durch die Elefantenhügel machen, die hier die Gegend extrem prägen - war ein toller Anblick mit den vielen schönen Wolken. Seht selbst. Momo fands's genial: endlich konnte sie heute mal wieder richtig rennen.....
Tag 55- Montag, 10.03.2025 - Fortuna Baños 4
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: bewölkt sonnig schön angenehm
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Herrlicher Tag. Beginnt wolkenlos und endet mit grossen dicken schönen
Blick vom CP aus in die Naturschutzzone
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"Bumber"Wolken. Es ist angenehm, wir brauchen aber doch ab und zu eine Jacke zum Überziehen.
Wir wechseln noch unseren Stellplatz von P16 auf K4. In dieser Reihe stehen wir hier am liebsten und Isabella hat uns diesen Platz doch noch zuschanzen können. Das ist super.
Ein Käffchen gibt's dann in der Fuente-Bar, wo wir Willi Nummer drei treffen, ein liebenswerter Camper mit seiner Frau aus dem Kanton Schwyz. Wir unterhalten uns bestens.
Ein Spaghettigericht im Pixxel löst den Apéro ab - draussen essen und geniessen.
Wir radeln noch kurz nach Fortuna, um ein paar Kleinigkeizu n kaufen wie Kabelbinder und strake Heringe für den steinigen Boden, denn unsere sind schon krumm.
Am Abend noch ein gutes Telefon-Gespräch mit einer ganz lieben Freundin und der Tag ist erfüllt.
Vielen liebe. Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass auch dieser Tag wieder ein sehr guter war.
Gut‘s Nächtle Ihr‘s🙏🏻
Tag 56- Dienstag, 11.03.2025 - Fortuna Baños 5
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: bewölkt sonnig schön angenehm abends Gewitter
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Tag fünf in Fuente. Am Morgen den Bäcker abfangen und ein Oscuro
Humedal del Ajauque y Rambla Salada
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abholen gehen. Bestes Brot , das wir bisher in Spanien kaufen konnten.
Dann lecker Frühstücken und dann kommt Isabella zum kurz die Haare etwas bändigen und in Form schneiden. Sonst mach ich das ja selber, aber jetzt ist Zeit für eine kleine Korrektur.
Wir nutzen den Tag noch für Waschtag: es ist schön und es weht ein Windchen, sodass die Bettwäsche im Nu wieder trocken und anziehbereit ist. Ansonsten bleiben wir hier - jeder macht das, was passt. Willi wollte noch den Wasserhahn reparieren, ist aber leider noch nicht angekommen. Dann halt morgen - wir haben ja Zeit.
Tag 57- Mittwoch, 12.03.2025 - Fortuna Baños 6
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: bewölkt sonnig schön windig
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Ein windig schöner Tag beginnt. Der neue Wasserhahn sollte eintrudeln.
Huch, was für ein Chaos - Wasserhahnersatz-Einsatz.....
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Wir müssen diesen nun im Gewerbeareal von Fortuna am Hotspot der DHL abholen. Schauen wir mal, ob das dann klappt.
Weil, gestern war das Paket tatsächlich schon auf dem Camping angekommen, doch die Besetzung auf dem Empfang konnte keinen Willi B. finden, weil unser Platz auf Carla vD reserviert ist. So ging das Paket kurzerhand wieder an die Verteilerzentrale nach Murcia zurück, ohne dass wir das Paket zu Gesicht bekommen haben..... (schullbit grins).
Dafür durften wir dann heute mit den Vello's an diesen Hotspot fahren und zwar über die Hauptstrasse, und das war also anstrengender als jeden hohe Berg zu erklimmen. Huch, lieber kein zweites mal diese Strecke mit dem Radl fahren...
Zur Belohnung, dass wir auch dieses Problem wieder bravourös gemeistert haben, halten wir auf der Retourfahrt bei Pedro im Molinico an, gönnen uns einen Apéro und bleiben, wen wundert's zum Mittagessen hängen....
