Wo geht es hin? Wir sind selber gespannt.
Benelux ist es geworden.
Dauer: vom 26.05. bis 29.06.2025
Km gefahren total: 87787 - 90417 = 2630
Gesamtroute:
Tag 1 - Montag, 26.05.2025 - Oberkulm - Haguenau
Km gefahren: 87787 - 88069 = 282
Uebernachtung: Camping les Pins Haguenau (24€)
Route heute
Abfahrt: 26.05.2025 um punkt 11.11 Uhr - eine gute Reise gewünscht von
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
unseren lieben Freunden usem Füfi - wie immer schauen sie zu unserem Heim während unserer Abwesenheit Danke viel mals - Schmatzschmatz.
Route:
Basel - Freiburg im Breisgau - Ettenheim - Offenburg - Baden-Baden - Iffezheim - Soufflenheim - Haguenau
Kleiner Umweg, da wir zuerst nach Soufflenheim auf den Stellplatz fahren wollten. Dieser passte nicht und so sind wir auf dem Campingplatz in Haguenau gelandet. Herzig, sauber, top.
Das Wetter macht mit, es ist sonnig mit angenehmen Temperaturen und wir können noch schön nach Haguenau reinradeln. Hier ist viel los - dieser Ort lebt. Sehr schön. Das obligate Bierchen im geselligen Ort stillt unseren kleinen Durst und am Abend gibt's zuhause eine schöne Portion Bärlauchspaghetti, die vorzüglich unser Hüngerchen stillen.
Der erste Reisetag ist also tippitoppi verlaufen, trotz regnerischem Start in Oberkulm. Kann gerne so weitergehen.
Tag 2 - Dienstag, 27.05.2025 - Haguenau - Echternach
Km gefahren: 88069 - 88294 = 225
Wetter: sonnig, angenehm, abends etwas Regen
Übernachtung: Camping Echternach Wollefsschlucht (25€)
Route heute
Vom sonnigen Haguenau fahren wir weiter Richtung Luxembourg. In
in der Wollefsschlucht Echternach
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Hornbach, einem urchigen kleinen Ort mit super Stellplatz machen wir einen kurzen Mittagshalt bevor es weitergeht nach Echternach, der ältesten Stadt von Luxenburg.
Dort kommen wir gut auf dem auserwählten Campingplatz Wollefsschlucht an, ergattern uns noch ein schönes Plätzchen und machen uns sogleich auf, den super Wanderweg in die Wollefsschlucht unter die Füsse zu nehmen, solang es noch nicht regnet.
Ein treppenreicher langer Anstieg gibt zu Schnaufen, aber über dem Tal hat man dann eine wunderschöne Aussicht über den Fluss Sauer - also hat sich der Anstieg schon gelohnt. Der Weg führt durch einen sanftgrünen felsigen idyllischen Wald und emsiges Vogelgezwitscher begleitet uns. Sehr romantisch - das Licht für Foto's ist leider nicht ganz optimal.
Trotzdem werden natürlich einige Fotos gemacht und dann geht's wieder Stägeli ab und wir kommen noch trocken zum Pixxel zurück.
Eine Pfannenpizza rundet den schönen Tag ab.
Morgen müssen wir dann gucken, wie es weitergeht. Laut Aussagen des Campingbetreibers sind in den nächsten Tagen hier in der Gegend die Camping- und Stellplätze ausgebucht: Auffahrt und Pfingsten stehen ja vor der Tür. Und das Wetter soll auch relativ gut werden.
Bin gespannt, wie es weitergeht.
Tag 3 - Mittwoch, 28.05.2025 - Echternach - Vianden
Km gefahren: 88294 - 88324 = 30
Wetter: regnerisch, trockene sonnige Abschnitte
Übernachtung: Camping de l'Our (28€)
Route heute
Nach einer regenreicher Nacht starten wir, gut ausgeschlafen in den
William Profi Camper-Reparaturdienst
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
neuen Tag. Carla entdeckt, dass es an der rechten Seitenwand innen feucht ist. Hat es da etwa reingeregnet?
Willi entdeckt ein kleines Leck auf dem Dach - das wird am Nachmittag saniert von William himself.
Wir fahren heute nur 30km weiter nach Vianden, wo wir auf dem Camping de l'Our noch ein schönes Plätzchen für zwei Tage nutzen dürfen.
Ursprünglich wollten wir auf den Stellplatz in Vianden fahren, der war aber sehr kompliziert mit der elektronischen Anmelderei - dass nicht noch nach der "Körbchengrösse" der Frau gefragt wurde, war grad ein Wunder..... smile.
Also entscheiden wir uns um und fahren den Camping de l'Our an. Hier passt es dann besser und trotz regem Camperandrang bekommen wir hier ein nettes Plätzchen.
Der Regen lässt langsam nach und wir können sogleich an der warmen Sonne chillen.
Dann besorgt sich Willi auch gleich eine Leiter und schaut auf dem Pixxeldach nach dem Rechten.
Tatsächlich hat sich die Dichtmasse seitlich etwas gelöst und so konnte durch ein kleines Leck das Regenwasser in's Innere des Pixxels gelangen.
Gut, haben wir das sogleich entdeckt - Willi dichtet es und repariert das Leck mal provisorisch mit vorhandenem Dichtmaterial. Zuhause muss dann da noch etwas nachgebessert werden.
Wir machen noch eine Radtour durch das alte geschichtsträchtige kleine Städtchen Vianden - bis auf die Burg hoch wird geradelt - über Pflastersteinstrassen an altehrwürdigen Gebäuden vorbei und entlang der Our.
Bei schönstem Sonnenschein haben wir uns dann das Bierlein am Ufer der Our wohlverdient heute. Aber der kleine schlaue Kellner hat mir einen riesigen Trog Panache gebracht anstelle des bestellten kleinen Herrgöttli's......... So ein Lausebengel aber auch....
In Vianden angekommen - sonnig und warm
dann ist Arbeit angesagt
vorher
dichten
nachher
in Vianden - die Burg oder das Schloss
Schloss Vianden
Farbenpracht
Schloss Vianden andere Perspektive
Hoch über Vianden das Schloss
Vianden
Vianden
noch kurz in die Epicérie (Bier holen für Willi's Vorrat)
Vianden City
Café du Pont
und hier das kleine Bierlein heute
Tag 4 - Donnerstag (Auffahrt), 29.05.2025 - Vianden 2
Km gefahren: 88324 = 0
Wetter: bewölkt, zt sonnig
Übernachtung: Camping de l'Our (28€)
Ein schöner Morgen erwartet uns. Eine Radtour ist geplant: entlang des
radeln an der Our (Sauer)
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Flusses Our (Sauer), einmal Luxenburg, einmal Deutschland. So schlängelt sich der Radweg über die Grenze - Brücke hier, Brücke dort.
Das Wetter hält sich tapfer, es bleibt trocken und ist ideal zum Radeln. Wir machen zwischendurch einen Brunz- und Laufhalt für Momo, damit sie sich auch ein wenig bewegen kann.
Viele Motorradfahrer sind heute auf der Hauptstrasse unterwegs: hier ist ein beliebtes Ziel für die Biker, so wird uns erzählt von einem Einheimischen, der grad mit dem Mountainbike unterwegs ist.
Auf dem Rückweg kehren wir in das einzige Restaurant "Café du Lac" auf der Strecke ein, wo wir unseren heutigen Apéro mit Pommes geniessen.
Auf dem Camping ist es unterdessen voll und voller geworden - wird der Platz nun tatsächlich noch total besetzt sein?
Wir sind wirklich in einer Zeit hier, wo Kreti und Pleti sich ein Campingwochenende reinziehen will - Auffahrt halt - und wir mittendrin....
Wir sind umzingelt von vielen lustigen Campern: Büssli's, Zelte, Autos mit Dachzelten und vielen mehr - viele Hunde auf dem Platz - Momo freut's.
Wir lassen uns mal überraschen, wie es weitergeht - müssen wir doch den Platz morgen verlassen - weil er ab Freitag wieder reserviert ist.
Eines ist klar: wir sind lieber etwas einsamer und freier unterwegs als auf so vollen Campingplätzen. Lässt sich hier aber nicht ändern, da fast keine Stellplätze zur Verfügung stehen und wir uns halt ein ungeeignetes Datum für die hiesige Tour ausgesucht haben.
Wir geniessen noch einen gemütlichen Abend draussen - mit einem einfachen Znacht (Thonsalat, Gurken- und Rueblisalat mit geröstetem Brot) und einem feinen Käffchen mit einem Toggenburgerli-Gudeli obendrauf.
Es ist herrlich lange hell - sodass der Tag ellenlang zu sein scheint.
Geniessen wir einfach diese Zeit - "mir hend's jo so schön mitenand".
Viande Schloss
über die erste Brücke...
an der Sauer
Radweg an der Sauer mit viel Ginster
und weiter geht's nach dem Brunzhalt
der freundliche Radler gibt Auskunft
hier grad wieder in Deutschland
und schon wieder in Luxenburg - Stolzenburg
Stolzenburg
Stolzenburg
Stolzenburg
der kleine Apéro heute
so sieht's aus bei der Rückkehr vom Radeln
und später sind alle Plätze rundum belegt
unser Mömchen wird natürlich auch verwöhnt.....
Tag 5 - Freitag, 30.05.2025 - Vianden 3
Km gefahren: 88324 = 0
Wetter: wunderbar sonnig und warm
Übernachtung: Camping de l'Our (28€)
Wir fahren heute 200 m weit(er) - auf einen anderen Stellplatz auf dem
gleicher Camping, anderer Stellplatz - es wird bis am Abend auch hier voll
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Camping, der dann doch noch frei ist - für uns ok so, denn wir wollen über dieses Wochenende keinen neuen Campingplatz suchen gehen. Dafür ist das Wetter zu schön.
Willi will noch die Burg hier in Vianden besuchen - nicht nur hinauffahren sondern auch hineingehen. Dafür muss er dann Halt kurz Schlange stehen, bis er das Billet hat. Und hier kommt man nur ohne Hund hinein.
Momo und ich machen in der Zeit ein Sightseeing in Vianden. Wir sehen viele, sehr viele Biker durch das Städtchen knattern. Wir genehmigen uns ein Käffchen am Ufer des Our's und kommen ins Gespräch mit einer netten alten Dame, die sich neben uns platziert. Sie weiss einiges Interessantes über den Ort zu berichten- war sehr amüsant.
Dann radeln wir zwei (Momo und ich) wieder zum Pixxelchen zurück, machen noch eine Handwäsche, die super schnell trocknet bei dem schönen Wetter.
Willi kann sich in der Zeit gemütlich im Schloss umsehen und bringt einige schöne Foto's mit, die er im Inneren der Burg geschossen hat - alle sind zufrieden.
Jetzt wird einfach mal nichts gemacht, die Sonne und den Rest des Tages geniessen.
