Tag 1 - Sonntag, 01.09.2024 - Oberkulm -Donaueschingen
Km gefahren: 78204 - 78313 = 109
Wetter: angenehm warm
Stellplatz: Sportplatz Donaueschingen, sehr schön
unsere Route heute
Ja, nun geht's heute tatsächlich los. Alles wieder gepackt und parat für die
die Quelle der Donau
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Reise. Heute wollen wir in Donaueschingen die Quelle der Donau ansehen, die hier im freundlichen Städtchen zu finden ist. Wir fahren auf den schönen Stellplatz beim Sportplatz Donaueschingen, sehr stadtnah.
Hier finden auch die bekannten donaueschinger Pferdesporttage statt auf einem riesigen Areal mit vielen grossen Bäumen, die alles schön beschatten. (Leider hat dieser Anlass bereits vor zwei Wochen stattgefunden.)
Kaum eingerichtet nehmen wir die Vello's und radeln ins Städtchen. Zuerst noch rasch zum Bäcker, der für uns noch ein frisches Brot bereithält.
Die sogenannte Donau-Quelle liegt nahe dem bekannten Stadtpark - gut zugänglich.
Auszug aus Wikipedia: Nach allgemeiner Auffassung entsteht die Donau ein wenig östlich des Zentrums von Donaueschingen durch den Zusammenfluss der zwei Quellflüsse Brigach und Breg.
Ein Merkspruch hierzu lautet: „Brigach und Breg bringen die Donau zuweg.“
Als Donauquelle werden jedoch auch mindestens zwei echte Quellen bezeichnet; symbolisch die des Donaubachs in Donaueschingen und hydrologisch die des größeren Quellflusses Breg an der Martinskapelle bei Furtwangen.
Das, was wir hier heute sehen, ist also nicht genau die Quelle der Donau, sondern ab hier heisst sie DONAU.
Eigenlicht schon witzig, aber so wird es uns halt verkauft. Wir beschliessen, morgen noch nach Furtwangen zu fahren, um dort den echten Ursprung der Donau zu sehen und zu spüren (ev. mit Füssebaden hihiiii). Schliesslich ist das ja unser Reiseziel (smile).
Donaueschingen zeigt sich uns sehr anschaulich - freundlich und nett. Hier gibt es das bekannte Fürstenbergbier (Brauerei mitten in dem Städtchen).
Also kehren wir im Hotel Fürstenberg ein und kosten dieses perlende Brauwasser.
Alsdann geniessen wir den angenehmen Abend mit gesprächigen Womo-Nachbarn - gemütlich und lauschig. Willi kocht noch Risotto - lecker.
Also der erste Reisetag entpuppt sich schon mal als Volltreffer in Sachen Stellplatz - der ist wirklich super und erst noch kostenlos. (Schweiz, bitte sich ein Beispiel nehmen.....).
Danke für alle Inputs an den best Reiseleiter ever...... gäll liebe William-schmatz.
Dieses Weekend fand noch das Womo-Treffen vom Wohnmobilland in Interlaken statt - schön warm - über 200 Teilnehmer - uiuiui - siehe Foto
Anfahrt Donaueschingen
Areal Fürstenberg
Stellplatz Donaueschingen
Pixxelchen schön im Schatten
Quelle Donau in Donaueschingen
von oben gesehen
Donauquellwasser?
Donaueschingen
Hotel Fürstenberg
Donaubrücke
erstes Mal Füessli baden in der schönen blauen Donau....
Kathedrale Donaueschingen
am Tempel der Donau
Schloss Donaueschingen
Zusammenfluss Breg und Brigach
Areal Pferdesporttage
war etwas wehmütig - Erinnerungen.......
Womotreff Interlaken - dicht an dicht.... uiuiuiui und schön warm.....
Tag 2 - Montag, 02.09.2024 - Donaueschingen - Fürtwangen - Donaueschingen
Km gefahren: 78313 - 78387 = 74
Wetter: bewölkt, warm
Stellplatz: Sportplatz Donaueschingen
unsere Route heute
Nach dem nächtlichen Gewitter und heftigen Regen ist es am Morgen
an der Donauquelle Breg in Fürtwangen - welche Quelle ist wohl die echte?
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wieder trocken und warm. Etwas feucht überall - aber kein Regen mehr.
Bevor wir abfahren, sehen wir einen Vogelsch... auf der Pixxelfrontscheibe. Dieser wird professionell mit dem Putzfuxx weggeputzt. Willi trocknet die Scheibe mit dem Fensterabzieher nach und plupp machts und der nette Vogel kackt gleich nochmals auf die schon wieder saubere Scheibe.
Wir grinsen nur und putzen es gleich wieder weg - aber der Vogel (Taube) hat noch nicht fertig und ein dritter Kack landet auf der frisch gesäuberten Frontscheibe - also wird sie ein drittes Mal gereinigt und Carla setzt nun den Pixxel einige Meter zurück - weg vom Popo der Taube - war echt lustig.
Wir haben die Taube noch fotografiert, wie sie auf dem Ast über dem Pixxel sitzt.....
Wir wollen heute nach Fürtwangen fahren, um dort die Ur-Quelle der Breg zu besuchen. Dieser Ort ist wunderschön gelegen bei einem absolut empfehlenswerten Gasthaus namens Kolmenhof-Donauquelle.
Da die Zufahrt etwas eng zu sein scheint, lassen wir den Pixxel auf einem netten kleinen Parkplatz in Fürtwangen stehen und radeln mit den Vello's den Berg hinauf zur Passhöhe. Es ist ein Supertag für einen solchen Ausflug und wir geniessen diese schöne Gegend hier sehr.
Wir radeln zuerst noch zum Günterfelsen mitten in einem sehr mystischen Wald, wo eine Ansammlung von riesigen Granitblöcken mitten im bemoosten Wald zu finden ist. Eine tolle Stimmung in diesem einzigartigen Waldstück.
Danach fahren wir zum Kulmenhof zurück, wo wir nun also die Urquelle der Brig und schlussendlich auch der Donau vorfinden.
Der ultimative Wassertest wird (Calla mit dem PPM-Messgerät) gemacht und es zeigt sich, dass auch hier das Wasser noch rein und klar ist, wie es eigentlich überall sein sollte. Ein kühlendes Fussbad wird von Momo und Carla auch genommen. Nur Willi's Füsse bleiben trocken.... smile.
Dann meldet sich ein kleiner Gluscht und wir genehmigen uns einen kleinen Vesper in Form von schmackhaftem Salat und frischen Forellenfilets. Wir sitzen draussen auf der heimligen Terrasse und es ist richtig gemütlich und friedvoll hier.