Das war wieder genial und wir wurden optimal bedient von unserem lieben Pedro. Preisleistungsverhältnis für uns ebenfalls genial. Kann's fast nicht beschreiben. Kommt einfach mal her und überzeugt euch selbst.......
Nun kommt noch das Sahnehäubchen obendrauf: Willi als "Wasserhahnreparateur" im Einsatz - und siehe da: das klappt mit Verrenkungen und handwerklich gekonntem Ganzkörpereinsatz wunderbar. Alter Wasserhahn raus, neuer rein und alles funktioniert wieder einwandfrei. Und Willi ist sogar heile geblieben dabei. Das ist schon super, wenn "Mann" das einfach so kann - wird sehr geschätzt gell mein lieber Williboy - schmatz.
Also alles in allem wieder ein sehr ereignisreicher schöner Tag - danke sehr dafür.
Natürlich kam auch Momo nicht zu kurz, sie konnte heute zweimal auf "Hasenjagd" in die Prärie gehen und sich auspowern - jetzt ist sie am Relaxen und träumt grad sehr geräuschvoll vor sich hin...... smile.
Tag 58- Donnerstag, 13.03.2025 - Fortuna Baños 7
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: bewölkt immer wieder Regen (typisch spanisch mittlerweile)
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Heute suchen wir uns die Zeiten aus, wo wir uns draussen aufhalten
einer der seltenen sonnigen Momente heute - ebenso selten: Hund auf dem Tisch.....
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können, ohne nass zu werden. Ja, mittlerweile ist das das neue normal hier Spanien. So scheint es jedenfalls gerade.
Es reicht für eine lange Runde in der Rambla zu Fuss. Momo freut das besonders, dann kann sie rennen wo sie will: denn Willi überwacht Momo mit dem GPS-Tracker - dann haben beide den Plausch: Momo am rennen, Willi an der digitalen Momo-Überwachung.
Ich halte mich dann etwas im Hintergrund, schau den beiden zu und muss ein wenig schmunzeln. So sind alle zufrieden, wir haben uns alle ausgiebig bewegt und können guten Gewissens an der kleinen Campingbar unseren täglichen Apéro genehmigen.
Kaum sind wir dort angekommen, regnet es in Strömen, aber so richtig. Plätsch. Uns stört es nicht, wir sind ja jetzt im Trockenen......
Wieder zuhause im Pixxelchen zaubert Calla eine kleine Vorspeise auf den Teller (chinesische Gemüsetartes = Reispapier gefüllt mit orientalisch gewürztem Gemüse in Kokosöl gebraten) - schmeckt sehr gut und voll knusperig.
Dann stehen Eugen und Bernadette vor der Pixxel-Türe und wir laden sie spontan zu einem Käffchen zu uns ein. Draussen sitzen ist nicht - ist einfach zu windig und kühl.
Mit den beiden liebenswerten Freunden gibt es viel zu erzählen und zu berichten. Solche Momente geniessen wir halt gerne - es ist immer kurzweilig, gemütlich und unterhaltsam. Die Zeit vergeht im Fluge.
Schon bald ist es wieder Abend, es werden noch die Resten aus dem Kühlschrank zu einem kleinen Nachtmahl zusammengestellt: Bratkartöffelchen mit Ei (spanische Kombination) und frischer Blattspinat. Sehr ebenfalls lecker. Ihr seht, wir haben das Camper-Kochen nicht verlernt vor lauter Auswärtsessen.........
Übrigens: der Wasserhahn funktioniert prima.
Tag 59- Freitag, 14.03.2025 - Fortuna Baños 8
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: sonnig bewölkt und immer wieder Regen (typisch spanisch mittlerweile)
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Heute gibt's einen Ruhetag - Das gemeinsame Essen in der Cueva fällt
später ging's sogar noch mit kurzen Höös
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buchstäblich ins Wasser - niemand will nass werden beim Radeln….
Wir hatten mit unseren Gspändli's abgemacht zum gemeinsamen Mittagessen in einem neu eröffneten schönen Restaurant "La Cueva".