Wenn da nicht noch das Problem mit dem PC gewesen wäre:
mein E-Mail Anbieter ändert heute seinen Surfer und wenn die Emailkonten nicht angepasst werden, kommen ab sofort keine Mails mehr rein.
Und wer rettet mich mal wieder? Das ist der liebe Rolf von Wigger-Informatik - er hat von Pfeffikon aus alles reguliert - es funktioniert tadellos auf PC und auf dem Händi - das ist megasuper - vielen lieben Dank dafür Rolf.
So, nun geht's schon wieder langsam in die Haja - der Tag war lang und schön. Wir freuen uns auf Morgen. Gute Nacht.
Tag 6 - Samstag, 31.05.2025 - Vianden 4
Km gefahren: 88324 - 88397 = 73
Wetter: wunderbar sonnig, dann Gewitter
Übernachtung: Camping de l'Our (28€)
Route heute
Heute fahren wir mit dem Pixxel zuerst nach Diekirch, um einiges
im schönen Müllerthal - die Spürnase in Aktion
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
einzukaufen. Denn hier in Vianden gibt es keine "Läden", wo das möglich ist - nur einen Tankstellenshop mit sehr kleinem Angebot.
Danach geht's nach Berdorf, meinen Favoritenort hier in der Gegend. Von hier aus wollen wir eine Radtour und vor allem eine Wanderung in den wunderschön Wäldern des Müllerthales zu machen, auch genannt Luxenburgische Schweiz.
Wir finden einen schönen Parkplatz für den Pixxel direkt vor Berdorf, nehmen die Vello's und Radeln ein Stück, um auf den Rundwanderweg zu gelangen.
Es ist eine tolle beeindruckende Gegend - der Fussweg führt auf und ab durch felsiges Gebiet geschmückt mit Buchenwald in schönsten grünen Farben, die man sich denken kann. Herrlich.
Man (Frau) muss schon gut gucken, wo man die Füsse hinstellt zwischen all den Steinen und Felsvorsprüngen. Dann gibt's auch Abschnitte mit weichem gut riechendem Waldboden, wo auch Calla mit ihren Barfussschuhen gut treten kann.... (smile).
Nach diesem wunderschönen Fussmarsch, den auch Momo total lässig fand, roch es doch ständig nach irgendwelchen Fährten, die sie gerne verfolgt hätte. Also sie war von A - Z auf Volldampf voraus.
Zurück bei den Vello's, die wir bei einem schönen Bänkli im Wald parkiert haben, gibt es eine wohlverdiente Trink- und Sitzpause, bevor es dann per Vello noch nach Berdorf geht. Eine kleine Wandergruppe ist ganz fasziniert von Momo, die sich sehr lässig in ihrem Vellochörbli präsentiert und bewundert lässt.......
In Berdorf wollen wir uns unser tägliches Apérööli genehmigen, heute halt etwas später als sonst.
Unterdessen hat sich der Himmel von knallblau in dunkles wolkiges gewitterhaftes dunkelgrau verwandelt - steht wohl ein Gewitter an?
Also heisst es gasgeben, damit wir noch das Apérööli geniessen und trocken wieder zu Pixxel zurückkehren können.
Das klappt perfekt: in einem kleinen Beizli gibt's das heutige Bierli mit leckeren frischen knusprigen Pommes, bevor die ersten Tropfen dann auf die Sonnenschirme fallen. Zum Glück nur einige wenige, dann wendet sich das Gewitter noch kurz ab.
Wir kommen wirklich noch trockenen Fusses zum Pixxel zurück, können die Vello's auf den Velloträger laden und dann kommt der Regen doch noch. Huuuupserla, das war mal wieder gut berechnet - herrlich.
In Vianden zurück ist der Platz doch recht nass geworden, aber innert kurzer Zeit drück schon wieder die Sonne und es wird wieder angenehm warm.
Wir können "zuhause" noch schön chillen, bevor der heutige Koch (Calla) ein Risotto mit Steinpilzen zaubert, das dann kulinarisch den Tag abrundet.
Morgen geht die Reise weiter - Richtung Norden. Das ist so das einzige, was wir heute wissen. Also morgen mehr. Guet's Nächtle Ihr Lieben.
Tag 7 - Sonntag, 01.06.2025 - Vianden L - Monschau D
Km gefahren: 88397 - 88498 =101
Wetter: bewölkt, dann herrlich sonnig
Übernachtung: Stellplatz Monschau (12€)
Route heute
Uns verschlägt es heute nach Monschau, Deutschland. Das haben
Monschau
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
wir kurzfristig beschlossen - eine "Eingabe" und durchgezogen.
Ein nahegelegener Stellplatz ist vorhanden den wir anpeilen.
Monschau ist ein schmuckes, altes deutsches Städtchen an der Rur mit vielen schönen alten Riegelbauten.
Idyllische Fachwerkhäuser, regionale Spezialitäten, eine Burg und ein historischer Stadtkern – bei einem Spaziergang durch Monschau fühlt man sich gleich in eine andere Zeit versetzt. Kein Wunder, dass diese einzigartige Kulisse auch gerne in Filmen und Serien
verwendet wird.
Die Fahrt geht via Luxenburg, Belgien nach Deutschland, wir sind hier schliesslich im Dreiländereck Benelux.
Am Morgen regnete es noch leicht nach dem gestrigen Gewitter (in der Umgebung muss es extreme Niederschläge gegeben haben laut Aussagen der Einheimischen hier). Wir haben davon zum Glück nicht viel bemerkt, ausser dass die Gewässer ziemlich hoch daher kamen mit eher dunkelbraunem statt mit klarem Wasser.
In Monschau starten wir sogleich eine Runde mit den Flyern ins Zentrum, wo wir im ersten Lädeli einen hiesigen leckeren Feigensenf "poschten" - die Probe schmeckt vorzüglich. Lustige Schaufenster gibt's auch zu sehen.
Dann geht's zu Fuss durch diesen eindrücklichen Ort, der wirklich mit seinen schönen alten Gebäuden ins Auge sticht. Nach und nach füllt sich der Ort - scheinbar kommen hier viele Touristen hin und heute ist zudem Sonntag (sagt man). 
Langsam glaube ich, haben wir jeglichen Zeitbezug verloren, denn uns ist es egal, ob Sonntag, Montag oder Dienstag ist - bei uns ist jeder Tag ein Sonn(en)-Tag).
Wir setzen uns gemütlich in eines der vielen Café's, geniessen ein Käffchen und beobachten die Menschen, die hier vor unseren Augen durch die Gässchen schlendern - spannend und zum Fotografieren lustig....
Wieder auf dem Stellplatz zurück, können wir noch schön "Sonnenbaden" - die Vögel zwitschern - nur der dröhnende Lärm der vielen Bikes, die hier vorbeitöffen, übertönen die Vogelstimmen - anscheinend ist auch hier ein echtes Bikerparadies.....
Am Abend fahren wir nochmals runter ist ins Städtchen, um einen leckeren Kaffee als Tagesabschluss auf der Promenade an der Rur zu trinken - es ist einfach gemütlich und ein lustiger italienischer Kellner bedient uns vortrefflich. Ein schöner Tagesabschluss für heute. Danke für den überaus interessanten und freudvollen Tag.
Für Morgen hat Calla eine Blitzidee: davon aber morgen mehr......
(Für Insider sei gesagt: Cevat wohnt nicht weit weg von hier.....)
Gut's Nächtle Ihr Lieben.
Tag 8 - Montag, 02.06.2025 - Monschau D - Well am Leukermeer NL
Km gefahren: 88498 - 88714 = 215
Wetter: wechselhaft, bewölkt und sonnig
Übernachtung: Stellplatz Well aan het Leukermeer (20€)
Route heute
Wir fahren heute nach Mönchengladbach - Calla will Cevat besuchen.
Abendsonne in Well
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Gesagt, getan. Unangemeldet finden wir uns bei Cevat in seinem kleinen Kolloid-Labor wieder.
Sehr sehr freundlich werden wir empfangen, Cevat und Wolfgang Heinrich Lange sind vorort und arbeiten an der Dunkelfelddiagnostik.
Cevat bietet uns sogleich einen Begrüssungstrunk von Kolloiden an und ich kann mich dann mit Cevat kurz und spontan austauschen. Alles sehr spannend.
Lithium ist leider noch immer nicht da, das wäre ja ein bisschen meine Hoffnung gewesen. Müssen wir halt noch ein wenig gedulden.
Ebenfalls lässt der Frequenzgenerator auf sich warten.
Cevat gibt mir dann 2 Flaschen Lithium mit, die er bereits versuchsweise hergestellt hat - das ist super und vorab mal ein Probelauf. Bin gespannt, ob es eine Auswirkung zeigt.
Vielen lieben Dank dafür - ihr seid ein tolles Team. Auch Momo fühlte sich wohl und hat sich bei allen sogleich beliebt gemacht - sie kann das ja sehr gut...
So, nach diesem aussergewöhnlichen Zwischentstop geht's jetzt weiter. Heinsberg (Tagebau Garzweiler) ist das nächste Willi-Ziel. Dieser "Tatort" liegt nahe bei Mönchengladbach, und da wir eh hier sind, wollte sich Willi diese Stelle gerne mal in Natura ansehen.
Hier sind riesige Baugruben vom Braunkohle-Abbau. Das sieht wuchtig aus und ähnelt eher einer Mondlandschaft. Dafür wurden hier Dörfer weggebeamt und nun liegen diese riesigen Flächen einfach brach. Eigentlich ein sehr trister Anblick.
Und weiter geht die Reise - Richtung Nederland. In der Ortschaft Well am Leukermeer finden wir einen wunderschönen Stellplatz, der umrundet ist mit farbenfrohen Korn- und Mohnblumen. Hier stehen nur wenige Camper und wir haben einen tollen sonnigen Platz. 
Dieser Tag war irgendwie sehr intensiv - deshalb chillen wir ein wenig und lassen es uns auf dem ruhigen Platz gut gehen. Bis lange am Abend scheint die Sonne und wir können Holland von der besten Seite erneut erleben. Herrlich.
bei Cevat
Kolloide werden produziert
die Kolloide können auch bunt
Generatoren und Stäbe
ein schönes Motto
im Heinsberger Gebiet
Vogelperspektive Aushebung
sogar der Autobahnbau wurde rückgebaut....
ein fast verlassenes Dorf - soll reanimiert werden
in Will Stellplatz Leuken
Blick aus dem Fenster zu den Pferden
auch hier bunt
und bunter
einfach schön
passt doch zu Bünter
und hier sitzt de bunte Bünter (smile) natürlich mit Mömchen
Tag 9 - Dienstag, 03.06.2025 - Well-Leuken - Steenderen
Km gefahren: 88714 - 88799 = 85
Wetter: wechselhaft, bewölkt und sonnig
Übernachtung: Stellplatz Steenderen (18€)
Route heute
Bei bestem Wetter und nach einer wunderbar ruhigen Nacht in Will führt
Doesburg Hoofdplein
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
uns der Weg heute überland via Goch - Hau - Kleve - Emmerich - s'Heervord - Didam - nach Doesburg.