Hier beim Restaurant ist auch ein kleiner netter Stellplatz, den wir also mit dem Pixxel gut hätten erreichen können - aber wir wollen uns ja auch noch ein wenig bewegen, also ist Vellofahren immer eine gute Option.
(Dieser kleine Stellplatz muss man sich merken für ein nächstes Mal).
Wir beschliessen am Ende des Nachmittags, doch wieder nach Donaueschingen zum Stellplatz zurückzukehren, weil es uns dort sehr gut gefallen hat und wir eh wieder in diese Richtung zurückfahren müssen für die weitere Fahrt der Donau entlang.
Unsere Stellplatz-Nachbarn von gestern sind auch noch da und die freut's auf jedenfall, dass wir nochmals eintrudeln. Wir versinken sofort in interessante Womo-Gespräche mit regem Austausch. Wir können noch lange draussen sitzen und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Mega.
Morgenspazier im Donaueschinger Kurpark
Vogelkacke wird.......
........zum dritten mal heute abgewaschen.....
hier der Uebeltäter
Parkplatz in Fürtwangen
Anfahrt Urquelle Donau Kolmenhof
auf der Passhöhe.......
......ist auch die Wasserscheide Donau-Rhein
Günther Granitfelsen
Günther Granitfelsen
Mystischer Mooswald
beim Kolmenhof
an und in der Urquelle Donau
Messung Wasserwert
nur Willi's füsse bleiben trocken......
Iphonemakro
im Kolmenhof Fürtwangen
Talfahrt zurück zum Pixxel
Womo-Gespräche auf dem Stellplatz Donaueschingen
Tag 3 - Dienstag, 03.09.2024 - Donaueschingen - Beuron
Km gefahren: 78387 - 78447 = 60
Wetter: bewölkt, warm
Stellplatz: Kloster Beuron an der Donau
unsere Route heute
Unser erstes Ziel heute ist die Versickerung der Donau bei Immendingen.
Donauversickerung bei Immendingen.
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Hier versickert der noch kleine Fluss Donau im Innern der Erde und kommt ca.12 Km weiter unten bei Tuttlingen wieder zum Vorschein.
Mit dem Pixxel fahren wir nach Immendingen, wo wir den Pixxel parken und dann mit den Vello's zur Versickerungsstelle radeln können.
Das Wetter ist super und wir finden diese Versickerungsstelle problemlos. Die Donau ist dann einfach mal weg. Ein leeres Flussbett sehen wir an dieser Stelle.
Wir kehren zu Pixxel zurück und gehen zu Fuss noch von der anderen Seite an diese Versickerungsstelle heran. Hier ist ein Phänomen, dass die Donau hier wie in einem Strudel in die Erde versickert und von der anderen Seite wie verkehrt fliesst. Spannend.
Im kleinen Bikerbeizli bei Parkplatz kehren wir noch kurz ein und treffen auf unsere Womo-Nachbarn von Donaueschingen - die Welt ist halt klein.....
Dann geht's weiter nach Beuron auf unseren heutigen Uebernachtungsplatz. Nach kurzem Rast im Pixxel geht's gleich weiter mit den Flyern der Donau entlang nach Fridingen - das sind dann so insgesamt knapp 30 Km zum Radeln. Wir halten ab zu an um ein paar Fotos zu machen und in Fridingen kaufen wir noch ein Brödali und Willi eine Wurst für den Wurstsalat am Abend.
Als wir zurück im Pixxel sind, wird sofort eine kühle Dusche genommen. Tut gut. Ein kleines Znacht wird auf unserem schönen grossen Stellplatz ghäberlet und dann merken wir, dass wir doch schon fast bettparat wären..... heute geht's bestimmt etwas eher in die Haya als sonst so. Ich sag schon mal guets nächtle und danke für den schönen Tag.
Tag 4- Mittwoch, 04.09.2024 - Beuron 2
Km gefahren: 78447 - 78447 = 0
Wetter: bewölkt, sonnig, warm
Stellplatz: Kloster Beuron
Wir bleiben noch einen Tag hier. Wir wollen noch etwas radeln heute.
Hausen an der Donau
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Der Wetterbericht verweist auf Regen am Nachmittag. Deshalb nutzen wir den schönen Morgen aus für die nächste Radtour in Richtung Sigmaringen. Es ist so easy auf diesen gut ausgebauten Radwegen der Donau entlang zu fahren.
Wir begegnen auch heute wieder einigen Radlern, die bepackt mit Velotaschen und Zelten unterwegs sind. Wahrscheinlich fahren die die organisierte Route in Etappen der Donau entlang - wer weiss, wie weit? Man könnte bis ans schwarze Meer fahren..........
Heute sind alle Beizli entlang unserer Strecke leider wegen zu geschlossen. Aber was soll's. Wir wissen uns schon zu helfen.
"Zuhause" in Beuron ist das kleine Bikerbeizli namens Drahtesel heute offen und so machen wir aus der Not eine Tugend und kehren erst am Ende unserer heutigen Tour ein. Ein lustiges, gut besuchtes Café, wo die tägliche Bierration getankt werden kann - grins - sehr gemütlich hier.
So geht auch dieser Tag langsam zur Neige - mit Chillen auf dem Stellplatz und mit Sonnenschein bis am Abend. Irgendwo donnert es zwar, aber das geht auch heute wieder an uns vorbei - es bleibt trocken.
Beuron früh am Morgen
Ein "Wandergesell" und Momo
Richtung Sigmaringen
Momo wach und aufmerksam
Foto machen....
und gezoomt
Naturpark Donau
Enten auf der Donau
und eine Brennessel mit Samen und neuem Trieb....
Drohne über Beuron
Das grosse Klostergebäude Beuron
Momo ist müde.....
und hier noch müder..... gute Nacht
Tag 5 - Donnerstag, 05.09.2024 - Beuron - Messkirch - Bad Buchau Federsee
Km gefahren: 78447 - 78518 = 71
Wetter: bewölkt, sonnig, warm, am Abend ein Gewitter
Stellplatz: Bad Buchau am Federsee und Wackelwald
Wir fahren heute via Messkirch (kleiner Abstecher in den Campus Galli)
Hüpfender Willi im Wackelwald Federsee Bad Buchau
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nach Bad Buchau bei sommerlichen Wetterbedingungen.
Auf der Klosterbaustelle „Campus Galli“ entsteht Tag für Tag ein Stück Mittelalter: Handwerker und Ehrenamtliche schaffen mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts ein Kloster auf Grundlage des St.Galler Klosterplans. (wiki)
Im Campus Galli in Messkirch sind wir schon mal gewesen und so können wir den Fortschritt vielleicht sehen? Nein, viel verändert hat sich nicht, aber diese Stätte ist wirklich schön anzusehen und ist für die Besucher sehr freundlich gestaltet. Wir werden mit einer Linsensuppe und Met verköstigt - in den schönen Tonbechern schmeckte das Getränk top.