Das wäre ja eine längere Radtour gewesen, aber die Zeichen für längere trockene Wetterperioden stehen heute eher schlecht. Deshalb wurde das Unterfangen kurzerhand abgesagt. Schade.
Die Fusspflege fällt auch ins Wasser, nicht wegen Regen, sondern wegen "Vergessen haben" der Ausführenden Isabella….. smile. Kann vorkommen - scheint hier leider nicht mehr alles so gut zu klappen wie es mal war. Was ist nur los mit den lieben Menschen? Wo ist die Zuverlässigkeit geblieben?
Na dann, machen wir das halt selber - das schaffen wir gerade noch. Hab ja Feile und Nagelschere dabei - Resultat kann sich sehen lassen.
Jetzt geniessen wir einfach den Tag auf dem Campingplatz. Alles gut - Faulenzen will auch gekonnt sein…..
Tatsächlich kommen die dunklen Wolken pünktlich auf Kommando mitten am Nachmittag, begleitet von Donner und Blitz, in La Fuente an.
Jetzt höckle mir halt im Schärme😉😉😉💪🏻💦im Pixxelchen.
Jetzt hat Willi viel Zeit und kocht endlich mal sein eigenes Leibgericht: Kartoffelstock mit Ragout und Sosse. Auch dieses Resultat kann sich sehen lassen und schmeckt wunderbar.
Wir erfahren aus der Schweiz usem Füfi, dass es in unserer Heimat nicht viel besser aussieht: von Schnee, Regen und Kälte auch grad (zu)viel vorhanden.
Also kann es nur besser werden - schauen wir mal, was die nächsten Tage noch so alles bringen. Wir freuen uns drauf nach dem Motto: Lass dich überraschen. Nur nicht auf die Wetterkarte schauen.
Gute Nacht Ihr Lieben - träumt was Schönes.
Tag 60 - Samstag, 15.03.2025 - Fortuna Baños 9
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: sonnig und bewölkt
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Markttag - Molinico - Pedro - Carejilla - Sonne - Wind - Wolken
Eugen und William gucken Skirennen und freuen sich über CH-3fachsieg
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Heute ein Gemisch von allem - ein gemütlicher Tag.
Tag 61 - Sonntag, 16.03.2025 - Fortuna Baños10
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: sonnig und bewölkt
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Sönnele - Vellofahre - Paella in Mahoya geniessen -
in den Elefantenbergen Mahoya Video
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Heute ist ein schöner Tag - Willi geht mit der Drohne in die Wüste um einige spezielle Aufnahmen zu machen. Dann radeln wir gemeinsam nach Mahoya zu Peque zum Paellaschmaus. Viele Gäste sind schon da, wir schnappen uns noch einen Platz unter der Sonnenstore - denn: ach wie seltsam, es regnet halt zwischendurch mal kurz - wir bleiben trocken und die Paella schmeckt wieder hervorragend - zum Nachmachen geeignet.
Die Runde wird in den Elefantenbergen abgeschlossen, wo Willi die Drohne auf "Verfolgung" einstellt und sie ein Objekt verfolgt - das Objekt sind dann Momo und ich auf dem schnellen Vello........ Das klappt also wirklich gut.
Tag 62 - Montag, 17.03.2025 - Fortuna Baños 11
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: Regen
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Motto heute: Rain in Spain
Flipflop-Wetter heute
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Es ist kühl und unfreundlich. Let‘s make the best of it🤗😉💪🏻
Wir warten einen trockenen Moment ab um das erwartete Paket von Wasserfilterexperten. de abzuholen.
Es hat auch diesmal nicht geklappt mit der Zustellung im Camping.
Willi muss nochmals an den Hotspot in Fortuna Gewerbeareal radeln…. 17km - natürlich über Nebenstrassen. Das Vello musste nachher richtig gut gewaschen werden, es stand vor lauter Schlick…..
Danke für's Holen lieber William😘 Mömchen und Calla bleiben hier und machen einen Spazier.
Morgen wird die Wassermaschine (Osmoseanlage) entkalkt und dann läuft sie wieder tiptop.