Da wir alles auf Nebenstrassen fahren und vielerorts 30Kmh angesagt ist, kommen wir nur langsam voran. Dafür können wir die schöne idyllische Landschaft geniessen. Hier sind grosse Gutshöfe mit weitläufigen Ländereien und riesigen Acker- und Gemüsefelder zu bestaunen.
Das Wetter zeigt sich von der besten Seite und so sieht alles wirklich malerisch aus.
Das kleine Städtchen Doesburg, mittendrin in diese Landschaft, in der Provinz Gelderland, ist unser erstes Ziel heute.
Wir parken den Pixxel beim kleinen Hafen an der Ijssel und durchqueren den Ort zu Fuss, denn wir brauchen noch einige Geh-Einheiten - auch Mömchen darf sich noch ein wenig die Beinchen vertreten.
Wir durchqueren Doesburg, schauen uns die alten Gebäude an und nach dem obligaten Bierchen in einem gut besuchten Beizli in gemütlicher Runde kehren wir zum Pixxel zurück und fahren weiter. Denn unsere ausgewähltee Übernachtungsstätte liegt noch etwa 12 Kilometer weiter nördlich in Steenderen.
Wiederum eine tolle Wahl: ein unglaublich guter Stellplatz erwartet uns in dem kleinen Dorf Steenderen. Alles vorhanden, was das Herz begehrt: best gepflegte Toiletten, Duschen, Waschmaschine, wunderbare Stellplätze und grad noch super Einkaufsmöglichkeiten Vorort - und das alles für 18€ pro Nacht, W-Lan inbegriffen. Und für Momo's hat es einen grossen eingezäunten Platz, wo sich die Hundi's frei bewegen können. Tiptop. Das sucht mal wieder seinesgleichen.
Nach der erneut sehr leckeren Pfannen-Pizza (Rezept von Just Touring mit Giuls und Markus) und einem kühlen Bierchen lassen wir den Abend ausklingen. Es ist windstill und warm - wir können draussen höckle und auch diesen Abend noch schön geniessen. Hartelijk Dank.
Brücke über den Rhein in Emmerich
Rhein bei Emmerich
Doesburg
Doesburg
Doesburg
Doesburg - die Flagge ist übrigens die von Doesburg....
Bier Foto Experiment zum ersten
zum zweiten
zum dritten
Momo genau am richtigen Ort gepfundet
Doesburg Hafen
Landschaft unterwegs
unterwegs
Stellplatz Steenderen
Stellplatz Steenderen
Pfannen Pizza
und es kommt noch der Glacé-Mann vorbei
Moma het no en Bienenstich auf der Nase -
ein Fall für Silber-Kolloid -sie weiss, dass es sofort hilft und hält schön äne.........
Tag 10 - Mittwoch, 04.06.2025 - Steenderen - Bourtange
Km gefahren: 88799 - 88951 = 152
Wetter: wechselhaft, bewölkt und sonnig
Übernachtung: Stellplatz Bourtange (21€)
Route heute
Steenderen adee - wir fahren's weiter - Richtung Provinz Groningen.
erster Einduck von der Festung Bourtange
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Endziel Bourtange. Die Reise geht heute via: Zutphen-Eefde-Gorssel-Joppe-Epse-Deventer-Wesepe-Raalte-Lemelerfeld-Ommen-Hardenberg-Couvorden-Emmen-Mousselkanal-Mussel-Jipsinbourtange-Jipsinghuizen-Bourtange.
Viele Namen, die auch Calla nicht kannte (bisher). Die tönen eher chinesisch.....
Die Fahrt war wunderbar - Holland ist hier wenig besiedelt und wir durchqueren eine voll schöne Landschaft, und wegen eines "Ver-Fahrens" des Piloten wird uns das absolut idyllische Holland in voller Pracht vorgeführt - ich find's herrlich und geniesse es, als Beifahrerin alles genau betrachten zu können - Danke lieber William für dieses unfreiwillige Zückerchen.....
In Deventer wollten wir eigentlich eine Stadtbesichtigung machen, war leider parkiertechnisch etwas schwierig. Und da es begann zu regnen, wollten wir nicht mit den Vello's los.
Also fahren wir weiter bis Ommen, wo wir dann einen kurzweiligen Zwischenhalt einschalten können. Perfekter Parkplatz fast mitten im Ort, von wo aus wir zu Fuss des Städtchen erreichen.
Wiederum ein schöner Rundgang, und wie könnte es auch anders sein, mit einem kleinen Apéro im Zentrum.
Lekker biertje met Bitterballen en Patat. Dat ist toch wel altijd een Stuiverjte waard......
Dann nehmen wir noch den Rest der Strecke unter die Räder und erreichen den wirklich sehr idyllischen Camping t'Plathiuz in Bourtange mitten in Bäumen und Wiesen. Herrlich - und ein freies Plätzchen für uns ist auch verfügbar.
Wir sind sofort eingerichtet und gehen vorab schon mal zu Fuss los, um die berühmte Festung mal von aussen zu besichtigen. Sie ist fussläufig keine 10 Minuten vom Stellplatz entfernt.
Richtig erkunden tun wir diese Festung aber erst Morgen, denn heute ist es schon zu spät dafür geworden.
In einem der beiden Restaurants im Festungsgelände konsumieren noch etwas Kleines - denn wir wollen heute Abend nicht mehr selber kochen (smile) - und eine kleine gelderse Mosterdsoup reicht für heute völlig aus.
het gelderse Mosterdsoupje
Das war mal wieder ein kurzweiliger Reise-Tag - Leute, das ist einfach schön. Wir sind immer wieder verblüfft und dankbar für diese grossen und kleinen Abenteur, die wir mit unserem Pixxelchen erleben dürfen.
Wij verheugen ons alweer op de nieuwe dag morgen. Wel te rusten allemaal.
unterwegs Provinz Gronigen
mit vielen Pferden und grossen Weiden
In Ommen
Fotoshoot Food
ein etwas kurliges "Pferd" in Ommen
lustige Begegnung - Katze auf dem Buckel
Alte Windmühle Ommen - zugemüllt mit Betonblöcken......
Ommen altehrenwert
unterwegs Richtung Bourtange
unsere heutiger Uebernachtungsort
ein enBootsstellplatz gibt's hier auch
Festungskanal Bourtange
was gibt's gutes?
Bourtange altes Backsteinbeizli
Bourtange Entrée
Momo im Wärterhäuschen
Tag 11 - Donnerstag, 05.06.2025 - Bourtange - Westerwijtwerd
Km gefahren: 88951 - 89014 = 63
Wetter: wechselhaft, regnerisch und sonnig
Übernachtung: Stellplatz Westerwijtwerd (20€)
Route heute
Heute morgen besuchen wir nochmals die Festung Bourtange - diesmal
damals und heute: Kanonen
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
hat es einige Besucher mehr als gestern. Wir machen den ganzen Rundgang in Bourtange über den grossen Wall zu Fuss und besichtigen auch in einige Häuser von Innen. Ein nederlands Kopje Coffie zum Abschluss schmeckt prima. 
Dann fahren wir weiter in Richtung Norden bis zum Stellplatz unserer Wahl für die Pfingsttage. Das ist der Camperplaats in Winterwijkswerd - perfekt sieht er aus und wir werden sehr freundlich begrüsst vom Stellplatzbetreiber. Alles unkompliziert und wir haben ein feines Plätzchen zu unserer Verfügung.
Willi stellt als erstes den Hag für Momo auf und dann kommt ein heftiger Regenschauer. Also nutzen wir diese Zeit, einige Pläne zu schmieden, bevor wir dann die Vello's satteln und die Umgebung kurz erkunden. Im "PLUS" kaufen wir noch ein Brötli und einige Kleinigkeiten ein.
Herrlich, hier zu radeln - tolle Gegend mit vielen wunderschönen Bäumen und offenen Feldern und Wiesland - alles schön eben und es radelt sich wie von selbst...
Wir freuen uns auf einige friedliche "Stehtage" hier in Westerwijdwerd - von hier aus können wir so einige sehenswerte Orte im Groningerland per Vello besichtigen und in die Hauptstadt Groningen reinfahren, um ev. am Samstag den grossen Wochenmarkt zu besuchen. Lassen wir es auf uns zu kommen.
tot ziens Bourtange Camping
welcom Bourtange Festing
Entréé
mooie molen
on de dijk
met het water rondom
canoniers
in het karsenwinkelte
in het tehuis van vroeger
uitgang Bourtange
wij gaan verder
unterwegs heute
welocm Westerwijkwerd
Willi ist zufrieden
en dann komen de koeien e de zon
LKW in der Bisquitfabrik im Nachbardorf
Tag 12 - Freitag, 06.06.2025 - Westerwijtwerd 2
Km gefahren: 89014 = 0
Wetter: wechselhaft, regnerisch und sonnig
Übernachtung: Camperplaats Westerwijtwerd (20€)
Route heute Vello's
Da das Wetter heute etwas launisch ist, warten wir den richtigen Zeitpunkt
Radtour Provinz Groningen
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
für die geplante Radtour stoisch ab. Immer wieder kommt am Morgen ein Regenschauer - doch dann wird's besser.
Willi hat eine schöne Route ausgewählt, um einige kleine Orte in der Umgebung zu besichtigen.
Die Orte heissen:
Westerweitwerd, Boerdam, Fraamklap, Onderdendam, Winsum, Obergum, Ranum, Bafflo, Rasquert, Breee, Warffum, Rottum, Kantens, Toornwerd, Middelstum.
Der Wind weht zünftig und wir müssen schon recht in die Pedalen treten, da der erste Teil der Tour gegen den Wind verläuft.
In Winsum gibt es unsern berühmten Apérohalt, wir sagen dem trotzdem so, obwohl es ja schon 13.45 Uhr geworden ist.
Wir sitzen am Kanal im "Eetcafé" - es gibt ein Käffchen mit Appeltaart für Willi und für mich nostalgische feine "Bitterballen".....
Die Fahrt führt über weite grüne Ebenen, durch schöne Laubbaum-Wälder und schnuggelige ruhige kleine Orte und wenn wir Rückenwind haben, radelt's fast von alleine. Insgesamt radeln wir heute 40 Kilometer.
"Zuhause" auf dem Camperplaats kommt die Sonne, sodass wir noch draussen höcklen können, bevor ein erneuter Schauer uns ins trockene Womo treibt Schöä isches gsii - wiiter so.
Tag 13 - Samstag, 07.06.2025 - Westerwijtwerd 3
Km gefahren: 89014 - 89130 = 116
Wetter: wechselhaft, regnerisch
Übernachtung: Camperplaats Westerwijtwerd (20€)
Route heute
Heute fahren wir mit dem Pixxel nach Groningen zum Fischmarkt. Es soll
heute etwas feucht am Groninger Fischmarkt
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
heute immer wieder regnen, deshalb wollen wir nicht mit den Vello's los. Das ist eine gute Entscheidung - denn wir wären pflätschnass geworden wenn wir den Weg nach Groningen geradelt wären......