Anschliessend fahren wir weiter nach Bad Buchau auf den Stellplatz direkt beim Thermalbad und Kurpark. Wiederum ein sehr schön angelegter Stellplatz - fast schon romantisch im Grünen gelegen.
Zu Fuss marschieren wir dann an den bekannten Federsee, der "am Versanden" ist (also er verschwindet mehr und mehr) und somit eine Attraktion darstellt: kaum betritt man diesen Ort, so fängt der Boden auch schon an zu wackeln - wir hüpfen da etwas rum und der ganze Wald scheint ins Wackeln zu geraten. (Willi liefert dann noch ein Video dazu) Das ist echt witzig und eindrucksvoll. Wackelwald ist also ein sehr guter Name.
Video
Am Abend dann trifft uns ein kleines Gewitter, das kurz und bündig über Bad Buchau hinwegzieht und die Stauhitze etwas herunterdämmt. Ganz angenehm - so ist die Temperatur im Pixxel auch gleich schön angepasst und einer angenehmen Nachtruhe steht nichts mehr im Wege.
Abfahrt in Beuron
Messkirch Campus Galli
Schmiede
Schreiner
Bienenstöcke
ein Gespräch mit dem Steinmetz
Holzkirche Willi geht in die Kniee
Holzkirche
Baumstämme bearbeiten
Wolle wird verarbeitet
unser Mittagstisch
Töfflibuebe aus St. Gallen sind auch da.....
Stellplatz Bad Buchau
warum wackelt der Wald am Federsee?
im Wackelwald Federsee
Willi hüpft und hüpft-derBoden sinkt ab.....
unser Stellplatz im Kurpark Bad Buchau
dann das Gewitter mit Bltz
Gewitterwolken ziehen ab
Tag 6 - Freitag, 06.09.2024 - Bad Buchau Federsee 2
Km gefahren: 78518 = 0
Wetter: bewölkt, sonnig, warm
Stellplatz: Bad Buchau am Federsee
Heute radeln wir um den Federsee herum - also ziemlich grosszügig
Radtour rundum den Federsee
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drumherum - eine Rundfahrt von 16 km. Super schöne Radtour bei bestem Radlerwetter durch das schöne Naturschutzgebiet von Baden Würtemberg. Es ist flach wie in Holland (also super zum Radeln) und erholsam ruhig und friedlich. Diese Stimmung kommt so rüber, wenn man durch die weiten Auen und kleinen urigen Dörfer fährt.
In Oggelshausen kehren wir in - Nomen est Omen - der SONNE ein, wo wir freundlich und flott bedient werden. Super Haltestation hier. Wir geniessen den vorzüglichen Salatteller mit einem "Seelenweggle" und einem kühlen Bierli.
So können wir gestärkt weiterfahren nach Bad Buchau, wo wir noch eine Rundfahrt durch den kleinen Ort machen. Dieser Ort scheint fast nur aus Klinikgebäuden und Therapierzentren mit Thermen zu bestehen. Auch -zig Ferienwohnungen und Pensionen sind hier angesiedelt: heisst, hier wird "gekurt". Nicht zu vergessen der grosse gepflegte Kurpark.
Unser Stellplatz ist auch heute wieder volll - offenbar eine begehrte Adresse hier. Uns gefällt's auch und morgen früh (Betonung auf früh) wollen wir noch den Federseestieg begehen, der 1.5 km in den See hineinführt.
Schauen wir mal, wieviel von diesem legendären Federsee überhaupt noch übrig ist........
rundum den Federsee
Mooriges Gelände
Hanfanbau hier aktuell
ein freundlicher Storch
überall kleine Wasserwege
tolle Stimmung in der Moorlandschaft
Mo hat sich gewallt und stinkt: jetzt gibts ein Bad im Dorfbrunnen
Boxenstopp in Oggelshausen
so schön zu radeln hier
faszinierende Wolkenbilder
so gross war der Federsee einst
heute so: Drohne zeigt es.. 1.
2.
Bad Buchau
Abendstimmung Pixxelchen
Abendhimmel in Bad Buchau heute
Tag 7 - Samstag, 07.09.2024 - Bad Buchau - Schaiblishausen
Km gefahren: 78518 - 78598 = 80
Wetter: bewölkt, sonnig, warm
Stellplatz: beim Bauer Josef in Schaiblishausen
Nach dem Zmorge gehen wir also auf den Federseestieg. Ein Rundgang
auf der Heuneburg an der Donau
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von 3km über den Holzsteg in den Rest des Fedesrsee's. Bei prächtigem Sonnenschein ist das ein herrliches Morgenfitnesstraining für Mensch und Hund - Momo's Geburtstagsgeschenk. Momo wird heute schon 4 Jahre alt - time is running.
Zurück beim Pixxel wird zusammengeräumt - es geht heute weiter in Richtung Ulm, der Donau entlang.
Durch eine idyllische ländliche Landschaft (immer noch Baden Würtemberg) geht es zuerst nach Heuneburg. Dort hat Willi eine interessante Stätte entdeckt.
Zwischen Sigmaringen und Riedlingen thront direkt über der Donau in einer traumhaften Landschaft die Heuneburg, die älteste Stadt nördlich der Alpen.
Der Himmel präsentiert sich heute im reinsten Blau und zeigt uns diesen Ort im besten Licht. Ein zweiter Rundgang also heute auf der Heuneburg mit viel Freilauf für Momo macht durstig - ein Apérööli schafft Abhilfe.
Hier könnte man lange verweilen - es ist einfach megaschön hier.
Aber unser Tagesziel ist noch nicht erreicht und so geht's weiter zu unserem auserwählten Uebernachtungsplatz in Ehingen.
Der ist aber sehr enttäuschend sagen wir mal "unschön" - hier wollen wir nicht bleiben.
Kurzerhand kommt eine Eingebung und wir landen beim Bauer Josef in Schaiblishausen. Hier passt es wunderbar. Ein kleiner Stellplatz auf einem riesigen Bauernhof mit freier Platzwahl macht Freude. Hier passt alles.
Am Abend sind wir sogar zum Beisammensein eingeladen bei Lagerfeuer und interessanten Menschen (Camper), die wir in dieser Runde kennenlernen. Es wird sehr spät, darum klappt es heute nicht mehr, den Blogeintrag rechtzeitig zu erstellen. Dafür muss der frühe Morgen herhalten.