So, jetzt geh ich mal rein, Finger und Füsse sind langsam erstarrt…….
Tag 63 - Dienstag, 18.03.2025 - Fortuna Baños 12
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: Regen Regen Regen
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Motto des Tages: Dauerregen
Wäschewaschen mit Regenwasser
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Keine Aufhellung, keine trockenen Momente - ein Daheimbleibentag.
Am Abend noch der Schweizer Abend im Campinglokal - das kleine Highlight von heute.
Durch Pfützen und mit nassen Füssen kommen wir nach Hause.
Echt speziell - mehr gibt es heute nicht zu berichten. Gut hat Willi gestern das Päckli noch hat holen können, so konnten wir wenigsten die Osmoseanlage entkalken und wieder auf Vordermann bringen.
Tag 64 - Mittwoch, 19.03.2025 - Fortuna Baños 13
Km gefahren: 85754 = 0
Wetter: KEIN Regen
Stellplatz: Camping Fuente Fortuna Baños
Heute mal wieder ein versöhnlicher Tagesstart: knallblauer Himmel, Sonne
Was für ein strahlender Tag heute
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und Wärme - wie schön. Heute ist Seppitag in Spanien - gleich Feiertag. Der liebe Bäcker kommt heute also nicht vorbei. Wir haben vorgesorgt. Brot ist da für's Frühstück.
Dann sofort Stühle raus, Tisch raus und sich an die Sonne setzen.
Heute sieht man wieder viele Leute, alle fröhlich und freudig gut gelaunt.
What a difference zu gestern.
Eine Runde Radfahren liegt heute drin - dann lecker kochen und abends schon alles wieder einräumen und abfahrtbereit machen für die morgige Weiterfahrt.
Noch abrechnen und auf einen kleinen Abschiedstrunk zu Zurlis. Wir treffen uns mit Berna, Eugen und Elisabeth und sitzen noch lange gemütlich zusammen. Sie bleiben noch bis ca. Ende April hier - wir fahren morgen weiter. Schön isches gsii mit eui - Wätter hin oder här.
Tag 65 - Donnerstag, 20.03.2025 - Fortuna - San Rafael de Rui (Späztlefritz)
Km gefahren: 85754 - 86169 = 415
Wetter: Bewölkt, neblig, diesig
Stellplatz: Spätzlefritz in San Rafael del Riu
unsere Route heute
Heute heisst es Abschied nehmen von La Fuente - es wird nach vielen
beim Spätzlefritz - rappelvolle
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Stehtagen wieder mal ein Reisefahrtag.
Zuerst visieren wir Abanilla an, um bei der Firma "Dulces de Sanra Cruz" Madeleines und grosse "Willisauer-Ringli" abzuholen - das sind Spezialitäten der Region - dann weiter nach La Alcanaya, um im Mercadona noch den letzten Reiseproviant einzukaufen.
Ab da geht's auf die spanische Autobahn via Albacete, Valencia, Peniscola nach Vinarõs, von wo wir dann zum Stellplatz beim Spätzlefritz abbiegen.
Das sind nun doch insgesamt schon 407 km. geworden, und das ohne Brunzhalt (grins). Es ging flott voran mit viel Verkehr rundum Valencia.
Das Wetter hingegen war echt kein Aufsteller: bewölkt, zum teil dichter Nebel (oder so), Nieselregen und grau in grau - fast zum Einschlafen. Wir sahen einfach nichts von der schönen Umgebung, sehr schade.
In San Rafael del Riu angekommen treffen wir den riesigen Stellplatz voller Pfützen und propevoll an. All das ist nicht "normal", auf jeden Fall haben wir das in all unseren spanischen Reisen bisher noch nicht so erlebt.
Der Parkanweiser beim Spätzlefritz dirigiert uns in eine der letzten freien Ecken, wo wir dicht an dicht mit vielen Womo's im Nieselregen stehen.