Wir dürfen freundlicherweise in Groningen bei einer grossen Scania Garage parken, nehmen für den Weg in die City die Vello's vom Pixxeln und radeln in der Stadt bis zum Markt.
Hier müssen wir extrem aufpassen, denn die Niederländer flitzen mit ihren lustigen Vello's wie die "Ver-rückten" vor- hinter- neben- uns vorbei - das geht hier ratz fatz- hier ist Vorischt geboten - fliegende Holländer halt.....
Der Markt ist relativ klein, es gibt Fisch-, Käse- und Gemüsestände und es werden noch einige Blumen feilgehalten.
Kaas, lekkere nederlandse Kaas
Da wir noch nicht gefrühstückt haben, kehren wir beim starken Regen ein voor een ontbijt - leckere Coffie mit einem Bretzel. Dann touren wir noch so gut es geht in der Altstadt rum, bis der nächste Regenschauer kommt.
Dann geht's zurück zum Pixxel und die Vello's werden wieder aufgeladen.
Wir nutzen diesen nassen Tag, um noch eine Tour mit dem Pixxel in der Provinz Groningen zu machen, via Appingendam bis ans Eemser-Delta an den nördlichsten Punkt von Holland - het nederlandse Nordkaap.
In Appingendam machen wir ein kleines Sightseeing und können uns bei Sonnenschein die berühmten "hängenden Küchen" ansehen. Appingendam ist dafür "berühmt" - lustig.
Appingendam mit hängenden Küchen
In Eemshaven durchqueren wir ein Windradgebiet und den Hafen, von wo man nach Borkum schippern kann. Es ist windig nass und kühl, aber das hält uns nicht davon ab, uns kurz an die Küste zu begeben um einen Blick auf die "Nordsee" zu erhaschen.
Blick bei Eemshaven auf die Nordsee
Unsere Tour heute ist kuul im wahrsten Sinne des Wortes: wir hätten nicht gedacht, dass wir unsere warmen Jacken noch so gut nutzen können - smile -7. Juni mit 14 Grad ist nicht gerade sommerlike.....
Die heutige schöne Runde ergibt doch 110 km Wegstrecke, die sich gelohnt haben, denn bei diesem wechselhaften Wetter war das die beste Idee, um uns zu bewegen und etwas von der schönen Gegend zu sehen.
Zurück auf dem Stellplatz kocht Willi eine passende heisse leckere deftige Suppe, die wir rübisstübis wegputzen - herrlich heiss und nahrhaft - es riecht wunderbar im Pixxelchen.
Tag 14 - Sonntag, 08.06.2025 - Westerwijtwerd 4
Km gefahren: 89130 = 0
Wetter: wechselhaft regnerisch
Übernachtung: Camperplaats Westerwijtwerd (20€)
Der heutige Tag wird durch die Regensegmente geprägt:
Halt in Stedum bei den bäumigen Mammutbäumen
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
wir entschleunigen den Start in den Tag, indem wir wieder den passenden Zeitpunkt herauskristallisieren um eine Radtour in der Umgebung zu starten. Und der ist erst so um den Mittag herum.
Wir haben ein goldenes Händchen und finden ein regenfreies Zeitfenster sogar mit Sonnenschein. - Und so fahren wir los bis zu dem kleinen Ort Stedum, das sich idyllisch und sehr ländlich präsentiert - sehr freundlich und einladend. Eine riesige Kirche inmitten des Dorfes dominiert das Dorf. Und wunderbar schöne Bäume, unter anderen urweltliche Mammutbäume präsentieren sich uns - sehr eindrucksvoll.
Dann: der Blick in den Himmel gibt uns zu verstehen, wir sollten mal rasch "heimwärts" radeln. Dies tun wir und kommen bis Middelstum, wo wir das romantische Kaffeehaus Mendels mit Bäckereimuseum entdecken und unseren täglichen Apérohalt nachholen - trotz dunkler Wolken.....
Das herrliche Käffchen mit Gebäck wird serviert - herrlich.
Ob es uns gut geht? Ja, es geht uns sehr gut und wir geniessen das verzuckerte Holland im Norden mit echten Naschereien, die etwelche Glückhormone verbreiten - wir können sogar noch im Gartenrestaurant sitzen bei wärmendem Sonnenschein. Ja, wenn Engel radeln, leuchtet der Himmel, offenbar auch in Nederland.
Auf jedefall kommen wir trocken nach Hause und lassen dann die nachkommenden immer wiederkehrenden Regenschauer genüsslich auf's Pixxeldach prasseln. Das tönt zum Teil sehr heftig, aber schön am Schärme macht das ja gar nichts....
Wir geben die Hoffnung auf Besserung des Groningerischen Klima's (grins) nicht auf - Morgen ist auch noch ein Tag - Sonne ist manifestiert.
Tag 15 - Montag, 09.06.2025 - Westerwijtwerd 4
Km gefahren: 89130 = 0
Wetter: wechselhaft, dann trocken und sonnig
Übernachtung: Camperplaats Westerwijtwerd (20€)
Ein blauer Himmel erfreut unseren ersten Augenblick heute Morgen.
in het woonkamerkcaffée in Westerweikwerd
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Vielversprechend. Kurz darauf schwitzen schon wieder die überhitzten Wolken und verteilen ihren Schweiss über uns.... (So verrücktes Zeugs wird gerade derzeit verbreitet...)
Nein, es rägelet einfach ein wenig, bis es dann aufhellt und wir die letzte kleine Velorunde in dieser schönen Umgebung der Provinz Groningen starten können - es ist halt total schnuggelig hier rundum.
Zuerst schauen wir uns die kleine Kirche in Westerwijtwerd an. Alle Kirchen hier sind hier mit tollen Parks, Gewässer und grandiosen Bäumen umgeben - die Bauweise ist sehr schlicht, aber die Natur rundum macht die Kirchen echt wertvoll und sehenswert.
Wir radeln weiter nach Middelstum - hier hat Willi eine "nicht mehr vorhandene" Burg, die in einem 80jährigen Krieg zerstört und geplündert wurde, entdeckt - das heisst den Ort, wo sie mal gestanden hat.
Das ist die EWSUM-Burg.
Hier ist heute ein schöner Kraftort mit vielen Blumen, uralten Linden und einem Gewässer, das die Burg einmal umgeben hat.
Die Sonne zeigt sich und wir laden uns selber zu einem Käffchen in einem der alten Gebäude auf dem Gelände ein, wo jetzt ein kleines Gasthaus ist. Es ist sehr lauschig hier - friedlich und ruhig. Man merkt hier gar nichts davon, dass heute ein Feiertag sein soll: Pfingstmontag.
Wir radeln noch ein Stück weiter nach Kantens, ein kleines Dörfchen, wo ebenfalls eine der vielen Kirchen zu sehen ist.
Da sich nun der Wind bemerkbar macht und dunkle Wolken aufziehen, kürzen wir die Route ab und kehren via nach Middelstum wieder nach Westerweitwerd zurück.
Denn hier ist noch ein kleines "Wohnzimmerkaffee", das wir unbedingt noch besuchen wollen. Es ist einzigartig und weil wir ja morgen weiterreisen, muss das unbedingt noch sein.
In einem kleinen Privathaus hat man vor über 50 Jahren dieses Wohnzimmercafé eröffnet und es wird immer noch weitergeführt und erfreut viele Besucher dieser Gegend - unter anderem also auch uns.
So ist der Tag auch schon bald wieder rum - wir nutzen noch diesen schönen Abend, um unser "5-tägiges Zuhause" in Westerwijtwerd auszukosten - duschen, waschen, Wasser füllen und nochli Sonne tanken.
Unser Reisemenu "Pfannenpizza" mit Resten aus dem Kühlschrank erfreut unseren Gaumen zum Tagesabschluss. Was will man (Frau) mehr?
PS: Der Rauch aus Kanada hat den Weg nicht bis nach Holland geschafft, ist wahrscheinlich in der Schweiz hängengeblieben.
Kirche Westerweitwerd
Kirche Westerweidwerd
Regenschauerhalt
Ewsum-Burg Middelstum einst
Ewsumburg jetzt
Burggarten Middelstum
Ewsumburggelände Middelstum
Burggarten Middelstum
Weissdornhag Middelstum
Burggasthaus Middelstum
Doppelallee Middelstum
Kirche Middelstum
Kirche Middelstum
Bodengrab Kirche Middelstum
Kirche Kantens
Wohnzimmerkaffee Westerweidwerd
von Innen
Mühle Westerweidwerd
verso Stromleitung
Sonnenuntergang über der Stromleitung
Panorama rückwärts
Zuhause Westerweirwerd
heutige Pfannenpizza
Tag 16 - Dienstag, 10.06.2025 - Westerwijtwerd - Dokkum
Km gefahren: 89130 - 89182 = 52
Wetter: windig und sonnig
Übernachtung: Stellplatz am Hafen Dokkum (14.40€)
Route heute:
Wir verlassen heut den schönen Stellplatz in Westerweitwerd und ziehen
Dokkum am Hafen
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
weiter in Richtung Noordoostfriesland. Während der Fahrt regnet es ab zu noch, doch dann wird es sichtlich besser. Via Lauwersoog, einem beliebten Ausflugsziel in der Provinz Groningen erreichen wir Dokkum, das bereits in der Provinz Friesland liegt. Hier erhaschen wir uns einen tollen Stellplatz am Hafen von Dokkum direkt am Wasser und vor uns liegen die kleinen und grösseren Jachten auf den Wasserstellplätzen.
Herrliches Bild, zumal der Himmel aufreisst und wieder mal blauer Himmel sichtbar wird.
Ein Fussmarsch durch das Städtchen Dokkum lockt, denn das Zentrum ist gut zu Fuss erreichbar. Uns gefällt es hier bestens und so lässt auch das heutige Auswärtskäffchen nicht lange auf sich warten.
Am Abend packt Willi die Lust zum Kochen und er zaubert eine wirklich superleckere Paella mit vorhandenem Gemüse aus unseren Vorräten, zwar ohne Safran, den man in Holland (Dokkum) einfach nicht kaufen kann, aber dafür mit Zitronensaft, der der Paella den absoluten Hammergeschmack verleiht.
Wir wollten eigentlich etwas für Morgen aufbewahren, aber daraus wird nix: die Pfanne wurde vollends leergegessen......
Wenn das mal kein gutes Zeichen ist und zudem ein schönes Lob für den Koch. Schmatzschatz.
Am Abend gibt's noch einen schönen Spazier dem Kanal entlang.
Momo immer dabei.