Also wiederum ein perfekter Tag gewesen heute - dafür wieder ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten lieben Menschen.
auf geht's zum Federseestieg
herrlicher Morgen
Dreamteam
Heuenburg
riesiger Parkplatz Heuenburg
neue alte Gebäude auf der Heuenburg
Drohnenansicht Heuenburg
so sah es einmal aus
Innenräume
Heuenburg
Rast auf der Heuenburg
Stellplatz beim Josef Schaiblishausen
Momo im Schwingteller
Abendessen
lustere Runde am Abend
Bauer Josef
Tag 8 - Sonntag, 08.09.2024 - Schaiblishausen 2
Km gefahren: 78598 = 0
Wetter: bewölkt, warm am Abend Regen
Stellplatz: beim Bauer Josef in Schaiblishausen
Kurzentschlossen bleiben wir auch hier eine zweite Nacht. Wenn's einem
fast ganz alleine heute bei Raung und Josef in Schaiblishausen
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gefällt, nutze den Moment und geniesse. Nach dieser Weisheit richten wir uns auf dieser Reise - ist sehr entschleunigend........
Das Wetter scheint auch in Laufe des Nachmittags umzustellen auf Regen, deshalb nutzen wir Gunst der Stunde und machen eine knapp 30km lange Radtour hier im Donau-Alb Gebiet rundum Ehingen.
Bei einem kleinen Zwischenhalt bei einer Golfanlage gibt etwas kühles zum Trinken und ein kleiner Knacksalat für die Energiezuhr.
Der Himmel ist unterdessen bewölkt und wir räumen unsere Siebensachen mal in den Pixxel.
Der Platz ist unterdessen fast leer, alle anderen Womo's sind abgereist - wahrscheinlich ruf die Arbeit morgen.
Bauer Josef und seine Gattin Raung bieten uns für den Abend eine Art Womo-Dinner auf Thailändisch an, da wegen des Regens kein Lagerfeuer gemachen werden kann. Und sage und schreibe punkt 18.00 Uhr steht Raung bei uns vor der Womo-Tür mit einem Tablett voller leckeren Thai-Speisen. Wir sind total überrascht von dieser überaus lieben Geste des beiden Stellplatzbetreiber. Wo gibt's denn so was? Freude herrscht und wir geniessen diese leckeren Speisen gemütlich im Womo.
Es geht nicht lang, dann prasselt der Regen auf das Pixxeldach und wir können so den lässigen Tag ausklingen lassen.
What a nice day again - megadankbarsein......
Tag 9 - Montag, 09.09.2024 - Schaiblishausen - Bad Gögging
Km gefahren: 78598 - 78803 = 205
Wetter: bewölkt, warm und regnerisch
Stellplatz: bei der Therme Bad Gögging
Nach einer regnerischen Nacht auf dem schönen Areal von Bauer Josef
Castell Abusina Bad Göpping
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verabschieden wir uns von Josef und Raung und fahren wir weiter. Heute mal wieder eine längere Strecke als sonst auf dieser Reise. Via Ulm, Ingoldstadt landen wir wohlbehalten in Neustadt an der Donau.
Eine zum Teil etwas mühsame Fahrt, weil es "zig" Umleitungen gab, die den Fluss der Fahrt erheblich störten. Aber wir haben ja Zeit und alles gut Ding will Weile haben.
Auf dem Stellplatz an der Therme in Bad Göpping wartet ein tiptopes Plätzchen auf uns auf einem befestigten Untergrund schön kuschelig eingezäunt mit Büschen und Sträuchern.
Die heutige Radtour, natürlich wieder an der Donau, führt uns durch ein bewaldetes Gebiet über die hiesigen Velowege zu einem römischen Kastell Abusina, am östlichen Ende des Limes, wo noch die Grundgemäuer auf einem riesigen Areal zu sehen sind. Willi durchquert das Areal mit dem Stahlross.........(siehe Video)
Das Wetter ist launisch, ein Schauer überrascht uns und wir müssen kurz unterstehen. Aber bald scheint die Sonne wieder und es kann weitergehen.
Im Ort Bad Göpping gibt es noch ein kleines Sightseeing und dann werden im Pixxel die Reste des gestrigen leckeren Asiagerichtes aufgewärmt und genüsslich verdrückt. Alles passt wieder schön zusammen und wir können unsere allabendlichen PC-Arbeiten (Blog etc.) in aller Ruhe bei romantischem Licht erledigen. Bis Morgen Ihr Lieben.
Tag 10 - Dienstag, 10.09.2024 - Bad Gögging - Kehlheim
Km gefahren: 78803 - 78825 = 22
Wetter: bewölkt, warm und besser als der Wetterbericht (smile)
Stellplatz: Kelheim Donau
unsere Route heute
Am Morgen rägelets noch ein wenig, dann ist es trocken und wir nutzen
Kloster Weltenburg - Donau
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diesen Tag voll und ganz aus. Zuerst geht's mit dem Pixxel bis nach Weltenburg, parken dort und fahren mit den Vello's rund um den Ort Weltenburg bis zum Kloster Weltenburg, wo die älteste Kloster-Bierbrauerei der Welt ist - seit anno 1050.
Hier ist auch einer der Donaudurchbrüche - dieses interessante Phänomen zieht einige Touristen an - wir sind also nicht alleine hier.
Wir lassen uns noch mit den Vello's mit einer von Hand gesteuerten Fähre über die Donau auf die andere Seite schippern, um dort noch einige Bilder mit tollen Wolkengebilden vom Kloster machen zu können. Ein einzigartiges kurzes Schiffahrtserlebnis auf der Donau.
Im Klostergarten kehren wir dann anschliessend ein und lassen uns auf typisch Bayrische Art kulinarisch verwöhnen - Bier und Haxn..... (grins).
Nach diesem üppigen Dinner geht's zurück zum Pixxel, laden die Radl wieder auf und fahren nach Kelheim, wo wir unser heutiges Nachlager aufschlagen wollen.
Kehlheim ist ein idyllisches kleines Städtchen, das sich uns im Spätmittagssonnenlicht glänzend präsentiert. Deshalb radeln wir noch eine Runde durch die Kehlheimer-City, kehren abermals ein, diesmal im stadteigenen Brauhaus und geniessen einfach noch den sonnigen Tag mit einem "Schneider's Weissen" (Bier aus der Stadtbrauerei Schneiders Weisses).
Dieser heutige Tag erscheint uns enorm lange zu sein - wie lässig ist das denn - geniessen wir die schönen Momente - sie sind wertvoll und einmalig.