Der Lichtblick des Tages ist: wir können hier fein essen gehen: denn der Spätzlefritz heisst ja nicht umsonst "Spätzle"Fritz. Was gibt's? Spätzle natürlich......
War wieder echt lecker und unterhaltsam. Sehr viele Leute im Restaurant - die Bedienung hatte viel zu tun.
Hier treffen wir noch eine lustige Dame mit zwei kleinen Hunden, die uns erzählt, dass sie gerade auf dem Weg ist in ein neues Leben: sie hat die BRD verlassen und will nun im Wohnmobil mit ihren Hunden einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Es ergab sich natürlich gleich eine spannende Diskussion auf Augenhöhe...... Die Frequenz stimmte sogleich überein.
Mich faszinieren solche Menschen, die den Mut haben, das zu tun, was ihrem Herzen gefällt - viel Glück liebe Melanie.
So, jetzt ist schon wieder Abend und bald Zeit für's Pixxelbettchen.
Gute Nacht ihr lieben - bleibt wachsam und im Vertrauen.
Tag 66 - Freitag, 21.03.2025 - San Rafael de Rui - Tàrrega
Km gefahren: 86169 - 86374 = 205
Wetter: Bewölkt, neblig, diesig Dauerregen bis 15.00 Uhr
Stellplatz: Aera Campincars Tárruga
unsere Route heute
Wir erwachen mit Regen und fahren den ganzen Tag im Dauerregen.
Ein schöner Regenbogen über dem Pixxelchen in Tárrega
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Auf unserer heutigen Reiseetappe sehen wir leider von der spanischen Umgebung von San Rafael del Rui via LLeida bis Tárrega nicht viel, schon wieder wegen Nebel und Dauerregen - der Scheibenwischer läuft auf Hochtouren.
In Tárrega finden wir einen netten Stellplatz - hier warten wir, bis es aufhört zu regnen. Soll laut Wettervorhersage ab 15.00 Uhr sein. Tatsächlich ist es so: wir können endlich wieder trockenen Fusses einen Stadtrundgang in diesem etwas stillen und unspektakulären Städtchen Tárrega machen.
Auch das spanische Tässchen Kaffee darf nicht fehlen - im kleinen Café bei der alten Kirche kehren wir ein - die Sonne kommt und erhellt alle Gemüter - Freude herrscht.
Momo kann mal wieder frei rennen - sie war heute etwas quengelig auf der Fahrt - keine Ahnung, warum. Wahrscheinlich hat sie auch langsam genug vom regenbedingten immer drinnen sein. Sie sass auf jeden Fall schlussendlich mit Willi auf dem Beifahrersitz statt in ihrem Hundehäuschen auf der Rückbank. Wundert das jemanden? Smile
Ein schöner Abend liegt vor uns: leckeres Essen (Willi Cook), hell, Sonne, warm, angenehm und offene Pixxeltüre - mit einem wunderschönen versöhnlichen Regenbogen im Hintergrund geht der Tag zur Neige.
noch sehen wir die Olivenbäume
dann nur noch so.....
Blick auf den Ebro von einem Mirador aus
Blick auf den übervollen Ebro - wo geht all das Wasser hin?
Blick in die Rückfahrkamera (als Rückspiegel) nasse Fahrbahn
in Tárruga erst raus ins Nass
dann Stadtrundgang in Tárruga
Tárruga
Tárruga
Tárruga
Kirche Tárruga
Kirche Tárruga
von Innen ricihtig wuchtig
Tárruga
Tárruga
ein schöne bunter Gemüse- und Früchtemarkt
hier waren wohl mal diese Geschäfte.........
kleiner Tipp auf katalanisch für Hundebesitzer....
Momo am Znacht
Der Stellplatz nach dem letzten Gewitterchen für heute
Tag 67 - Samstag, 22.03.2025 - Tàrrega - Sant Joan Les Fonts
Km gefahren: 86374 - 86531 = 157
Wetter: Bewölkt, teils regnerisch, am Zielort schön
Stellplatz: Aera Campincars Sant Joan Les Fonts
unsere Route heute
Manchmal muss ich richtig hirnen, von wo nach wo wir eigentlich gefahren
höt wieder mol chli drööhnele in Sant Joan les Fonts
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sind. Es sind doch schon sooooo viele Orte gewesen.......