Tag 17 - Mittwoch, 11.06.2025 - Dokkum - Harlingen
Km gefahren: 89182 - 89238 = 56
Wetter: windstill und sonnig
Übernachtung: Camping de Zeehoeve (25€)
Route heute:
Heute ab Mittag endlich wiedermal stahlblauer Himmel und
am Morgen noch bewölkt: Dokkum Blick auf unseren schönen Stellplatz
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
angenehme Temperatur. Uns freut's. Wir besuchen am diesem schönen Morgen noch den kleinen Stadtmarkt in Dokkum, der heute stattfindet - echt leuk - klein aber fein. Vorallem wird hier Gemüse und Obst, zum Beispiel die neuen Kartoffeln aus dem sandigen Boden, die sehr lecker schmecken, verkauft. Süssigkeiten, Brot und Kleider gibt's natürlich auch.
Es wird Mittag, bis wir dann weiterfahren - fast schon schade, diesen freundlichen Ort Dokkum zu verlassen. Aber es zieht uns weiter.
Harlingen ist unser neues Ziel. Ein gefreute Fahrt führt uns durch die "Oostfries'se" Gegend, die wiederum mit grossen Agrarfeldern, schönen Hecken und Bäumen und sehr wenig Verkehr auffällt. Herrlich hier - da geht einem das Flachlandherz so richtig auf (Willi fehlen zwar die Berge, aber es gefällt ihm auch ...smile).
Vor Harlingen visieren wir einen Stellplatz an, der sehr gut benotet wird. Auf Anhieb gefällt der Platz nicht: mitten in Windrädern, ein Stellwerk und ein Bauareal gleich nebenan, und keine Bäume: keine gute Energie vorhanden - Calla sagt nein.
Gesagt getan: also fahren wir weiter - direkt nach Harlingen rein: der Stellplatz am Hafen passt auch nicht - sehr enge Plätze und übervoll - also weiter zur dritten Möglichkeit: den megaschönen Camping de Zeehoeve: der passt perfekt und ist erst noch ein ACSI-Platz - sehr freundlicher Empfang und toller Stellplatz. Eine weise Entscheidung.
Wir richten uns ein und bleiben heute einfach mal "zuhause". Etwas lesen, die Sonne geniessen und einen ruhigen Nachmittag hier geniessen.
Morgen geht's dann auf die Räder, um hier die bekannte Altstadt, den Hafen und die Umgebung zu erkunden - wir bleiben sicher zwei Nächte....
Gute Nacht Ihr Lieben - ich höre grad den Gugger: guggug guggug guggug....
Tag 18 - Donnerstag, 12.06.2025 - Harlingen 2
Km gefahren: 89238 = 0
Wetter: windig und sonnig
Übernachtung: Camping de Zeehoeve (25€)
Heute ist eine Radtour auf dem Programm. Nach dem morgendlichen
auf dem Damm von Harlingen nach Sexbierum
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Servicearbeiten im und um den Pixxel geht's los.
Es windet heftig, ist aber angenehm warm und sonnig. Wir fahren via Harlingen Hafen auf den Damm hinauf, wo wir diesen heftigen Wind ganz besonders intensiv spüren und den Hut gut halten müssen.
Diese Tour führt von Harlingen via Sexbierum (heisst wirklich so) nach Franeker und wieder zurück nach Harlingen und ist 33 Km Fahrtstrecke lang.
In Franeker parken wir die Räder und machen einen Fussmarsch durch den freundlich geschmückten Ort.
Es ist unterdessen schon 13.30 Uhr geworden und wir haben ein Dürstchen. Also gibt's den Apéro heute bei voll Sonnenschein auf dem Marktplatz von Franeker. Eine Brotzeit dazu und wir sind wieder gestärkt für die nächsten Kilomer.
Zurück auf dem Camping fahren wir die trotz Wind die Store runter, da es warm geworden ist und Willi gerne im Schatten etwas chillen will - und die Storen halt tiptop, sodass wir bis in die Abenstunden noch draussen agieren können. Herrlich - chli sünnele und die Seele baumeln lassen tut halt immer gut.
Die Tage sind so schön lang, das heisst es ist abends so lange hell, dass wir einfach nicht merken, dass die Zeit so voranschreitet - nicht ein Wunder, dass wir dann umso besser schlafen können.
Damm in Harlingen mit Blick aufs Waddenmeer
kleiner Hafen Harlingen
Hafen mit Schiffen für die Inseln TerSchelling und Vlieland
auch für Sporboote
Damm von Harlingen nach Sexbierum
es windet
die Haare stehen zu Berge
händ de d'Hüet....
weiter geht's auf dem windigen Damm
hier der Beweis - das Dorf heisst wirklich so
in Franeker
Franeker
Franeker Marktplatz
autofreier Bereich Franeker
Franeker
Bier in Franeker nicht in Sexbierum ......
Rathaus Franeker
Altes Zollgebäude Franeker
Tag 19 - Freitag, 13.06.2025 - Harlingen 3
Km gefahren: 89238 = 0
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Camping de Zeehoeve (25€)
Was für ein herrlicher Tag heute - Sonne pur und blue sky -
in Harlingen - mit schattenspenden/windschützenden Bäumen - clever
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Stadt Harlingen besuchen mit den Vello's - ein Käffchen - einige Foto's - zum Hafen - ein bisschen bummeln - kurz einkaufen im Jumbomarkt - einen feinen selbstgeschnippselten Salat mit Baguette geniessen - einfach chillen - Lüütli's beobachte - chli holländisch praaten - dat is werkelijk heerlijk en darvan gaan wij nu genieten - life op de camping.
Tag 20 - Samstag, 14.06.2025 - Harlingen - Julianadorp
Km gefahren: 89238 - 89315 = 77
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Mini Camping Wessels (28€)
Route heute
Nach einem frühmorgendlichen Gewitter (4 Uhr morgens) ist es wieder
Willi rüttelt am Vuurtoren "de lange Jaap"
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
schön und warm. Wir räumen unseren Stellplatz in Harlingen und fahren früh los, um den Standort nach Julianadorp Noordholland zu verlegen. Wir fahren also von Harlingen Friesland über den Afsluitdijk zwischen Ijsselmeer und Nordsee, der die beiden Teile Holland's verbindet.
Eine Fahrt mit vielen Umleitungen heute - dafür aber erreichen wir den neuen Stellplatz in Julianadorp gerade zur richtigen Zeit, um den besten der Plätze belegen zu dürfen: es herrscht ein grosser Andrang hier, aber Tiny Wessels, die Campingbetreiberin gibt uns den tollen Aussenplatz, der gerade frei geworden ist. So freundlich aber auch, und das ohne Reservierung - sie kennt uns noch vom letzten Besuch und freut sich, dass wir wiedergekommen sind. Wir natürlich auch.....
Bei Wind und Sonne richten wir uns ein, mit Hag für Momo - das geht ja wie der Blitz. Dann frümslen wir ein kleines Vesper mit Resten vom Vortag, bevor wir uns per Fahrrad auf eine kleine Rundtour in diesem wunderbaren Gebiet durch die Dünen machen. Von Julianadorp nach Huisduinen - den Helder zum Vuurtoren de lange Jaap. Herrlich hier - Strand, Meer, Wind wenig Leute - superschön. Von hier aus könnte man auf die Insel Texel mit der Fähren fahren. Die Insel kann man vom Ufer aus erkennen.
Wir lassen die Räder stehen und machen einen Fussmarsch über den schönen Strand. Es ist einfach wie eine andere Welt: es tut gut, die Meeresbrise zu spüren und den Eindruck zu haben, dass die Welt und das Leben einfach so schön sein kann. Abschalten und geniessen.
Bei der Rückfahrt kehren wir in einem Strandkaffee ein und gehen barfuss nochmals durch den Sand der Küste entlang. Momo trifft einige Hundekollegen, mit denen sie so richtig losrennen kann. Herrlich anzusehen, wie sich die Hunde verstehen und rumrennen können.
Willi rettet einige kleine Krebse, die mit der Flut an den Strand gespült worden sind und fötelet noch die vielen Mosselen, die hier in Hülle und Fülle zu sehen sind.
Wir kehren dann langsam zum Pixxel zurück, ist es doch schon wieder fast 20.00 Uhr geworden. Ein One-Pot-Spaghettigericht von Calla gezaubert mit frisch geriebenem Parmigiano erfreut unseren Gaumen - auch wieder: Rest weg.......
Alles in allem auch heute wieder ein wirklich schöner Tag für uns, der Körper, Geist und Seele erfreut hat. Ein grosses Dankeschön an wen auch immer - alles ist ein Geschenk und wir nehmen es dankbar an.
In diesem Sinne: wel te rusten en goede nacht aan allemaal.
Tag 21 - Sonntag, 15.06.2025 - Julianadorp 2
Km gefahren: 89315 = 0
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Mini Camping Wessels (28€)
Zweiter Tag auf dem Mini Camping Mariahoeve - einfach schön hier.
ein Rundgang abends am Strand Julianadorp
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Gemütlich Frühstücken, eine tolle Radtour, Fussmarsch am Strand, Kroquetten und Bitterballen unterwegs schnausen.
Abends nochmals ans Meer, es rauscht so schön, die Stimmung ist friedlich und die Sonne taucht langsam ab Richtung Horizont am Meer.
Es folgt die dritte Runde an'sMeer - dies ergibt den fantastischen Sonnenuntergang - eingefangen von Willi - einfach mega heute.
Und weil's grad so entspannt und friedlich ist , bleiben wir morgen auch noch hier - het is werkelijk absoluut heerlijk hier in Julianadorp.
Radtour zum Strand
herrliches Wetter
Meeresmystik
Radfahren am Damm Julianadorp
dann hat sich die Kette verselbständigt
William als Radmechaniker
dann geht's wieder
Blick in die Nordsee Julianadorp
dann Siesta "zuhause"
dann nochmals ans Meer Sonne schon weit unten
Momo immer dabei
Schätze im Sand
gestrandete Qualle
Willi am Meer
Willi und Momo am Meer
Anstieg zur Düne
Sandimpressionen
und dann noch der Sonnenuntergang ca. 22.00 Uhr
Tag 22 - Montag, 16.06.2025 - Julianadorp 3
Km gefahren: 89315 = 0
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Mini Camping Wessels (28€)
Noch so ein fantastischer Tag - daran kann man sich gewöhnen -
auf unserer Radtour - Callantsoog
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
ohne viel Worte heute:
Sonne, angenehmer Wind, Radfahren Julianadorp-Callantsoog, Strand, Meer, Kibbeling, Haring, nette Meschen, holländisches Käffchen, ein Eis vom Eismann, ein gemütliches Ambiente, Vogelgezwitscher - Harmonie und Freude. Das ergibt alles in allem einen wundervollen Auszeit-Tag im sich von der besten Seite präsentierenden Holland (Nederland).
Onse dank van harte ervoor.
Eine Möve als Kibbelingdieb haben wir auch noch erlebt - gut schauen, war lustig.