Rund um Weltenburg
Funde aus alten Zeiten
Kloster Weltenburg
Weltenburger Bierwagen
an der grünen Donau Weltenburg
Momo in der Donau
grüne Spiegelung in der Donau
Sicht vom Kloster aus auf die Donau
hier die höchsten Wasserstände.....
warten auf die Fähre
über die Donau schippern
Kloster Weltenburg von der Gegenseite her
die Einmann-Fähre mit Drahtseil
Bayrisches Menu
Stellplatz Kelheim
Kelheim
Kelheim
Brauerei Kelheim
Biergarten Kelheim
Das Aushängeschild
Tag 11 - Mittwoch, 11.09.2024 - Kehlheim 2
Km gefahren: 78825 = 0
Wetter: bewölkt, kühl und am Nachmittag Regen
Stellplatz: Kelheim Donau
Um Punkt 09.30 Uhr fährt unser Schiff ab in Richtung Donaudurchbruch
Blick auf die den Donaudurchbruch von der Befreiungshalle aus
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und Weltenburg Kloster. Das haben wir gestern so beschlossen, damit wir den Tag noch gut nutzen können, bevor der Regen uns dann doch einholt.
Gesagt getan: eine etwas windige Schiffsfahrt auf der Donau durch den Donaudurchbruch veranschaulicht die Macht des Wassers: denn durch die Kraft des Wasser alleine ist diese Durchbruchstelle entstanden und hat dieses Naturschauspiel geschaffen.
Bis zu 80 Meter steil aus dem Wasser aufragende Felsformationen säumen den Weg durch das Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“ zum Kloster Weltenburg – eine der schönsten und spektakulärsten Flusslandschaften Bayerns - die tiefste und engste Stelle der bayerischen Donau.
In Weltenburg steigen wir, mit den Vello's natürlich, wieder aus und machen uns auf die Radtour zurück nach Kelheim via die Befreiungshalle hoch oben auf dem Michelsberg. Die Befreiungshalle zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des 19. Jahrhunderts in Deutschland.
Wir haben also ganz bekannte Sehenswürdigkeiten heute auf unserer Tour zu sehen bekommen. Das Wetter hält sich tapfer und wir kehren trockenen Fusses zum Pixxel zurück.
Eine erneute kurze Zusatztour durch das schöne Städtchen Kelheim rundet den schönen Ausflug ab.
Kaum "zuhause" öffnet Petrus seine Schleusen und wir chillen den Nachmittag im Pixxel mit klopfenden Regentropfen........
Calla hat noch etwas Käse und Kartöffelchen im Bioladen Kelheim eingekauft - das gibt dann passend zum Regen und zum Temperaturabfall ein feines Raclette gemütlich im Pixxelchen. Das passt ausgezeichnet und schmeckt vorzüglich.
Bilder der Befreiungshalle
Tag 12 - Donnerstag, 12.09.2024 - Kelheim3
Km gefahren: 78825 = 0
Wetter: kühl und am Nachmittag bedeckt und Regen
Stellplatz: Kelheim Donau
Die Radtour geht heute nach Essing entlang dem Donau-Main Kanal. Es
die Datzelwurmbrücke in Essing a.d. Donau
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ist recht kühl geworden - wir brauche schon fast Handschuhe zum Velööle..
Momo jedenfalls bekommt ihr Mänteli angezogen im Vellochörbli.
Tag 13 - Freitag, 13.09.2024 - Kelheim - Gunzenhausen Altmühlthal
Km gefahren: 78825 - 78987 = 162
Wetter: trocken bis am Abend - wieder mal besser als die Voraussage
Stellplatz: Gunzenhausen am Altmühlsee
unsere Route heute
Nach sage und schreibe 3 Tagen in Kelheim geht die Reise heute weiter in
Uebernachten am Altmühlsee in Gunzenhausen
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Richtung Altmühlthal. Durch bekannte und sehr unbekannte Dörfchen führt uns die heutige Etappe - sehr angenehme Fahrt durch's Bayrische Altmühltahl. In Eichstätt gibt's einen kurzen Gas-Einkauf-Halt, damit wir heizen können, sollte es dann nötig werden - brrrrrrr - kalt ist es allemal schon.
In Titting will Willi noch mal beim Fossiliensammelplatz reinschauen, aber wiederum, wir waren ja auch schon mal da, war nichts zu finden - eher ein enttäuschender Ort geworden für die Fossiliensuche.
In Treuchtlingen haben wir den Übernachtungsort geplant, aber die komplizierte Anmelderei und der etwas allzu grosse Platz gefallen uns nicht - wir ziehen durch bis Gunzenhausen, wo wir am Altmühlsee ein wundervolles Plätzchen finden, das uns auf Anhieb total gefällt.
Wir nutzen die noch verbleibende regenlose Zeit für einen kurzen Spazier am schönen See, kehren im gemütlichen Surfer-Café ein und richten uns dann im Pixxelchen eine leckere Rösti zum Znacht her.
Dann kommt der vorausgesagte Regen am späteren Abend doch noch und wir können wieder mal bei Regengeplätscher auf dem Pixxeldach sehr gut einschlafen - guts nächtle zammen - servus.
Fossilienplatz Titting
Blick au f Titting
Calla tuet id der Ziit chli Beeri sammle
es raglet nur so vor Weissdorn
heutige Ernte
Hagebutten und Schlehen
Hagebutten und Weissdorn
Brennesselsamen Superfood
Stellplatz am Altmühlsee
Surferbeizli am See
Der Altmühlsee
für Momo ein Hundestrand......
Abendrot heute am Altmühlsee
noch ist es trocken......
retour zum Pixel - der Regen kommt
Tag 14 - Samstag, 14.09.2024 - Gunzenhausen Altmühlthal 2
Km gefahren: 78987 = 0
Wetter: regnerisch, ab Mittag trocken und schöner
Stellplatz: Gunzenhausen am Altmühlsee
Wir bleiben - und weil es am Morgen noch so schön regnet, wird etwas
Gunzenhausen mit em Vello
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geschlafen. Auch mal schön. Als es dann um den Mittag herum heller und freundlicher wird, satteln wir die Flyer und los geht's um den Altmühlsee herum mit einem Spazier auf der Naturschutzinsel. Es ist zwar kühl und windig, aber es ist eine sehr schöne Tour in diesem Altmühlsee-Gebiet.
In Gunzenhausen City machen wir kurz einen Stop und sehen uns den Ort an. Beim Beck holen wir noch ne Bretzen und radeln dann wieder zum Stellplatz zurück. Dort gibt's ne Brotzeit - schön gemütlich im geheizten Pixxel.
Unterdessen sind die Surfer und Skyter akriv geworden und machen sich hier bereit für ihre Aktivitäten auf dem See. Mit Neoprenanzügen wird's wohl gehen so wie es aussieht - jedem Tierchen sein Pläsierchen: wir schauen nur zu (grins).
Willi kocht am Abend noch ein leckeres Risotto mit Cheese - mampf.