Also, heute verlassen wir bei Regen Tarrega und fahren, auch wieder bei Regen, weiter nach Sant Joan Les Fonts, schon ziemlich nahe an der französischen Grenze.
Da es heute scheinbar schön werden könnte, fahren wir diesen Ort an, um hier nochmals einiges zu besichtigen und uns hier etwas körperlich zu bewegen. Das geht halt bei schönem Wetter um einiges besser als bei Regen. Gesagt getan. Wir erreichen tatsächlich bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur den Ort Sant Joan Les Fonts.
Momo hat unterwegs ein Kunststück vollbracht. Sie quengelte wiederum in ihrer Transportbox. Wir beschlossen, das mal einfach zu ignorieren.
Momo gelang es aber (so ein Schlitzöhrchen), den Reissverschluss mit ihren Pfötchen zu öffnen und schwuppdiwupp stand sie bei meinen Füssen und hüpfte auf meinen Schoss als Backseatdriver. Klar, für heute hat sie gewonnen. Wir müssen uns da was einfallen lassen.... Sie ist eine kleine verwöhnte Königin geworden......
In Sant Joan Les Fonts finden wir einen gepflegten kleinen Stellplatz vor, mitten im Grünen - sehr angenehm - gefällt auf Anhieb.
Von hier aus marschieren wir dann zu Fuss zur altehrwürdigen ehemaligen Kirche und zum wunderschönen Wasserfall. Der ist fast grösser als der Rheinfall in Schaffhausen. Willi kann hier die Drohne steigen lassen für schöne Flugbilder.
Das Dorf selber ist wie ausgestorben, man stelle sich vor, nicht mal eine Bar oder ein Restaurant gibt es hier für einen Apéro - das gibt's doch nicht. Auch kein einziges Lädeli oder Geschäft haben wir entdeckt. Menschenleer und wie ausgestorben. Nur wieder diese bemalten unbewohnten Häuser mit den Wandmalereien von Kleiderlädeli, Restaurant und Gärtnerei. Wahrscheinlich ist damit dem Lädelisterben eine Erinnerung gesetzt worden. Sieht auf jeden Fall schön aus.
Alles in allem gab es heute wieder mal eine tolle Runde für uns alle - trocken, zufrieden und besonnt kehren wir zum Pixxel zurück, wo wir den täglichen Apéro gemütlich und entspannt geniessen können. Anschliessend kocht Calla eine Art Paella mit den letzten Resten aus dem Kühlschrank. Schmeckt sehr fein.
Bis am Abend sind sieben Camper hier - alles friedlich und ruhig.
Tag 68 - Sonntag, 23.03.2025 - Sant Joan Les Fonts - Codolet (FR)
Km gefahren: 86531 - 86889 = 358
Wetter: Bewölkt, regnerisch, am Zielort schön
Stellplatz: Campercarpark Codolet
unsere Route heute
Am Morgen sind doch sage und schreibe 13 Camper auf dem Platz, viele
in Codolet am See
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sind sehr spät noch angereist, vorwiegend Spanier - Weekendausflug mit Familie? Wir wissen es nicht, denn wir fahren am Morgen zeitig weiter. Im Regen, wieder mal.
Die Fahrt führt uns via Figueres, Vic, La Jonquera nach Frankreich. Weiter über die Autobahn Perpignan, Sète, Bezier, Montpellier nach Codolet, einem kleinen Provinzdörfchen in der Nähe von Orange.
Hier übernachten wir auf einem Stellplatz von CampingCarPark.
Das sind Superstellplätze, in ganz Frankreich verteilt. Sauber und überwacht. Eine gute Sache. Wir haben die zugehörige Karte und können einfach reinfahren.
Bis am Abend füllt sich auch dieser Platz - wir staunen immer wieder, wie viele Camperfreunde doch unterwegs sind.