Morgenstimmung Julianadorp Camping
kurz noch die Ferienhäuschen fotografisch festhalten
durch die Dünen nach Callantsoog
ein grosses Schiff in einem kleinen Teich
Hochlandrinder in den holländischen Dünen?
Kibbeling und Haring bestellt - Möve lauert schon auf dem Dach...
Möve grad noch abwehren können.....
ist ihr nicht geglückt - alles noch da
diese diebische Möve war der Übeltäter
bei diesem Herrn gelingt der Diebstahl....
der antike Eiswagen
Abendstimmung Julianadorp Camping
Momo bekommt auch ihr frischgekochtes Essen
wie wir auch
nochmals an den Strand abends
21.59 Uhr sundown
Tag 23 - Dienstag, 17.06.2025 - Julianadorp - Hoorn am Markermeer
Km gefahren: 89315 - 89370 = 55
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Camperplaats aan de Haven Hoorn (23.50€)
Route heute
Unser Superplätzchen bei Mevrouw Tessel in Julianadorp aan Zee ist
Hoorn aan het Markermeer
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Geschichte - einer dieser Orte, wo wir gar nicht gerne weiterziehen - war einfach so schön hier.
Aber wie immer, wir wollen weiter - noch was sehen von Holland.
Unser heutiges Ziel ist die Kleinstadt Hoorn am Markermeer. Also von der Nordsee an eines der grossen Binnenseen in Holland.
Ein perfekter Stellplatz erwartet uns auch hier - stadtnahe und genug Platz, alles vorhanden, was es braucht mit Blick auf den Hafen.
Eingeparkt und schon geht der Rundgang bei besten Wetterverhältnissen los. Per Vello, wegen Momo. Das geht bedeutend rassiger, als wenn Momo spaziert und überall schnüffeln muss (smile).
Hoorn ist ein typisch holländisches Städtchen - ein grosser Hafen für Boote und Jachten und viele Segelschiffe. Hier kann man halt wunderbar auf dem Marker- und Ijsselmeer und den Kanälen schippern, natürlich bis an die Nordsee.
Wir durchqueren Hoorn von allen Seiten, bis wir uns in Café setzen, grad neben zwei Schweizer Mannen, die per Vello von Amsterdam nach Flensburg unterwegs sind. War lustig, haben wir doch noch praktisch keine schweizer Landsleute getroffen bisher....
Spielerei an einem spiegelnden Stand in der Stadt: nichts ist wie es scheint.... (interessante Postur und sehr dünne Beinchen.......)
Es ist herrliches Wetter und so ist der Stadtrundgang ein Vergnügen. Willi sucht dann noch einen Supermarkt auf, wo er Zutaten fürs heutige Znacht einkaufen will. Doch in diesem Ort ist dies gar nicht so einfach. Aber im Albert Hijn findet er dann doch, was er braucht: es gibt Riz Casimir. Sehr fein.
Der Stellplatz ist recht voll geworden, aber das stört gar nicht, alle haben genügend Platz - die sanitären Einrichtungen sind hier perfekt. Überall, wo auch Schiffe anlegen und übernachten können ist dies so - das haben wir als sehr positiv festgestelllt.
Der Tag ist lange - hell bis fast um 23.00 Uhr...... also haben wir noch viiiiiiieeeeeel Zeit für die "Büroarbeiten" - Gute Nacht allemiteinander - schlaft gut und träumt was Schönes.
Tag 24 - Mittwoch, 18.06.2025 - Hoorn - Amersfoort
Km gefahren: 89370 - 89460 = 90
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Freistehend in Leusden beim Sportplatz (0€)
Route heute
Von Hoorn geht es heute weiter südwärts nach Volendam / Edam.
De Volendamer's
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Bekannte Käsenamen und bekannte Orte. Wir umfahren Amsterdam via Schnellstrasse und kommen sehr gut voran.
Bei einer Käsemanufaktur und Klompenfabrik in Simonshoeve vor Volendam ist ein Stellplatz, wo wir den Pixxel parken und per Vello's nach Volendam reinradeln können.
Ein perfekter Plan heute, denn es ist wieder hammerhaftes Wetter und zum Radeln geradezu himmlisch. Fast ohne Wind gleiten wir wie von geisterhand gestossen nach Vollendam rein.
Ein wahrhaft touristischer Anblick bietet sich uns: eine typisch holländische gepflasterte Küstenstrasse mit vielen Booten und Jachten im Hafen und unzähligen Restaurant, eins am andern, präsentiert sich uns.
Geselliges Treiben mit vielen Touristen und interessanten Menschen, die da durch diese eine Strasse schlendern. Und überall wird was angeboten: von Kaffe und Kuchen, über Kleidern, Kibbeling, Fritten, Bier, Lunches, Souvenirs und vieles mehr. Ein kunterbuntes Treiben also in dieser bekannten Stadt, die auch wegen ihren schönen Trachten und Käseproduktion weltweit bekannt geworden ist.
Wir setzten uns gemütlich in ein Caffée und beobachten alle vorbeigehenden Besucher. Das ist so lustig und kurzweilig, dass wir fast die Zeit vergessenl....... Eine Dame fiel uns besonders auf: mit Burka eingelullt, Maske im Gesicht und Handi am Ohr..... auweia.......
Wir radeln wieder zurück zum Pixxel, besuchen die Klompenfabrik und den Käseladen, wo dann noch die Trachten- und Klompenbilder geschossen werden - hiiihiiii.
Jetzt fahren wir weiter zu unserem eigentlichen Tagesziel: nach Amersfoort.
Auf einem Freistehplatz beim Sportplatz in Leusden dürfen wir unentgeltlich stehen, und es ist erst noch megaschön und ruhig hier.
Jetzt noch eine kleine Erkundungstour durch Amersfoort, bevor wir dann morgen diese sehr bekannte und eindrucksvolle Stadt gründlich besichtigen werden.
Wouw, heute war ja mal wieder was los bei uns, irgendwie merkt man das am Abend - uns fallen fast die Äugelein zu....
Dann aber wird noch eine leckere Pfannenpizza gebastelt und Mömchen bekommt auch noch ihre wohlverdiente Mahlzeit. Alle sind zufrieden und ich behaupte mal, wir können sehr gut schlafen heute Nacht. Macht es auch so, Ihr Lieben, schlaft gut und träumt was Schönes.
Tag 25 - Donnerstag, 19.06.2025 - Amersfoort - Beusichem
Km gefahren: 89460 - 89494 = 34
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Camping Jachthaven Beusichem Betuwe (?)
Route heute
Am Morgen ab auf's Vello und die Erkundungsrunde nach Amersfoort
Das Alte Tor Amersfoort
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
beginnt. Es ist so lässig, bei diesem schönen Wetter so unbeschwert unterwegs sein zu dürfen und die Stadt Amersfoort bietet einiges an Sehenswertem.
Es sind noch nicht viele Leute unterwegs, deshalb können wir uns schön Zeit nehmen, alles etwas genauer anzuschauen.
Dann noch kurz etwas in dem schön eingerichteten Bioladen einkaufen (zb Eier vom Meier), ein Käffchen geniessen und den Rückweg zu Pixxel antreten.
Wir fahren weiter bis Austerlitz, wo wir uns die Pyramide von Austerlitz anschauen. Die Geschichte dazu kann man im Netz nachlesen.
Willi findet einfach überall so überraschende Punkte, die ihn geschichtlich interessieren - bin immer wieder baff....
Nach dem Fussmarsch rund um diesen Pyramidenhügel geht's dann weiter in Richtung Culemborg, wo wir zwischen Culemborg und Wijk bij Durstede in Beusichem einen kleinen Campingplatz avisieren, der direkt am Fluss de Lek liegt.
Die überaus freundliche Betreiberin des Platzes weist uns einen perfekten schönen Stellplatz zu, auf dem wir zwei Nächte stehen können. Supersach.
Wir machen heute nix mehr - der Platz lädt zum sönnele, plegere und einfach sein ein.
Im nahe gelegenen Restaurant t'Veerhuis genehmigen wir uns am Abend gemütlich ein kleines Versperlein mit einem kühlen Bier, bevor wir mit dem Nixtun weiterfahren. Ist das ein Lebtag? Wouw, ja das ist heel erg leuk zo. Kan graag zu doorgaan........
Morgenstund auf dem Stellplatz
Vello's satteln für die Stadtrundfahrt
Stadtmauer Amersfoort
Gracht
Kerkplein
Kerk
Hoofdgracht
der Turm überall sichtbar
Beyenkorf
ein netter Herr mit Blumen.....
Fietsen dürfen alles in NL
Feld voller Riesen-Wiesenkerbel
parken in Austerlitzer Woudenburg
hier steht ein 50jähriger Ford-Camper......
Weg zur Pyramide Austerlitz
Pyramide Austerlitz
chli blödele - Momo und Willi
Fähre nach Beusichem über den Fluss de Lek
Auf dem schönen Camping Beusichem Jachthafen
heutes Plätzli Camping beusichem
Mömchen macht es vor: sönnele
Blick aus dem Schlafzimmer
abends Blick aus dem Wohnzimmerfenster
life am Fluss de Lek
Tag 26 - Freitag, 20.06.2025 - Beusichem 2
Km gefahren: 89494 = 0
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Camping Jachthaven Beusichem Betuwe (?)
Velo-Route heute
Heute ist eine Radtour rundum Beusichem geplant. Bei besten
een leuke weerzien met Kees en Carla in Culemborg
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Wetterbedingungen geht's um 10.15 Uhr los - um 17.00 Uhr sind wir wieder @home. Ein langer Ausflug also.....
Zuerst geht's nach Wijk bij Durstede mit einer Fährenüberfahrt über die Lek. Ein süsses kleines Provinzstädtchen präsentiert sich uns, mit einer alten Windmühle, einer alten Burg und einer alten Ruine - Willi findet sie einfache alle diese magischen Punkte ......
Weiter führt der Weg, wieder mit einer Fährenüberfahrt, nach Buren, einem sehr kleineren historischen Ort, wo die königliche Familie einst heimisch war (Huiz van Oranje). Einige sehr schön erhalten Bauwerke sind hier noch Zeitzeugen dieser Epoche.
Der nächste Ort ist das kleine Städchen Culemborg. Alle diese Orte liegen in Gelderland in de Betuwe. Hier wird sehr viel Obst angebaut, die Obstplantagen sehen en passant.
Der ganze Weg, den wir heute radeln, sind natürlich beste "Fietsrouten", die durch diese schöne grüne Landschaft mit vielen Bäumen und Hecken führen. Aufpassen ist aber schon angesagt - die Niederländer sind nicht gerade langsam unterwegs mit ihren Fietsen und Bromern.
In Culemburg hat Calla ein Rendevouz eingefädelt: Hier lebt ein langjähriger Freund der Familie, mit dem Calla noch immer in Kontakt ist. Und so wie Calla ist, hat sie ihn einfach kurzfristig spontan kontaktiert. Und siehe da, so wie die freundlichen Holländer eben sind, hakt Kees sofort ein und wir treffen uns in Culemborg auf dem geselligen Marktplatz. Megafreudhaaaaaa.