Anschliessend ärger ich mich noch herum mit dem doofen Internetgedöns - heut klappt aber auch gar nichts - die Zeit läuft davon.
Aber die Devise heisst: Lösungen suchen mit simplify your life - muss über die Bücher, wie das mit den Foto's (Uebernahme in die täglichen Ordner) besser zu lösen ist. Ab dem Händi laden ist mühsam und zeitraubend. Hat jemand eine gute Idee? Gerne her damit - das wäre super.
Mit Icloud geht es eben auch nicht mehr. weil mein Speicherplatz "geplatzt" ist (voll) und ich nicht immer einfach mehr zahlen will. Das muss anders lösbar sein.
So, genug gelästert - ich häng jetzt die romantischen Lämpli noch auf und freu mich einfach, dass alles eine Frage der Einstellung ist uns die Lösung nicht weit sein kann .......... Let's go.
Tag 15 - Sonntag, 15.09.2024 - Gunzenhausen Altmühlthal 3
Km gefahren: 78987 = 0
Wetter: schön und kühl
Stellplatz: Gunzenhausen am Altmühlsee
Wir bleiben nochmals eine Nacht hier. Heute ist top Radler-Wetter und das
gemütlicher Markttag in Gunzenhausen
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nutzen wir gerne aus. Wir haben ja wieder mal riesiges Glück, dass es hier und heute überhaupt trocken ist hier - denn rundum sind gröbere Niederschläge prognostiziert, die auch tatsächlich eintreten.
Also fahren wir vom Altmühlsee entlang der Altmühlüberleiter (heisst wirklich so) bis an den Brombachsee. Eine herrliche Tour durch Wald und Wiesen.
Am Brombachsee ist einiges los, ein schöner Campingplatz und ein grosses freundliches Hotel markieren den beliebten Ausflugspunkt in der schönen Gegend.
Weiter geht es zu einem alten Römischen Castell-Bad in Theilenhofen am Limes, inmitten freier Felder und Ländereien. Der Radweg dahin ist fantastisch und wir begegnen kaum anderen Radfahrern - gut für uns.
Auf einem angrenzenden Ackerfeld treffen wir einen Vater mit seinem Sohn an, die beide am Fossiliensuchen sind. Welch eine Überraschung: Willi schaut sich um und entdeckt natürlich auch sofort einen schönes Fundstück.
Via Gunzenhausen geht die Tour weiter. Hier fahren wir mitten in einen gutbesuchten Stadtmarkt hinein. Wer hätte das gedacht. Kurz einen Augenschein nehmen.
Willi und Momo kehren schon bald auf den Stellplatz zurück und überlassen mir das Marktfeld, wo ich mich in aller Ruhe umschauen und stöbern kann. Ich finde (oh Wunder) ein paar meiner bequemsten Lieblingshosen - sofort wird zugeschlagen.
Ein perfekter Tag geht so zu Neige, wir haben wieder mal viel gesehen, uns gut bewegt (34km) und alles in vollen Zügen genossen. Merci an den lieben Willi, der auch mit dieser Routenplanung wiedermal voll ins Schwarze getroffen hat - warum? weil er es kann...................
Guts Nächtle an alle.
Brombachsee
Fahrradpause Brombachsee
Waldschenke (nicht zu verwechseln mit Birkendorf...)
ein spezi-Rad zu vermieten
Flying Calla durch die Bayrische Landschaft
Röm. Castellbad
Reste des Bades
Ackerfelder rundum
Fundstück von Passanten
Willi und Mo auf Fossiliensuche
Marktstimmung in Gunzenhausen
Markt Gunzenhausen
bequeme Höös - prima - Ton in Ton
Abendstimmung am Altmühlsee
Abenstimmung auf dem Stellplatz
Tag 16 - Montag, 16.09.2024 - Gunzenhausen - Weissenburg - Mohnheim
Km gefahren: 78987 - 79059 = 72
Wetter: Regen am Morgen, Nachmittags bewölkt
Stellplatz: Stellplatz Monheim am Weiher
unsere Route heute
In der Nacht kam wieder der grosse Regen (zz grosse Überschwemmungen
in Weissenburg
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in Österreich und Tschechien). Wir haben wie immer grosses Glück, dass es uns nicht betrifft - deshalb wird auch nicht gejammert wegen des Regens.
Wir ziehen heute weiter - zum ersten an die Fossa Carolina oder Karlsgraben bei Treuchtlingen. Hier wollte Karl der Grosse die Donau mit dem Rhein verbinden und schiffbar machen. Im Jahre 793 startete er das Projekt, indem er den Bau eines Kanals zwischen der Altmühl (Laufrichtung Donau) und der Schwäbischen Rezat (Laufrichtung Rhein) in Auftrag gegeben hat. Die beiden Flüsse sind hier nur rund 2 Kilometer voneinander entfernt. Das Vorhaben wurde aus unbekannten Gründen nie vollendet.
Willi geht alleine gucken - Calla und Momo bleiben im Schärme.
Zum zweiten geht die Reise weiter nach Weissenburg, einem alten netten Ort mit einer schönen Altstadt. Hier können wir den Pixxel auf einem grossen Stellplatz bei der Schule parken und den Rundgang zu Fuss machen.
Es ist sehr ruhig hier - entweder weil Montag ist oder des Wetters wegen. Egal, für uns ist das gerader recht.
In Weissenburg waren die Römer sehr aktiv, verlief doch der Limes nur wenige Kilometer nördlich der Stadt. Es gibt einige Überbleibsel aus dieser Zeit, wie zum Beispiel das Kastell Biriciana. Wegen des schlechten Wetters verzichten wir aber auf deren Besichtigung.
Zum Übernachten wollen wir weiterfahren nach Monheim "Monnem". Hier ist das Dreiländereck der Sprachen: altbayrisch, fränkisch und schwäbisch. Und hier in der Nähe in Nördlingen ging einmal ein Meteorit nieder. Die Geschichte dieses Ortes ist sehr interessant. Luther soll mal hier auf der Flucht aus Augsburg übernachtet haben.
Auf dem Monnemer Stellplatz sind zwar alle markierten Plätze schon besetzt , aber der Pixxel findet ja wie gewohnt trotzdem einen Uebernachtungsplatz. Der Stellplatz befindet sich in sehr freundlicher, ruhiger Lage bei der Sportanlage und steht für die Wohnmobile kostenlos zur Verfügung. Top.
Karlsgraben bei Regen
Wasserscheide Donau-Rhein
Weissenburg
Weissenburg
Weissenburg
Cuuler Name
sehr wahre Worte schon damals......