Hier können wir eine schöne Runde zu Fuss um den nahegelegenen kleinen See im Naturschutzgebiet machen. Die Flora ist fast gleich wir bei in der Schweiz, es heimelet uns grad an. Willi kann die Morcheln förmlich schon riechen………
Und Calla riecht den Thymian, der tatsächlich hier überall in Hülle und Fülle wächst - ein Zweig darf mit und kommt später in den Reis-Rest von gestern als Gewürz, also in unser Z'nacht.
Noch ein Käffchen obendrauf, Blog schreiben und einige PC-Arbeiten (Willi) erledigen. Ein friedlicher Ort hier für diese Tätigkeiten.
Die Übertragung ins Internet funktioniert übrigens wieder, es lag am Server. Mein Best IT-Freund Rolf in der Schweiz konnte das Problem für mich lösen - das ist einfach genial. Alles funktioniert wieder tadellos.
Ich frag ihn dann: was würde ich ohne dich nur machen. Er: schrieb mir dann ganz herzig: "dafür hast du ja mich" - und genau so ist es. Danke lieber Rolf.
unterwegs heute 23.3.25 Regenwolken überall - und täglich grüsst das Murmeltier....
grau in grau
in Codolet Campingcarpark
hier stehen wir jetzt noch fast alleine
am schönen See in Codolet chli fötele
Spiegelungen
Blick auf den Stellplatz
Codolet Richtung Stellplatz
Stellplatz Codolet - schön gemacht
Kirche Codolet
Codolet - still und menschenleer
Strasse ohne Namen in Codolet
schönes Restaurant - offen - aber in wirklichkeit geschlossen - auch hier nur Illusionen...
Blick am Abend aus dem Pixxelfenster
Tag 69 - Montag, 24.03.2025 - Codolet - Brégnier Cordon
Km gefahren: 86889 - 87124 = 235
Wetter: Bewölkt, abends wieder Regen
Stellplatz: Campercarpark Bregnier Cordon
unsere Route heute
So, jetzt fahren wir weiter Richtung nach Hause. Das Wetter ist einfach nur
Die neue Fahrerduo in Aktion - voll konzentriert
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noch lustig. Wettertechnisch alles dabei: am Morgen Regen und Sonne, den ganzen Tag viele interessante Wolken mit Regen und Sonne und am Abend nur noch Regen, Regen und Regen. Es kann nur noch besser werden.
Vor der Wegfahrt in Codolet wollen wir noch "kurz" Abwasser ablassen und Wasser tanken. Ein Concord-Fahrer (F) steht seit einer gefühlten halben Stunde auf dem Ablassplatz und plaudert gemütlich mit einem anderen Camper, obwohl zwei weitere Wohnmobile hinter dran stehen und ebenfalls ver- und entsorgen wollen. Als ich ihn anspreche, wann er wohl fertig ist, meint er dreist: ich habe halt einen grossen Wassertank, das dauert eben..... Wir bleiben gelassen und warten, bis dieser freundliche Herr wegfährt. So gibt es halt verschiedene Charaktere.... , auch bei den Campern.....
Wir fahren heute über Binnenstrassen, die Fahrt ist sehr schön und alles läuft prima. In Saint Nazaire-en-Royans machen wir einen Zwischenstopp, fahren an die Isère runter zur Grotte de Thais. Eher zufällig entdecken wir diesen offenbar bekannten Wegpunkt.
Hier parkieren wir den Pixxel am Ufer der Isère und marschieren zu Fuss ins Dorf hoch, gehen kurz zum Boulanger frische Brödali kaufen und kehren in der Dorfbar zu einem Käffchen ein. Hier läuft der Fernseher - alle gaffen das Pferderennen - alle schliessen Wetten ab. Typisch hier en France......
Ein wirklich interessanter Ort, dieses Saint Nazaire-en-Royans. Die Grotte und die Schiffahrt sind über die Winterzeit geschlossen, im April ist erst Saisoneröffnung. Uns gefällt's als Zwischenhalt trotzdem sehr gut.