Bei einem Käffchen haben wir uns viel zu erzählen, auf deutsch und auf holländisch, sodass Willi auch etwas davon verstehen kann.
Anschliessen macht Kees noch eine kleine Besichtigungstour mit uns durch sein Städtchen Culemborg. Das war interessant und schön.
Was für eine herzliche und erfreuliche Begegnung war das denn: unverhofft, spontan und einfach schön. Super, dass das so noch möglich ist. Danke dir lieber Kees. Gerne wieder, nächstes mal vielleicht in der Schweiz?
Nun noch kurz etwas kleines einkaufen für's Znacht im Albert Heijn und dann die letzten Kilometer nach Hause noch in Angriff nehmen: ergibt es doch heute 42 km an der Zahl. Sportlich.
Momo hat auch super mitgehalten, ist das alles doch sehr anstrengen für sie - sie rollt sich am Abend schnarcheld in ihr Körbchen. Bist halt ein Superhundi, gäll Momo.
warten auf die Fähre ab Beusichem
Wijk bij Durstede
Wijk
de Bakker
Wijk
Wijk
Wijk
Amsterdamer Rijnkanal
Buren
ehem. Waisenhaus Büren
Molen Buren
auch hier hat's noch Kanonen
in Culemborg
warten auf Kees
Stadtrundgang mit Kees
tot ziens Kees - een ander keertje
auf der Heimfahrt - Kühe auf der Fahrbahn
zuhause hats neue (Hunde)nachbarn gegeben
Tag 27 - Samstag, 21.06.2025 - Beusichem3
Km gefahren: 89494 = 0
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Camping Jachthaven Beusichem Betuwe (?)
Am Morgen entscheiden wir: wir bleiben noch einen Tag hier. Das Wetter
ein lachender Ardenner beim Pferdemarkt in Beusichem
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
zu gut und zu schade zum Fahren. Besser vor Ort einfach geniessen.
Zudem ist heute in Beusichem ein Pferdemarkt, das darf gar nicht verpasst werden.
Es stellt sich heraus, dass es eine Pferdeschau ist, denn Pferde werden hier und heute offiziell keine verkauft, sondern beureteilt.
Also nach dem Frühstück sofort auf's Rad schwingen und nach Beusichem City reinradeln - 2.5 km. Hier findet dieser Markt (Schau) statt.
Schon überall Rossbommeln und der feine Pferdegeruch zu riechen: mmmmhhhh.
Die Vorführungen sind in vollem Gange und wir können edle Warmblutpferde, Ponies, Tinker und Ardenner bewundern. Die Vorführenden sind sehr stolz auf ihre perfekt vorgestellten und gepflegten Tiere - schon bald sind die ersten Sieger erkoren.
Im Dorf findet anschliessend noch eine Kirmes statt mit allerlei Bahnen, Spielen und Buden. Ganz gesellig, für uns dann doch etwas zu laut.
Wir kehren zum CP zurück und ziehen uns den wunderschönen Tag rein mit lesen, beobachten, etwas schnausen und natürlich bei einem kühlen Bierchen, das Willi gestern noch in weiser Voraussicht eingekauft hat.
Es ist ein reges Treiben hier bei unserem Stellplatz, viele Wochenendaufenthalter fahren mit ihren Schiffli und Booten auf die Lek hinaus - sehr interessant und schön zu beobachten.
Am Abend können wir ellenlang noch draussen verbringen, denn im Pixxel ist es ziemlich warm geworden heute, aber am kühlen Windchen draussen lässt es sich einfach wunderbar aushalten....
Wir sitzen also immer noch draussen - hihiiii - und es ist schon bald wieder Mitternacht.....
heute etwas Pferde-affin
ein Tinker schön frisiert
auch der Schweif schön eingezöpflet
alle schön gezöpflet
Ardenner von hinten
dick(e) Hinte(r)n
liebenswert vorne
Spezialfahrer als Zuschauer
die Zuschauer
Momo als kritische Beobachterin
die Jury
hier ein Sieger
ein Knuffelchen (zwar ohne Preis, dafür soo lieb)
hier noch ein Sieger
abends spät am Pe-ce "schaffe" ........
Tag 28 - Sonntag, 22.06.2025 - Beusichem - Barle-Nassau
Km gefahren: 89494 - 89588 = 0
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Parkplatz Barle-Nassau (gratis)
Route heute
Tot ziens Beusichem - schön war's hier. Jetzt fahren weiter - schon wieder
Festungsstadt Heusden Brabant
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
in Richtung Norden, etwas näher in Richtung Heimat.
Wir machen einen Zwischenhalt in Heusden Brabant, wo wir diese Festungsstadt besuchen. Ähnlich wie Bourtange, nur leider nicht mit so viel Charisma wie in Bourtange. Schön angelegt mit den Sternenkanälen, aber der Ort Heusden ist nicht autofrei, sodass man die schönen Gassen und Häuser gar nicht richtig erkennen kann. Sehr schade. Für ein Käffchen in einer sehr schönen Bäckerei reicht die Zeit allemal.
Der nächste Halt ist in Barle-Nassau geplant. Aber da kommt der Ort "Dongen" dazwischen, entdeckt unterwegs auf einer Verkehrstafel. Klar, dass jetzt ein Abstecher dahin unvermeidbar ist - Carla van Dongen will nach "Dongen". Sofort reisst der Chauffeur Willi das Ruder rum und visiert den Ort an.
Kleines Fotoshooting bei der Ortstafel Dongen
und ein Käffchen im Centrum. Der Ort reisst uns (mich) nicht vom Sockel. Dongen ist ein einfacher Provinzort in Brabant, der nach meiner Einschätzung nicht besonders sehenswert ist. Ausser: in diesem Ort sind fünf Kirchen - das ist ja schon mal nicht schlecht. Da bleibt bestimmt mindestens eine Kirche im Dorf.......
Es springt aber meinerseits leider kein Funke rüber - nichtsdestotrotz schön, mal hier gewesen zu sein.
Die Fahrt geht weiter bis Barle Nassau, ein Ort, der durch seine kreuz-und quere-Grenze mitten durch den Ort eine gewisse Berühmtheit erlangt hat.
Willi hat einen passenden Parkplatz ausfindig gemacht, wo wir auch übernachten können.
Von hier aus durchqueren wir dieses Städtchen und sind einmal in Holland, und beim nächsten Schritt wieder in Belgien - und dies wohl zig mal heute.
Sehr witzige aber sehr sinnbefreite Grenzlegung - warum auch immer.....
Wir finden einige Punkte, wo diese Markierungen auf der Strasse sichtbar sind, zb: der Hauseingang in Holland, der Rest des Hauses in Belgien....
Oder: ein Stuhl des Restaurants in Holland, der andere Stuhl in Belgien.
So nun ist es Zeit für einen Schlummerbecher im "Eetcaffée" bei unserem Parkplatz, bevor es dann langsam etwas abkühlt und wir in die Haya gehen können. Wir träumen heute wahrscheinlich belgisch und holländisch durcheinander - grenzübergreifend......
Goede nacht allemaal.
Und jetzt parkiert doch grad noch so ein netter Belgier seinen PKW direkt vor unserer Pixxelnase, sodass wir schwerlich morgen rausfahren können - was für ein netter Zeitgenosse - es hat noch viele freie Plätze für PKW's....
Zum Glück sind wir die perfekten Lösungsfinder........
zu Fuss zur Festung Heusden
Heusden
Heusden
Heusden
schnuckelige Bäckerei Heusden
tolles Bild im Schaufenster
Momo meets Collega
Dongen
van Dongen
Dongen
eine der 5 Kirchen Dongen
unser Uebernachtungsplatz in Barle-Nassau
Stadthaus Barle-Naussau
grenzüberschreitende Momo
ein Fuss Holland-der andere Fuss Belgien
Calla sitzt in Holland....
ein alter Schulbus
Schlummertrunk im Eetcafée
Willi zahlt....
Tag 29 - Montag, 23.06.2025 - Barle-Nassau - Tongeren - Hamoir
Km gefahren: 89588 - 89751 = 163
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Campingcarpark Hamoir (14.00 €)
Route heute
Es windet am Morgen - wir fahren weiter nach Tongeren in Belgien. Diese
Tongeren - die riesige Kathedrale im Centrum
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
belgische Gegend (Vlaanderen) ist nicht besonders schön. Welch ein Unterschied zu den schönen Niederlanden.
Hier herrscht überall ein wenig Chaos, nichts ist gepflegt und die Strassen sind grottenschlecht. Wir kommen fast nicht vom Fleck, überall noch Umleitungen, die uns das Vorankommen erschweren. Das Städtchen Tongeren überzeugt nicht wirklich - es ist zwar schön anzusehen, aber nicht sehr gemütlich - wir sind halt verwöhnt von den schönen, sauberen, adretten und malerischen niederländischen Stätdchen.....
Auf der Weiterfahrt von Tongeren zum heutigen Stellplatz queren wir noch die Stadt Liège, wo wir ein kleines Pechlein hatten.
Da diese Stadt auch ziemlich unaufgeräumt (um nicht zu sagen schmutzig) ist, flog uns beim Fahren ein grosses Stück Papier mit Plastik, das auf der Strasse herumflog, unter den Pixxel und blieb in einem Keilriemen stecken.
Es ratterte heftig. Da aber sehr viel Verkehr herrschte, konnten wir nicht gleich anhalten - später schaute dann Willi nach und stellt fest, dass wir 
noch weiterfahren können bis zum heutigen Stellplatz in Hamoir.
Nun stehen wir hier in Hamoir im französichen Teil von Belgien, wo die Gegend wieder viel freundlicher und sauberer daherkommt.
Der Stellplatz ist super gehört zur Organisation Campingcarpark, der sehr viele gute Stellplätze vor allem in Frankreich unterhält. Perfekter Ort, alles tippitoppi.
Willi legt sich unter den Pixxel und sieht nun, dass ein Keilriemen beschädigt ist. Also müssen wir morgen eine Werkstatt aufsuchen, um diesen zu ersetzen. Sollte eigentlich machbar sein.
Willi hat schon eine Garage ausfindig gemacht.
Ein freundlicher Holländer schaut noch bei uns vorbei, der gesehen hat, dass Willi am Pixxel herummacht und bietet Unterstützung an - er bringt ein Schnäpschen mit (getarnt in einer Motorenölflasche) und es gibt ein lustiges Gespräch.
Der Abend präsentiert sich wiederum herrlich, wir geniessen noch die Sonne und die langen schönen Abendstunden.
Tag 30 - Dienstag, 24.06.2025 - Hamoir - Durbuy - Herbeumont
Km gefahren: 89751 - 89858 = 107
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Campingcarpark Herbeumont(15.00 €)
Route heute
Die Sonne scheint ins Schlafzimmer -das macht das Aufstehen leicht.