Weissenburg Detail
Weissenburg
Weissenburg M. Lutherplatz
Stadttor Weissenburg
Schöne Häuserfronten
Weissenburg
Stadttor von Monheim
Monheim
Stellplatz Monnem
what? recht vor links (hihiiii)
Tag 17 - Dienstag, 17.09.2024 - Mohnheim - Nördlingen
Km gefahren: 79059 - 79091 = 32
Wetter: trocken und angenehm
Stellplatz: Stellplatz Nördlingen City (tiptop)
Von Monnem fahren wir direkt nach Nördlingen - bleiben also immer
Nördlingen
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noch in Bayern. Hier gibt's das Nördlinger Ries, wo der Asteroid einschlagen hat.
Willi will sich das gerne anschauen. Der Wunsch wird natürlich gerne berücksichtigt. Wir kommen zeitig in Nördlingen an und siehe da, wieder eines der schönen Plätzli wartet auf den Pixxel. Eine grosszügige Parzelle am Rande mit Direktausstieg auf Rasen für Momo - besser geht wohl kaum.
Da es heute trocken zu bleiben scheint, machen wir uns sogleich parat für einen Stadtrundgang. Über die 2.6 Km lange guterhaltene Stadtmauer aus dem Jahre 1327 gelangen wir in die Altstadt von Nördlingen. Sehr gepflegte schöne Häuser bilden den Stadtkern. Echt ein Hingucker.
Nach diesem Fussmarsch gibt's einen Kaffee mit einer Bretzn im
Café Mack (ob's wohl der Mäckle ist vom TG-Kanal: Mäckle macht gute Laune?)
Im Pixxel wird anschliessend ein Reisgericht mit Champignon-Goulash von Willi gezaubert Danach geht's für Willi weiter mit der Führung per Audioguide über die Hexenprozesse in Nördlingen, die zwischen 1589 und 1598 hier erfolgten. Dabei wurden 34 Frauen und ein Mann auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Gruselig. (Auch damals sind schlimme Dinge passiert.)
Den Abend verbringen wir gemütlich "zuhause" und haben schon beschlossen, zwei Nächte hier zu verweilen. Denn Morgen Nachmittag steht eine längere Radtour ins Nördlinger Ries auf dem Programm.
Und Calla hat 's im Wasser gespürt, dass mittwochs hier ein Wochenmarkt stattfindet - welch ein Glück aber auch, dass Morgen Mittwoch ist..... smile).
Heute ist noch Vollmond - schauen wir dann mal raus, ob und wie er sich zeigt und ob wir ihn in irgendeiner Art und Weise spüren werden.......
Die Energien sind stark.
Morgeneindruck Monheim
Monheimer Kirche
Martin Luther hat hier übernachtet
Nördlingen
Nördlingen
Stellplatz am Stadtrand
Auf in die Stadt
auf den alten Mauern
Blick zur Kathedrale
Blick von der Stadtmauer aus
in Nördlingen
in Nördlingen
Momo ufem Briefchaschte
beim Mäckle....
Café Mäckle Mack
in Nördlingen
s?Znacht im Pixxel
good night by Vollmond
Tag 18 - Mittwoch, 18.09.2024 - Nördlingen 2
Km gefahren: 79091 = 0
Wetter: schön warm und windig
Stellplatz: Stellplatz Nördlingen City
Willi fährt nach dem Zmorge mit Momo los in Richtung Wallersteiner
Ofnethöhlen im Nördlinger Ries
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Felsen und Steinbruch Wengenhausen. Dort kann er sich dann ungestört und so lange er will umsehen. Sein Weg geht mit dem Vello so rund 20 km um Nördlingen rum.
Calla geht in der Zeit an den Markt in Nördlingen, der so winzig ist, dass man ihn eigentlich gar nicht sieht. Fünf Stände in der ganzen Innenstadt verteilt - echt witzig aber sehr gemütlich bei diesem heute wunderbaren Wetterlein. Alles Lebensmittel werden angeboten von Bauern und Gemüseproduzenten. Viele Leute sind unterwegs und Calla hat schön Zeit sich überall noch ein wenig umzusehen.
Fast gleichzeitig kehren alle zum Pixxel zurück und weiter geht es zum Nördlinger Ries, dort, wo der Asteroid runtergefallen ist: auf die Ofnethhöhe. Diese erreichen wir auch per Vello, eine kuule Fahrt mit Gegen- und Rückenwind. Eine interessante Landschaft offenbart sich uns.
Willi klettert mit Momo den Felsen hinauf in die sehr bekannte Ofnethhöhle.
Zum Abschluss geht's weiter durch einen schönen Wald, in dem der Steinbruch Altenbürg liegt. Dort findet Willi noch einige Fossilien, bevor der Weg zurück nach Nördlingen in Angriff genommen wird.
Das draussen sein, radeln und gucken macht durstig: wir kehren in einem Gasthaus in Nördlingen ein und befeuchten unsere Gaumen mit einem lecker Bierchen.......
So, das waren wieder viele Aktivitäten heute - macht auch hungrig - und schon steht das Znacht auf dem Tisch und wir können nun den energievollenn Tag ausbaumeln lassen.
Markt in Nördlingen
Markthalle
Wellensteiner Felsengebiet
Wellensteiner Felsen
Momo ufem Felse obe
bei den Ofnethöhlen
Ofnethöhlen
hier nochmals die Entstehung des nördlinger Ries
römische Villa bei den Höhlen
römische Villa
Wacholderbäume en masse
Mega Wacholderbaum
Wacholderbeeren
Ofnethöhlen
Momo immer in vorderster Front
Superstimmung heute über dem nördlinger Ries
Blick zurück auf die Ofnethöhlen
im Steinbruch Altenbürg
Willi in den Felsen
einer der Funde von William in Altenbürg: Schnirkelschnecke
Blick auf Nördlinger Ries - Rückfahrt nach Nördlingen
Tag 19 - Donnerstag, 19.09.2024 - Nördlingen - Messstätten
Km gefahren: 79091 - 79273 = 182
Wetter: schön, warm und windig
Stellplatz: Stellplatz Messstetten Blumersberg
unsere Route heute
Auf Wiedersehen Nördlingen - wir fahren's weiter. Stetig Richtung heimwärts.
alle Augen auf Momo gerichtet: Fotoshooting für Loesdau
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Querfeldein via Nördlingen-Heidenheim-Geislingen-Münsingen-Albstatd-Messstett (ohne Autobahn und ohne Schnellstrassen) fahren wir bei strahlendem Sonnenschein gemütlich überland.
Wir treffen auf Orte, von deren Bestand wir bisher noch nie gehört haben... Immer wieder spannend.
Die Gegend ist extrem weitläufig, einmal bewaldet, dann wieder lauter Ackerland und Weiden - die Dörfer sind rar.