Nun nehmen wir noch die letzten 100 Kilometer unter die Räder und kommen so gegen 16.00 Uhr in Brégnier Cordon an. Der Stellplatz ist prima und wir sind im Nu eingeparkt und eingerichtet. Noch kurz die Gunst der trockenen Stunde ausnutzen, Momo bewegen und dann nix wie in den "Schärme" in den Pixxel. Unglaublich, wie es auch hier wieder schüttet.
Morgen fahren wir dann ein Stück weit in die Schweiz und sind überzeugt, dass uns da der Sonnenschein und der Frühling in Empfang nehmen wird. Wir lassen uns einfach überraschen.
Gut's Nächtle Ihr Lieben.
Tag 70 - Dienstag, 25.03.2025 - Brégnier Cordon - Lotzwil
Km gefahren: 87124 - 87438 = 314
Wetter: von allem etwas: Regen, schön, bewölkt
Stellplatz: Stellplatz: Landgasthof Bad Gutenberg, Lotzwil
unsere Route heute
Sehr gut haben wir geschlafen auf diesem netten kleinen Stellplatz.
in Avenches
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Wir sind früh auf den Beinen und fahren zeitig weiter durch das schöne Rhonental auf Landstrassen, bis kurz vor Genf, dann geht's auf die Autobahn. Alles läuft wie am Schnürchen, und als wir die Grenze überqueren, sehen wir lauter blauen Himmel und Sonnenschein. Was für eine Begrüssung ist das denn. Wunderbar.
Unterwegs halten wir in Avenches an, um uns die Beine zu "vertrampen". Zudem können wir einen frischen Schweizer Kaffee gut vertragen. Wir setzen uns mitten in Avenches in ein nettes Café einer Bäckerei und lassen uns von der welschen Sonne bescheinen.
Avenches ist übrigens ein ganz lauschiges altes Städtchen mit Amphitheater und vielen alten Ruinen aus der Römerzeit - lohnt sich mal wieder, es zu besuchen.
Anschliessend fahren wir noch kurz ins Haras Fédéral, das eidgenössische Nationalgestüt der Schweizer Pferdezucht. Calla will kurz da wieder mal reinschauen. Ein wunderbarer Ort für Pferdeliebhaber, vor allem für Züchter und Schweizerpferdesport-Liebhaber. Alles da: Concoursplatz, Militaryplatz, Rennbahn, riesige Reithallen und ein wunderbares Gelände zum Galoppieren.
Also kurz diesen "Pferdeduft " reinziehen, denn, kaum zu glauben: schon holt uns der Regen wieder ein - das hatten wir nicht erwartet, und nass werden wollen heute nicht.
Wir fahren weiter durch's schöne Bernbiet und erreichen den Ort Lotzwil, wo der Landgasthof Bad Gutenberg auf uns wartet.
Diesen Ort haben wir speziell ausgewählt, weil der Gasthof Bad Gutenberg in der C-Zeit für uns da war und mithalf, die Womo-Dinner-Anlässe zu organisieren. Das haben wir nicht vergessen....... Nein, wir haben das damals sehr geschätzt und deshalb berücksichtigen wir diesen Ort als Abschlusstag unserer Spanien-Portugalreise - hier kehren wir heute gerne ein unnd geniessen den letzten Abend unserer Reise.
Es lohnt sich: alles ist prima, schmeckt sehr fein und wir verstehen die Sprache einszueins - wir können wieder reden, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Ein leckeres Menu wird serviert und wir erleben hier einen angenehmen Abend.Danke vil mool - schön isches gsii.
Tag 71 - Mittwoch, 26.03.2025 - Lotzwil - Oberkulm
Km gefahren: 87438 - 87480 = 42
Wetter: regnerisch
Stellplatz: @home Oberkulm
Die letzte Etappe unserer wunderbaren Reise nehmen wir heute unter 
Lotzwil Stellplatz am Morgen
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Es war wunderbar - wir haben's genossen - jeder Tag war eine Überraschung - herrlich.