Durbuy Belgique Ardennen
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Wir taken es easy, frühstücken gemütlich bis wir dann unseren Pixxel-Garagisten kontaktieren. Er hat Willi's Email gelesen und rät uns, nicht mit beschädigtem Keilriemen weiterzufahren. Keilriemen ersetzen lassen und gut ist. Das machen wir.
Wir peilen einen Garagisten in der Nähe von Durbuy an (ca. 15km) und fahren da einfach vor. Wir erklären den wortkargen Mannen auf flämisch-französisch, was wir möchten. Die beraten kurz und nach 2 Stunden Wartezeit (Keilriemen organisieren) können wir unseren Pixxel wieder aus der Werkstatt rausfahren: es ist vollbracht - der Keilriemen ersetzt - top - für kleines Geld kann ich euch sagen. Da lag ein Trinkgeld voll drin. Wir sind gottefroh und dankbar, dass das so unspektakulär einfach erledigt werden konnte.
Nun fahren wir nach Durbuy rein, parken den Pixxel (wir finden hier immer tolle Parkplätze, wo wir den Pixxel unbeaufsichtigt sorgenlos stehen lassen können) und gehen zu Fuss in diesen sehenswerten Ort: das kleinste Städtchen Belgiens (sagt man...). Es präsentiert sich von der besten Seite, so auch das Käffchen und das Durbuy-Bier: Preisrekord auf dieser Reise für Bier und Kaffee...... Ist hier Belgien ein ebensoteures Pflaster wie unsere Schweiz?????? Wenn man die Benzinpreise vergleicht: ja, ist es.
So, nun nach wieder vielen unvorhergesehenen und vorgesehenen Ereignissen heute, wird der ausgewählte Schlafplatz angesteuert: der Campingcarpark Herbeumont. Wieder ein absolutes Highlight von einem Platz, sauber, gepflegt und trotz schon vieler Womo's vor Ort haben wir einen Topstellplatz. Nochmals die Sonne am Abend reinziehen, bevor es unter die Pixxeldusche geht - schöne Abkühlung und Erfrischung.
noch die netten Holländer verabschieden
Toilette leeren (Willi macht das immer)
Pixxel Keilriemen ersetzen
Pixxel einwenig Aufgebockt
Durbuy
Durbuy
Durbuy
Durbuy
Durbuy
Durbuy
Durbuy
im Beizli
mit dem "köstlichen" Bier....
ein Cinquecento beim Tanken gesehen....
Stellplatz in Herbeumont
Willi und Momo drehen noch ne Runde
und machen Drohnenbilder
Herbeumont Ardennen
Stellplatz von oben
Tag 31 - Mittwoch, 25.06.2025 - Herbeumont - Charmes Mouselle
Km gefahren: 89858 - 90083 = 225
Wetter: sonnig und heiss
Übernachtung: Campingcarpark Charme (16.00 €)
Route heute
Ein Fahrtag heute - von Herbeumont nach Charmes via Thionville, Metz, Nancy.
ohne Worte - heisser Nachmittag
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Ist ja sozusagen unsere Hausstrecke - smile. Es geht gut voran - ohne Halt bis Charmes. Es ist sehr warm geworden und der nördliche Erfrischungswind fehlt hier halt.
In Charmes parkieren wir flugs ein in einen schönen Platz, alle mit Blick auf die Mousselle und bleiben da schön im Schatten eines grossen Ahornbaumes - ein fauler Nachmittag, angepasst an die Temperatur.
Gekocht wird auch nicht, Resteverwertung aus dem Kühlschrank reicht völlig aus - und Wasser aus unserer Wasserbar ist momentan auch das allerbeste - nicht mal ein Apérohalt haben wir heute eingelegt - das werden wir uns ab jetzt sowieso wieder abgewöhnen - grins..........
Gutes warmes Nächtle euch Lieben alle.......
Apropos :es könnte noch ein Gewitterchen kommen.......
Tag 32 - Donnerstag, 26.06.2025 - Charmes - Saignelégier
Km gefahren: 90083 - 90287 = 204
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Camping Saignelégier (ohne Strom) (40.- CHF) hoppla
Route heute
Heute fahren wir schnurstracks nach Saignelégier. Wieder ohne Halt. Das
lueg emool wie schön im Jura
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Wetter ist gut, etwas abgekühlt, also sehr angenehm.
In Saignelégier fahren wir auf den schönen Waldcamping, wo wir auch schon einmal nach der Reise in die Bretagne waren, als Abschluss sozusagen. Wir suchen uns ein passendes Plätzchen aus und geniessen hier nochmals die Ruhe und das schöne Vogelgezwitscher. Der Ort ist wirklich sehr mystisch, jeder hat noch eine Feuerstelle vor dem Wohnmobil oder Caravan zur Verfügung, und Holz gibt es auch dazu. Das wussten wir und das hat uns sehr gut gefallen.
Der Campingbetreiber hat das wahrscheinlich auch gemerkt, dass dieser Platz Zuspruch findet und hat seit dem letzten Jahr die Preise von Fr. 28.- pro Nacht auf Fr. 40.- pro Nacht erhöht, Strom gibt es hier aber nicht.
Auch das Holz war vorher noch im Preis inbegriffen, jetzt kostet ein Kessel voll Holz Fr. 12.-. Wir finden das etwas extrem, aber es funktioniert offenbar.....
Wir radeln kurz ins Dorf, um dort eine echte St. Galler Bratwurst und ein knuspriges Schweizer Brot zu kaufen - denn wir freuen uns auf's Grillieren und auf das Knusperbrot.
Das Feuer wird entfacht , aber das Holz ist so feucht, dass nur eine riesige Rauchwolke entsteht statt schöne Glut. Wir bringen es dann doch noch fertig, die Wurst einigermassen essbar zu grillieren - hiiiiihiii wir riechen selber wie eine Rauchwurst..........
Danach gibts noch ne schöne Vellorunde - die Gegend hier ist megaschön, zum Wandern, zum Reiten, zum Radeln, zum Pilze sammeln (wenn es denn noch welche hat.....). Danach bleiben wir noch lange draussen und geniessen den friedlichen Ort hier - denn schön ist es hier allemal.
CH-Grenze in Sicht
viele schöne neue Tunnels
wieder idr Schwiiz
Camping Saignelégier
Versuch ein Feuer zu entfachen = viel Rauch
hier sieht's Feuerchen ja noch gut aus
wunderbare Landschaft
Hier steht: Le Sapin: ouvert
Hier steht: Le Sapin: fermé - überall verkehrte Welt?
aber schön sieht's aus
welche Idylle
Abends vor'm Pixxelchen
Tag 33 - Freitag, 27.06.2025 - Saignelégier - Le Bémont
Km gefahren: 900287 = 90294 = 7
Wetter: sonnig und warm
Übernachtung: Le Bémont en Nature (28.- CHF)
Route heute
So, wir ziehen noch eine Station weiter: an unser kleines Lieblingsplätzen in
Kuschelstunde mit Momo und Guschteli
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
der freien Natur - Le Bémont - zwischen Tannen und Kühen - das ist in der Schweiz sonst eher selten möglich. Da wir den heutigen Tag noch so richtig schön als Abschlusstag unserer schönen Benelux-Reise ausklingen lassen wollen, ist dies der allerbeste und lauschigste Ort dazu.
Wir kennen diesen Insiderplatz schon länger, sind auch schon hier gewesen, mit dem Pixxel 2 - damals waren wir ganz alleine hier - heute haben doch einige andere "Camperfüchse" diesen Ort entdeckt. Macht nichts, es ist genug Platz da. Wir stehen autark - das passt.
Gucken wir mal, was der Tag noch so Schönes für uns bereit hält.
Eine Velorunde: wir wollen in's Hameau, ein kleines Restaurant mitten in den Weiden: es ist leider momentan geschlossen, man kann es mieten...
Dann radeln wir halt weiter zum Voyageur: das ist zwar offen, es gibt aber nur ein Getränk, erst ab 19.00 Uhr warme Küche. Grins. Was ist auch los hier im Jura? Es ist Freitag, supertolles Wetter und keine Gäste in dem einst blühenden Restaurant.
Wir radeln fröhlich weiter - dann halt nach Hause: die Spaghetti schmecken eeh viel besser bei Willi als im Restaurant.
Gut, haben wir den Pixxel schon eingezäunt mit dem Momo-Zaun, denn jetzt kommen schon die ersten Kühe und Guschterli's daher - die dürfen hier nachts frei rumlaufen. Ein Gebimmel und Gedrängel - die Tiere sind sehr neugierig aber total lieb. Es gibt noch eine kleine Kuschelei zwischen Momo und einem besonders mutigen Guschteli - sehr süss.
Tag 34 - Samstag, 28.06.2025 - Le Bémont - Oberkulm
Km gefahren: 90294 - 90417 = 123
Wetter: sonnig und warm bis heiss
Übernachtung: @home
Route heute
Tatsächlich: heute geht's heimwärts. Wir verlassen den idyllischen Ort Le
im Reh in Herbetswil
[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]
Bémont und fahren ziemlich direkt Richtung Wynental. Willi nimmt aber, wie könnte es anders sein, noch eine kleine Abkürzung: von Tramelan fährt er direkt durch einen "Engpass" nach Gänsbrunnen, eng im wahrsten Sinne des Wortes. So können wir den Umweg über Moutier umgehen. Zum Glück kommt uns auf der ganzen Strecke nur ein Vellofahrer entgegen, ansonsten es doch recht knifflig hätte werden können....
Aber alles gut gegangen, sehr schöne Strecke durch Wald und Flur, auf und ab bis Gänsbrunnen. Von hier an gehts zügig weiter.
In Herbetswil legen wir einen Halt ein: im Reh kehren wir noch als würdiger Reiseabschluss gemütlich ein. Das Reh hat einen schönen Parkplatz für den Pixxel im Schatten und für uns ein schönes Plätzchen im Gartenrestaurant. Frau Dorothea Müller kennt uns und bedient wie immer sehr freundlich. Und Willi ist hier halt in seiner "alten" Heimat. Ein kühles Getränk und ein Salat schmecken bei den heutigen Temperaturen bestens.
Nun der nächste Teil der Strecke noch nach Hallwil, wo wir unseren stark verschmutzten Pixxel noch pikfein reinigen und polieren wollen. Das passt bestens - der Putzplatz wird soeben frei und wir können loslegen.
So jetzt ist schon die halbe Arbeit des Tages erledigt und wir kommen wohlbehalten und zufrieden in unserem Domizil @home in Oberkulm an.
Gäll William und Momo, es isch eifach wieder mol herrlich gsii euises Reisli - das mache mir glii wieder.
Vielen herzlichen Dank an alle, die uns immer unterstützen, dass wir solche Reisen überhaupt machen können. Schliesslich ist das nicht selbstverständlich - wir wissen und schätzen das ganz enorm.