Wir passieren den Ort Gomadingen-Marbach - hier gibt es ganz spontan einen Boxenstopp auf Verlangen von Calla: hier befindet sich nämlich das Haupt- und Landesgestüt Baden Würtemberg Marbach. In Rösselerkreisen ein Begriff. Sehr ruhig und idyllisch gelegen sind die Stallungen und die Weiden und es laufen hier Vorbereitungen für den Event vom 29.9.2024 - die Marbacher Hengstparaden, beliebt bei Jung und alt.
Ein Weizenhefe bei Pascal im Gestütsbeizli gibt's obendrauf und ein spontanes Fotoshooting mit Momo für die Frima Loesdau Reitsport, die einen buntfarbenen Hund suchten für ihre Fotoaufnahmen. (Ihr Hund, der dabei war, ist schwarz und hebt sticht auf den Foto's nicht heraus) - da kam die kleine Momo mir ihrem farbigen Pelzli gerade recht - spontane und lustige Situation.
Trotz eines sehr lauschigen Plätzchens beim Gestüt geht unsere Fahrt weiter: wir haben Messstetten im Visier - um die Kilometerzahl gut einzuteilen bis nach Hause. Hier gibt es auf dem Blumersberg einen ganz schönen Stellplatz mit grosser Übersicht über das untenliegende Tal. Es chutet ein wenig, aber die Sonne scheint bis fast 19.00 Uhr ins Womo.
Was für ein Tag wieder - so guet - noch eine etwas abgeänderte
(eigene Sosse) Büchse Ravioli mit einem Salat und der Tag ist geritzt.
Gut's Nächtle an alle.
Stellplatznachbarn im Gespräch am Morgen
in Marbach
Gestüt Marbach
Innenhof Marbach
Marbach Gestütsinnenhof
in den Stallungen
Fotoshooting mit schwarzem Hengst
ein Bijou
ein Schwarzwälder Hengt im Gespann
Hengste an der Kutsche
wie schön
üben für die Hengstparade
und hier gibts ein Bier
Momo Star Fotoshooting Loesdau
Stellplatz Marbach
Stellplatz Messstetten
im Büro am Abend
Abendrot
dr Möndu
künstlerische Freiheit beim Fötele....
ohni Stativ .....
Tag 20 - Freitag, 20.09.2024 - Messstetten - Grafenhausen
Km gefahren: 79273 - 79404 = 131
Wetter: schön, warm - blu sky
Stellplatz: Stellplatz Grafenhausen Dorfstüble
unsere Route heute
Wir erwachen in den Wolken: tiefster Nebel umhüllt uns. Null Meter Sicht.
Der Nebel lichtet sich
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Also nochmals umdrehen und weiterschlafen - später nochmal rausschauen.
Geht doch - etwas später guckt dann das Süneli heraus und wir können nochmals die schöne Sicht hier oben bewundern.
Die Fahrt geht heute weiter via Rottweil, Donaueschingen, Bad Dürrheim, Bonndorf in Richtung Grafenhausen. Viele Umleitungen verlängern unsere Fahrt heute um mehr als dreissig Kilometer - ist fast schon witzig.- überall die gelben Tafeln mit "Umleitung" drauf.
Aber so ist es halt - wir tragen's mit Fassung und erfreuen uns an den schönen Gefilden, die wir durchqueren dürfen, alles rund läuft und wir gut am Ziel ankommen.
Kurzer Halt noch an unserem beliebten Pilzplätzli, wo wir schon so viele leckere Eierschwämmli gefunden haben: heute ist es leider pilzlos hier......
In Grafenhausen auf "unserem" wohlbekannten Stellplatz haben wir freie Platzwahl: es ist einfach keiner da. Kaum zu glauben. So ein schönes Plätzli und niemand ist da. Gut für uns.
Wir wollen ja hier am Abend im Dorfstüble einkehren und unsere Donaurteise würdig abschliessen.
Zuvor gehts noch mit den Vello's in die Brauerei Rothaus Tannzäpfle - etwas Bewegung tut gut und ein lecker Bierli rutscht auch gut die trockene Kehle runter.
Noch etwas sünnele vorort auf dem Stellplatz und am frühen Abend lassen wir uns mit dem Abschlussdiner im Dorfstüble verwöhnen.
Eifach schön esoo. Vielen Dank dafür.
Sonnenaufgang heute.....
Momo nochli Müüsli luege
Rothausbierli
Stellplatz in Grafenhausen
ganz alleini
Blick vom Feld her mit tollen Wolken
krasses Bild
hier werden grad Siloballen gepresser
das geht schnell mit Traktor
und schon wieder eine Balle fertig
am Abend nochli Chatze luege
Momo in der Garage
Tag 21 - Samstag, 21.09.2024 - Grafenhausen - Oberkulm @home
Km gefahren: 79404 - 79490 = 86
Wetter: schön, warm
Stellplatz: Oberkulm@home
unsere Route heute
So, jetzt ist heute der letzte Tag dieser schönen Reise - die drei Wochen
Morgenerwachen alleine auf weiter Flur in Grafenhausen
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sind wie im Schnuuz vergangen. Jetzt gibt es noch Einiges zu erledigen, bevor wir in den Heimathafen einfahren.
Als erstes kurz einige Kleinigkeiten im Dorfladen Grafenhausen einkaufen, Benzin tanken und eine Flasche Gas holen.
Dann geht die Fahrt easy peasy via Waldshut in die Schweiz, wo uns noch schönes Wetter erwartet. Das ändert sich aber zusehends und die Regenwolken ziehen heran. Na dann.
Zuhause ist es halt auch immer wieder schön - wir gehen sehr gerne auf Tour, wir kommen aber auch ebenso gerne wieder heim.
Nun wird ruck zuck der Pixxel entladen, die Wäsche gemacht und vieles mehr. Wir sind grad noch so schön im Flow.....
Dann aber, nach dem ersten Päuschen machen wir Feierabend und geniessen den geruhsamen Abend in unserem riesigen Wohnbereich, der im Pixxelchen doch erheblich viel kleiner ist.......
Danke lieber William und liebe Momo - ihr seid meine Sterne und sorgen immer wieder dafür, dass solche Reisen zu wundervollen Ereignissen werden. Zusammen mit euch ist es einfach nur wunderschön.
In diesem Sinne: Planen wir die nächste Tour.......
Hier noch ein Bild von William, wie er das Pixxeldach vor dem Waschen auf Schmutzspuren untersucht (sind wir doch einige Male unter Bäumen gestanden).
Die Methode ist etwas unorthodox wie ich finde - mit den Adilaatschen auf der Leiter....... mein lieber Herr Gesangsverein........